Feiertag, 24.07.2022

von Gunnar Lammert-Türk, Berlin

Die katholische Mutter des Grundgesetzes Zum 60. Todestag der Politikerin Helene Weber

„Der reine Männerstaat ist das Verderben der Völker“, ist eine bekannnte Aussage von Helene Weber. Die katholische Frauenrechtlerin galt als „einflussreichste Frau der Union“. Sie ist eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“. Ihr Leben ist ein Stück deutscher Geschichte in Zeiten des Umbruchs.

© gemeinfrei

„Wenn wir jetzt diese Formulierung im Grundgesetz vorfinden, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind, dann ist die Formulierung sicher nicht aus der Feder von Helene Weber, sondern von Elisabeth Selbert. Es mussten aber im Zentrum, in der CDU, … bei den Männern der konservativen Parteien mussten die Mehrheiten gewonnen werden für eine solche Formulierung und das verdankt sich ganz entscheidend Helene Weber.“ 

Eva Weskop-Deffaa, die Präsidentin des deutschen Caritas-Verbandes, erinnert an die besondere Stunde der deutschen Geschichte, im Mai 1949, als das Grundgesetz beschlossen wurde.

An der Ausarbeitung und Formulierung seiner Artikel hatte die Spezialistin für Frauen- und Familienfragen Helene Weber regen Anteil genommen. Besonders an Artikel drei, Satz 2, in dem es heißt:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

Sie stimmte dieser Formulierung im Parlamentarischen Rat zu, obgleich sie ihren Vorstellungen nicht ganz entsprach. Die Publizistin Elisabeth Prégardier merkt dazu an:

„In den Beratungen zur Gleichberechtigung der Frau war sie zunächst der Auffassung, diese müsste differenzierter ausgesprochen werden mit Blick auf ihren Eigenwert und ihre Eigenwürde.“

Die staatsbürgerliche Gleichberechtigung von Mann und Frau stand für Helene Weber außer Frage, ebenso die in Bezug auf Berufsausbildung und Berufsausübung, inklusive gleicher Bezahlung.

Darüber hinaus sah die Katholikin aber Unterschiede in der Eigenart von Frau und Mann, aus denen sich jeweils ein besonderer Beitrag für das Zusammenleben und die Gestaltung der Gesellschaft ergeben.

Gleichberechtigung ist nicht Gleichschaltung

Insbesondere für die Ehe und für das Familienleben. Das machte sie immer wieder klar, so in ihrer Funktion als Abgeordnete der CDU im Bundestag, dem sie von 1949 bis 1962 angehörte. Ihre Mitstreiterin Aenne Brauksiepe erinnerte sich später:

„Keinem, der in der zwanzigsten Sitzung, am 2. Dezember 1949, den Ausführungen Helene Webers folgte, konnte es verborgen bleiben, welches Feuer und welche Kraft in dieser kleinen weißhaarigen Frau ruhten. (…) In eben dieser Sitzung formulierte sie die noch heute gültigen und immer wieder zitierten wegweisenden Sätze hinsichtlich der Gleichberechtigung der Frau aus christlicher Sicht: ‚Gleichberechtigung ist nicht Gleichschaltung und Gleichsetzung, Gleichberechtigung berücksichtigt die Verschiedenartigkeit von Männern und Frauen, berücksichtigt den eigenen Wert und die Persönlichkeitswürde und den Wert beider Geschlechter.‘“[1]

Das war Helene Webers Überzeugung. Dennoch hatte sie am Ende der Formulierung der SPD-Frau Elisabeth Selbert zugestimmt und dafür um die Zustimmung ihrer männlichen Parteikollegen geworben:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

Dieser Kompromiss schien ihr politisch geboten. Helene Weber war eine der sogenannten „Mütter des Grundgesetzes“, der vier Frauen im Parlamentarischen Rat, die neben sechsundsechzig Männern Inhalt und Sprache des Grundgesetzes formten. Wer war diese kleine energische Frau? Was hat sie geprägt? Was waren ihre wichtigen Lebensentscheidungen?

Helene Weber und die Frauenbewegung

Helene Weber kam am 17. März 1881 in Elberfeld im Rheinland in einer katholischen Familie zur Welt. Sie wurde zunächst Volksschullehrerin. Nach dem Studium der Geschichte, Philosophie, Romanistik und Sozialpolitik konnte sie am Gymnasium unterrichten.

