Feiertag, 29.05.2022

von Michael Kinnen, Trier

Glaubensrelevant – systemrelevant – lebensrelevant? Wie es nach dem Katholikentag weitergehen kann

Wer in Deutschland Mitglied der katholischen oder evangelischen Kirchen ist, gehört damit seit kurzem zu einer Minderhheit an: Erstmals seit Jahrhunderten sind weniger als die Hälfte aller Menschen in Deutschland  noch Mitglieder in einer der zwei großen Konfessionen. Das hat sich auch beim Katholikentag 2022 in Stuttgart bemerkbar gemacht: Es kamen weniger als die Hälfte der Menschen, die in den Jahren vor der Pandemie jeweils zu Katholikentagen pilgerten. Was nun?

© Katharina Tenberg, Katholikentag 2018 Münster

Die Mitglieder der Kirchen in Deutschland sind jetzt eine Minderheit. Erstmals seit Jahrhunderten. Es gibt jetzt also mehr Menschen im Land, die keiner oder einer anderen Glaubensrichtung angehören, als die, die zur katholischen oder evangelischen Kirche gehören.

Schon vor Corona haben die beiden ehemals als „große Kirchen in Deutschland“ Bezeichneten gemeinsam eine „Projektion 2060“[1] vorgelegt. In dieser Zukunftsprognose haben sie die erwarteten Zahlen von Kirchenmitgliedern und Kirchensteuereinnahmen für die kommenden Jahrzehnte erhoben.

Schon da zeigte die Kurve deutlich nach unten – bedingt auch durch die bekannten demographischen Entwicklungen, aber: Corona und gerade auch die Missbrauchs- und Finanzskandale in der Kirche, die Fragen von persönlicher Schuld und mangelnder Aufarbeitung, von Frust und Ärger über diskriminierendes Verhalten und manches mehr hat das noch beschleunigt. Wie glaubwürdig ist die Kirche? Wie relevant ist sie noch?

Ist Kirche „systemrelevant“?

Bei einer Jugendsynode der evangelischen Kirche vor einigen Jahren lautete die Überschrift über einem Tagungsbericht schlicht:

„Junge Menschen vermissen bei Kirche Lebensrelevanz“[2]

Das trifft ins Mark. Eine Kirche – katholisch oder evangelisch –, die keine Relevanz für mein Leben hat, die mir – ganz wörtlich – nicht „glaub-würdig“ erscheint, in der ich keine Heimat finde: Für was brauche ich die noch? Kann die weg?

Umso lauter wurde die Frage, als es ganz praktisch-politisch um die „Systemrelevanz“ ging, als der Staat in der Corona-Hochphase sortieren musste, wer und was offenbleiben darf und welche Angebote als Schutzmaßnahme eingestellt werden, zumindest vorübergehend. Natürlich ist jeder Verein, jede Kulturveranstaltung und jeder Handwerksbetrieb wichtig und relevant.

Wenn sie keinen Nutzen hätten, gäbe es sie nicht. Auch die Kirchen nicht. Aber warum alle gleich „systemrelevant“ sein wollten, also grundsätzlich und ohne Pause – da, fand ich, waren die Maßstäbe nicht klar. Auch in der katholischen Kirche wurde die Frage nach der eigenen Systemrelevanz heftig diskutiert. Und es waren auch nachdenkliche Stimmen zu hören wie diese von Bischof Gerhard Feige aus Magdeburg:

„Ist es denn unsere primäre Aufgabe, das gesellschaftliche Leben am Laufen zu halten und die bestehenden Systeme zu stützen? (…) Das Leben ist unkontrollierbar geworden, und nicht erst durch das Virus. (…) Längst fühlen sich viele Menschen durch die Finanzkrise und die Klimakrise verunsichert, doch in der Corona-Krise bündeln sich solche Ängste wie in einem Brennglas. (…) Wir brauchen uns als Kirche nicht bemühen, um jeden Preis systemrelevant zu sein. Wohl aber sind wir lebensrelevant für unsere Gesellschaft.“[3]

Ohne den Einzelnen ist Kirche nur ein Apparat

Systemrelevanz auf der einen, Lebensrelevanz auf der anderen Seite. Lässt sich das so trennen? Wenn eine Seelsorgerin nicht ans Sterbebett darf, weil die Schutzmaßnahmen das nicht erlauben. Wenn ein Pfarrer aus Sorge vor Ansteckung alle Gottesdienste streicht. Wenn die kirchlichen Seniorenkreise sich nicht mehr treffen können und der Besuchsdienst sich auf Kontaktlosigkeit einstellen muss.

Ist Seelsorge lebensrelevant? Für die einzelne Seele, um die sich jemand sorgt: sicher ja. Ist Seelsorge systemrelevant für den Staat und die gesamte Gesellschaft? Vielleicht nein.

Der Ruf nach systematischer und systemischer „Trennung von Kirche und Staat“ wird oft dann laut, wenn es um staatliche Gelder und Zuschüsse geht. Wenn dann aber kirchliche Schulen oder Kitas, in die ich meine Kinder schicke, die Trägerschaft abgeben; wenn kirchliche Krankenhäuser schließen oder auch Pfarreien zusammengelegt werden und vor Ort nicht mehr das umfassende Gottesdienstangebot von früher da ist: Dann ist der Protest groß.

