Information Gottesdienst am 04.04.2021

Aus der der Schutzengelkirche in Eichstätt

© Pressestelle Bistum Eichstätt

Der katholische Fest-Gottesdienst am Ostersonntag, den 4. April, wird vom Deutschlandfunk live ab 10:05 Uhr aus der Schutzengelkirche in Eichstätt übertragen. Zelebrant ist der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke. Die kirchliche Leitung liegt bei Domkapitular Reinhard Kürzinger.

Christen feiern an Ostern ihr wichtigstes Fest: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. In Jerusalem wird das historische Heilige Grab verehrt.

In der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche in unmittelbarer Nähe zur Schutzengelkirche steht eine detailgetreue Nachbildung des Heiligen Grabes. Bischof Hanke wird in seiner Predigt darauf Bezug nehmen und die Bedeutung der Osterbotschaft vom leeren Grab darlegen.

© Norbert Staudt

Die Festmesse wird unter dem Eindruck der Corona-Pandemie unter strenger Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln gefeiert. Die musikalische Begleitung übernimmt ein kleines Ensemble des Eichstätter Domchores.

Dazu werden einige Instrumentalsolisten zum Einsatz kommen unter der Leitung von Domkapellmeister Manfred Faig. Die Orgel spielt Martin Bernreuther. Neben klassischen Osterliedern aus dem Gotteslob werden Stücke aus Haydns Orgelsolomesse gesungen.

Nach dem Gottesdienst ist die Gemeinde telefonisch erreichbar: 08421 / 50330

Sie hören folgende Lieder aus dem Gotteslob:

zum Einzug Nr. 329, 1-2

Ruf vor dem Evangelum Nr. 174,6

zur Gabenbereitung Nr. 337, 1-3

zur Kommunionausteilung und Danksagung Nr. 326, 1-3

Siehe auch: http://www.schutzengelkirche-eichstaett.de/startseite/

© Bruno van der Kraan / Unsplash

Ostern

Zu diesem Fest machen sich viele Pilger auf den Weg nach Jerusalem, um an den Orten der Überlieferung Tod und Auferstehung Jesu nachzuvollziehen. Sie folgen den Leidensstationen des Herrn in den Winkeln und Gassen der Stadt, der sogenannten via dolorosa, und biegen ab in die Grabeskirche, in der sich die letzten Kreuzwegstationen befinden.

Der Hügel Golgatha, auf dem Jesus den qualvollen Tod am Kreuz erlitten hat, wird von diesem Gotteshaus umfangen, genauso wie das Heilige Grab mit der Felsennische, in die man seinen Leichnam gelegt hat.

Tod und Auferstehung unter einem Kirchendach! Man nennt die Grabeskirche auch Anastasis. Das bedeutet Auferstehung oder Triumph über den Tod! Und so stimmen die Pilger und die Christen in aller Welt heute in den Osterjubel ein:

„Der Herr ist wahrhaft auferstanden!“

Man muss nicht unbedingt eine weite Reise unternehmen: Jerusalem ist in Eichstätt. In der kleinen Bischofsstadt mit der Katholischen Universität kann man die bedeutendste Kopie des Heiligen Grabes bewundern.

Von außen ein ovaler Kapellenbau mit Laternenaufsatz, im Innern ein Vorraum mit der sogenannten Engelskapelle und der Grabkammer mit der Steinbank, auf der der Leichnam Jesu lag. Die fromme Stiftung eines Domherrn, der Mitte des 12. Jahrhunderts als Teilnehmer eines Kreuzzuges ins Heilige Land gekommen war und das Heilige Grab in Jerusalem mit eigenen Augen gesehen hat.

Fasziniert davon setzte er alle Hebel in Bewegung, um das Heilige Grab in seiner Heimat nachzubauen. Es steht nur wenige hundert Meter von der Schutzengelkirche entfernt.


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