Das tat sie engagiert und mit einer gewissen Strenge. Dabei vermittelte sie einen weiten Horizont, unter anderem durch die gemeinsame Lektüre ausländischer Zeitungen.
 
Helene Weber sensibilisierte ihre Schülerinnen auch für soziale Ungleichheit und versuchte, sie zur Kontaktaufnahme mit Menschen in Notlagen und zum konkreten Handeln anzuregen. Sie selbst befasste sich ausgiebig mit der Situation der Heimarbeiterinnen und hielt darüber Vorträge, ganz bewusst, um deren Not aufzudecken und zu helfen.

Neben ihrem Interesse an der sozialen Frage und ihrem sozialen Engagement war Helene Weber intensiv mit der politischen und sozialen Stellung der Frau und der Frauenbewegung befasst. Seit 1912 Mitglied einer Frauenstimmrechtsgruppe, stritt sie für das Frauenwahlrecht. 1911 kam sie in Köln mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund in Kontakt.

Dieser Organisation, deren Ziel die gesellschaftliche Besserstellung der Frau und die Förderung ihrer beruflichen Aus- und Weiterbildung war, widmete sie fortan ihre Kraft. Wie stark sie hier auf junge katholische Frauen wirkte, bezeugte die Pädagogin Maria Offenberg:

„Sie kam wie ein Sturm über die junge Frauengeneration, der die Dächer des Wohlbehagens und der Selbstzufriedenheit abhob und sie in das gefährdete Innere unseres Volkskörpers schauen ließ. Helene Weber rüttelte an vielen vorgefaßten Meinungen, indem sie die Notlage des Arbeiters und die Gefährdung des Arbeiterinnenstandes aufdeckte. Diese Frauenjugend ließ sich von ihrer kraftvollen Gestalt, die die Verantwortung für die weniger Begünstigten mit wuchtigen Worten vor sie hinstellte und ihr keine Ruhe ließ, ergreifen.“[2]

Die Arbeit des Katholischen Deutschen Frauenbunds

1916 entstand in Köln eine Sensation: die Soziale Frauenschule. Eine Ausbildungsstätte für Sozialarbeiterinnen des Katholischen Deutschen Frauenbundes. Ins Leben gerufen und aufgebaut von Helene Weber und der Präsidentin des Frauenbundes Hedwig Dransfeld.

Die Schule war eine Revolution, sowohl für die Professionalisierung der Sozialfürsorge als auch für die berufliche Entwicklung von Frauen, zunächst vornehmlich katholischer. Die Präsidentin des deutschen Caritas-Verbandes Eva Weskop-Deffaa erklärt, weshalb:

„Man dachte, das können die Frauen aufgrund ihrer mütterlichen Berufung alles schon so weit von alleine. Sie können Wunden verbinden, sie können sich um Kinder kümmern. Dass aber der Beruf der Pflegekraft, der Beruf der Sozialarbeiterin, der Beruf der Erzieherin, dass das alles wirkliche Berufe sind, für die man auch eine Qualifikation braucht, das war eben vor hundert Jahren noch vollständiges Neuland und Helene Weber hat dieses Neuland betreten mit ihrer ganzen Kraft, mit ihrer ganzen Energie.“

Das hieß, alles neu zu entwickeln, zu strukturieren und bereitzustellen, was es vorher nicht gab. Helene Weber half nicht nur bei der Erstellung der Lehrpläne und bei der Suche nach Gebäuden für die Schule. Sie gewann auch die Lehrkräfte: Mediziner, Juristen, Verwaltungsfachleute. Und sie wurde selbst zur Lehrerin an der Frauenschule:

„Und alles, was wir aus den Quellen wissen, muss sie eine wirklich begeisternde Lehrerin gewesen sein, die junge Frauen in hohem Maße ermutigt hat, ihren eigenen Weg zu gehen, in die soziale Arbeit hineinzugehen … in einer Mischung aus geistlicher und seelischer Begeisterung, aber eben auch fachlicher professioneller Kompetenz.“

Helene Weber übernahm die Leitung der sozialen Frauenschule, die von Köln bald nach Aachen umzog. Dabei lag ihr die Persönlichkeitsentwicklung der Frauen besonders am Herzen. Es galt aber auch, Arbeitsplätze für die Frauen sicherzustellen. Zu diesem Zweck gründete Helene Weber im November 1916 den Verein der katholischen Sozialbeamtinnen. 

„Was sich dahinter verbirgt, war ein Berufsverband …, der ganz maßgeblich das Ziel hatte, für diese gut ausgebildeten Frauen auch gut bezahlte ordentliche Arbeitsplätze zu schaffen. Das war eine Selbstorganisation der Sozialbeamtinnen und schon im Namen wird deutlich, worum es Helene Weber ging: Sie wollte, dass die Frauen, die als Sozialarbeiterinnen gut ausgebildet waren und die dann in der Caritas, in der freien Wohlfahrtspflege ihre Beschäftigung fanden, dass die genauso wertgeschätzt und genauso gut bezahlt werden sollten wie die Beamtinnen im öffentlichen Dienst.“

Helene Weber in der Politik

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wechselte Helene Weber von der Sozialen Frauenschule in die Politik. Zunächst arbeitete sie für die Zentrumspartei an der Verfassung der Weimarer Republik mit. Sie war Parlamentarierin im Preußischen Landtag, von 1924 bis 1933 dann im Reichstag.

1919 war sie Referentin im Preußischen Ministerium für Volkswohlfahrt, dann als eine der ersten Ministerialrätinnen zuständig für „Soziale Ausbildung und Jugendfragen“ im Wohlfahrtsministerium.

Weil sie den Nationalsozialismus deutlich ablehnte, wurde sie 1933 entlassen. Ihrer Arbeit beraubt, klagte sie in einem Gedicht: 

„Ich bin wie ein entblätterter Baum.

Kahl steh ich da ohne Raum.

Meine Zweige, die sind abgerupft.

Mein Blüt und Blätter abgezupft.

Auch den Stamm hat man verbogen.

Nur die Wurzeln waren unverdrossen.

Weil der liebe Gott sie hat begossen.“[3]

Mit der Entlassung aus dem Staatsdienst war auch die Alterssicherung der Pension verloren. Einer von Helene Webers Mitstreitern, der katholische Sozialpolitiker Heinrich Hirtsiefer, war wie sie entlassen worden.

Er schrieb an eine NS-Behörde mit der Bitte um Regelung seiner Pension, sonst müsse seine Familie hungern. Die Reaktion der Nationalsozialisten beschreibt die Publizistin Elisabeth Prégardier:        

„Am 11. September 1933 führte eine bewaffnete SS-Horde Hirtsiefer über die Hauptstraße der von ihm vor vielen Jahren konzipierten Siedlung, in der Hand einen aufgeklappten Regenschirm und um den Hals ein großes Schild mit einer Aufschrift: Ich bin der Hungerleider Hirtsiefer. Mit geballter Faust standen die Anwohner am Straßenrand. Keiner wagte einzuschreiten.“

„Frau Weber ist tot“

Auch Helene Weber war wegen ihrer Haltung gefährdet. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs reiste sie unermüdlich zu den aus der Öffentlichkeit zurückgedrängten katholischen Sozial- und Frauenverbänden, um die katholischen Frauen zu stärken.

Sie besuchte aber auch NS-Gegner im Gefängnis, wie den Zentrumsmann Eugen Bolz, der wegen seiner Beteiligung am Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt war.

Zur Gefahr, in der sie sich damals befand, bemerkte sie im März 1961 in einem Interview für die Essener Kirchenzeitung „Ruhrwort“:            

„Irgendein Gestapomann muß in Berlin immer versucht haben, mich zu retten. Ich habe nie seinen Namen erfahren. ‚Frau Weber ist tot, die liegt unter den Trümmern ihres Hauses‘, hat er gesagt. Ich lag nicht darunter. (…) In Marburg wieder kam alle vierzehn Tage ein Sozialdemokrat und hat mich gewarnt: ‚Frau Weber, gehen sie bitte nicht fort, ich nenne Ihnen meinen Namen nicht, aber ich warne Sie!‘“[4]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Helene Weber 64 Jahre alt. Von nun an widmete sie sich mit gewohnter Intensität der Gestaltung eines neuen Deutschland: Zunächst als Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen, ab 1949 bis zum Lebensende 1962 dann im Bundestag. In beiden Fällen für die neugegründete CDU, für die sie die Zentrumspartei verlassen hatte.

Erarbeitung des Grundgesetztes

Bei der Erarbeitung des Grundgesetzes konnte sie zwar ihre Vorstellungen von der Gleichberechtigung und der jeweiligen Eigenwertigkeit von Mann und Frau nur bedingt umsetzen. Andere Dinge, die ihr wichtig waren, dagegen voll und ganz: So entstanden Formulierungen zum Schutz der Familie und gegen die Benachteiligung alleinerziehender Mütter.

Sie stritt auch für das sogenannte „volle Elternrecht“. Wie der Historiker Thomas Brechenmacher erklärt, ging es dabei um die Frage:

„Wer trägt die Verantwortung und auch das Recht, die Kinder auf den richtigen Lebensweg zu setzen. Und das bezog sich vor allem auf die Frage der Schule. Und hier stand immer noch im Raum diese Idee von konfessionellen Schulen. Und die damit verbundene Idee der katholischen Soziallehre ist die, dass die Eltern … das volle Recht haben und auch entscheiden können dürfen, auf welche konfessionelle Schule die Kinder gehen. Hier war ja schon der Zug in Richtung staatliches Schulwesen. Und diese Forderung nach dem vollen Elternrecht ging eigentlich dahin, dass das volle Elternrecht eigentlich nur dann gewährleistet werden kann, wenn es auch ein konfessionelles Volksschulwesen gibt.“

Helene Weber stritt so für die Freiheit der Eltern hinsichtlich der Prägung der Persönlichkeit ihrer Kinder, insbesondere der christlicher und katholischer Eltern.

Herzlichkeit, Sprachkraft und Humor

Sie sorgte so für die Einschränkung staatlicher Bestrebungen zur Vereinheitlichung der Bildung und Erziehung, die immer auch die Gefahr des Missbrauchs und ideologisch einseitiger Beeinflussung in sich trügen. So, wie es gerade in der jüngsten Zeit unter der Herrschaft der Nationalsozialisten geschehen war.

Bei aller Hartnäckigkeit und Durchsetzungskraft, die Helene Weber in ihren politischen und sozialen Aktivitäten auszeichnete, bestach sie neben großer fachlicher Kompetenz und umfassender Bildung durch Herzlichkeit, Sprachkraft und Humor.

Sie entkrampfte so manche festgefahrene Debatte im Bundestag. Fraktions- und berufsübergreifend suchte sie mit allen das Gespräch. Nicht nur mit den Parlamentariern.

Auch mit den Menschen draußen, deren Urteile und Probleme sie erkundete, um sie in die politischen Entscheidungen einfließen zu lassen. Dahinter stand auch ein geistlicher Ansatz. So schrieb Helene Weber 1917 in der Zeitschrift „Die christliche Frau“:  

„Es ist das ewige Geheimnis der Menschenliebe, daß sie das Leben der anderen nachlebt und nachdenkt, daß sie die harten Klassengegensätze niederreißt, nicht müde, nicht mutlos, nicht ungeduldig und schablonenhaft wird, daß sie Leben und Kraft ist. Nur wenn die Fabrikpflegerin ein feines Verständnis für die Seele der Arbeiterin hat, wenn sie mit warmem Herzen Anteil an ihrem Leben nimmt, wird sie es beeinflussen können und seine besten Kräfte auslösen. Deshalb geht ihre tiefste Wirkung von ihrer Persönlichkeit aus, wächst ihre unermüdliche Erziehungsarbeit.“[5]

„Keine Zeit“ gibt es nicht

Einfühlen und Mitfühlen waren für Helene Weber entscheidende Größen. Aber auch das Gebet, das sie klar vom geforderten Handeln abgrenzte und für das sie sich den nötigen Raum und die nötige Zeit einrichtete.

Überhaupt, meinte sie, müsse bei allem Inanspruchgenommensein Zeit für die wichtigen Dinge bereitgehalten werden. 1960, als fast 80jährige, sagte sie dazu auf der fünfzehnten Generalversammlung des Katholischen Deutschen Frauenbundes in Trier:            

„‚Ich habe keine Zeit‘ ist das furchtbarste Wort unserer Zeit, das Kindererziehung und unser menschliches Verhalten zueinander nachteilig beeinflußt. Wer aber aus dem Geiste lebt und aus dem Geiste schaffen will, muß Zeit haben und Muße und Wesentlichkeit, sonst geht das Schöpferische im grauen Alltag mit all seiner Kleinarbeit unter. Ich möchte, daß (…) das Wort ‚Ich habe keine Zeit‘ nicht mehr ausgesprochen wird, da wo man Zeit haben muß.“[6]

Das sagte eine Frau, die stets ein ungeheures Arbeitspensum bewältigte und auch auf den vielen Zugfahrten zu den Frauen der katholischen Verbände und Menschen in Not meist arbeitete.

Sie war bekannt für die riesige schwarze Tasche – eine Art „mobiles Büro“, die sie immer bei sich trug, aus der sie aber auch Annehmlichkeiten für Kollegen, Freunde und zu Tröstende hervorholte wie Zigaretten und Schokolade.

„Was du weggibst, ist dein“

Verbunden fühlte sie sich dem rheinisch-westfälischen Industriegebiet, aus dem sie stammte, aus dem auch ihre Mitstreiterinnen im Katholischen Deutschen Frauenbund kamen. Dort, in Essen, stand das Tagungs- und Gästehaus des Bundes, in dem Helene Weber seit 1945 wohnte und wo sie vor sechzig Jahren starb, am 25. Juli 1962.

„Alles, was du weggibst, ist dein. Was du behältst, ist verloren“,

schrieb sie einmal auf einer Postkarte. Zu dem wenigen, was sie hinterließ, gehörten dreizehn Zettel, auf die sie kurz vor ihrem Tod Betrachtungen zum Vaterunser geschrieben hatte. Sie enden mit den Worten:

„Sondern erlöse uns von dem Übel.

Die Liebe wird angerufen: Mach uns frei;

laß unser Leben zum Opfer werden;

laß uns leben im Reich der Liebe,

laß uns um Erbarmen für alle beten.“[7]

Die redaktionelle Verantwortung für die Sendung hat Martin Korden.

Musik:

Marcin Wasilewski Trio: January

Marcin Wasilewski Trio: The first touch

Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett 14, F-Dur, Adagio

Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett 6, G-Dur, Lento

Marcin Wasilewski Trio: Vignette

Marcin Wasilewski Trio: Balladyna


[1] Aenne Brauksiepe in: Ernte eines Lebens, S. 111

[2] Maria Offenberg in: Ernte eines Lebens, S. 33

[3] Helene Weber nach ihrer Entlassung, 25. Juli 1933

[4] Helene Weber: Interview „Ruhrwort“, 18. März 1961

[5] Helene Weber: Artikel in „Die christliche Frau“, 1917

[6] Helene Weber: Generalversammlung Frauenbund Trier, 1960

[7] Helene Weber: Schluss ihrer Betrachtungen zum Vaterunser


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Dieser Beitrag wurde am 24.07.2022 gesendet.


Über den Autor Gunnar Lammert-Türk

Gunnar Lammert-Türk (Jahrgang 1959) ist freischaffender Journalist und Autor. Er wurde in Leipzig geboren und studierte Germanistik und Evangelische Theologie in Berlin. Nach dem Studium organisierte er Projekte einer Arbeitsfördergesellschaft, die aussortierte Technik für Hilfsprojekte in Osteuropa und der Dritten Welt regenerierte. Es folgte die Leitung einer Beratungsstelle für Russlanddeutsche. Darauf war er Autor und Redakteur in der Medienfirma Greenlight. Seit 2003 ist er als freier Journalist und Autor tätig. Von 2004 bis 2007 führte er mit einem Musiker und einem Zauberer Musiktheatershows für Kinder auf. Er verfasst Rundfunkbeiträge, schreibt Texte für Audioführer und Kinderlieder. Veröffentlichungen im Boje Verlag, Schneider Verlag, Xenos Verlag und im Deutschen Theater Verlag. Kontaktg.lammert.tuerk@gmail.com

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