Vielleicht hat „die Kirche“, dann doch mehr mit mir und meinem Leben zu tun, als mir bewusst ist: Wo erfahre ich sie, wo brauche ich sie, wo nutze ich ihre Angebote und wo sehe ich sie als Garantin für etwas, was ich woanders so nicht finde? An Weihnachten? An Ostern? Oder im Alltag? In Freude und Hoffnung, Trauer und Angst? Der ZDF-Journalist Peter Frey hat das in einem Zeitungsartikel einmal so zusammengefasst:

„Kirche ist – Gott sei Dank immer noch – systemrelevant. Aber ohne Relevanz für den Einzelnen und ohne Einzelne, die sich für die Botschaft in die Pflicht nehmen, ist sie nur ein Apparat.“[4]

Glaube sucht Heimat

Eine Amtskirche ist keine Zukunftskirche. Wo es nur um kirchliche Dienstleistungen geht, können das andere vielleicht auch und vielleicht sogar besser. Es muss ein Mehrwert spürbar sein, damit Kirche relevant, gar system- oder lebens-relevant ist. Das, was mich trägt und hält, wenn die äußeren Strukturen zusammenbrechen.

Die Perspektive über das Hier und Jetzt hinaus. Für mich ist das der Glaube als Motivation und treibende Kraft. Wenn ich nur auf Funktionen und Funktionäre blicke, fühle ich mich allein. Wenn ich aber für mich das entdecke, was mir darüber hinaus Halt in den Fragen des Alltags gibt, wird Glaube konkret, wird kirchliche Gemeinschaft relevant.

Klar, sichtbar ist die Kirche oft durch bekannte Gesichter und Einrichtungen mit kirchlichem Label. Aber oft wird dabei übersehen, was ganz alltäglich Christinnen und Christen in der Sorge für andere tun: haupt- und ehrenamtlich in der Kirche: in der Geflüchtetenhilfe, als Klimakümmerer, als Beraterinnen und Streetworker, in der Begleitung Gestrandeter und spirituell Suchender, als Ehrenamtliche in Suppenküchen und bei der Kinderbetreuung der Nachbarschaftshilfe, in Friedensaktionen und in der Notfallseelsorge. Das ist mehr als die bischöfliche Stellungnahme, die ich sehe und höre – oder auch vermisse:

Wie wichtig könnte in der heutigen Zeit die Stimme einer Kirche sein, die sich glaubhaft über staatliche Interessen hinweg für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Wie leise wird jedoch diese Stimme, wenn ihr durch ein enges, realitätsfernes und menschenfeindliches Wertekorsett die Luft abgeschnürt wird. Die Menschen haben ihren Glauben nicht verloren, er findet nur keine Heimat mehr in einer Kirche, die sich immer weiter von den Menschen entfernt. Wir brauchen daher eine Kirche, die dazulernt. Sie könnte, in all den Krisen, die einen schon mal den Glauben verlieren lassen, Heimat und Stütze sein.[5]

So schrieb es die Journalistin Daniela Ordowski in einem Kommentar. Es muss sich was ändern; einfach „weiter so“ geht nicht. Das alte selbstgenügsame Kirchensystem ist überholt, auch wenn manche das noch nicht wahrhaben wollen. Kirche muss lebensrelevant sein oder wieder werden, um selbst überleben zu können.

Gelebte Nächstenliebe ist Gottesdienst

Dazu muss sie ganz wörtlich: glaub-würdig sein, um selbst den Glauben nicht zu verlieren. Wenn ich glaube, dass Gott Mensch geworden ist, dass ihm deshalb nichts Menschliches fremd ist, dass er nicht zuletzt im Gebet ansprechbar bleibt in den Fragen der menschlichen Existenz: Wenn ich das glaube und das mir Rückhalt ist, dann hat das Auswirkungen auf mein Menschen- und Christenleben. 

Und das zeigt und unterscheidet sich daran und darin, wie ich mich anderen gegenüber verhalte, wie ich mich als Privatmensch und in der kirchlichen Gemeinschaft, in politischen und gesellschaftlichen Fragen engagiere, wofür ich mich einsetze und warum. Daran entscheidet sich für mich dann auch die Frage kirchlicher Lebensrelevanz. 

Kirchlich oder katholisch „Praktizierende“, so heißt es oft, sind die, die sonntags in die Kirche zum Gottesdienst kommen. Aber das werden immer weniger, einstellige Prozentzahlen. In der Corona-Zeit sind aber auch neue und andere Gottesdienstformen entstanden: virtuell, medial, kreativ. Sogar solche, die mit der klassischen Liturgie auf den ersten Blick gar nichts zu tun haben, wie ein Twitter-Nutzer bemerkt hat:

„Einkaufen für Ältere ist Gottesdienst. Einsame anrufen ist Gottesdienst. Anlächeln ist Gottesdienst. Hilfe anbieten ist Gottesdienst. Eucharistiefeier ist Gottesdienst. Zuhören ist Gottesdienst. Nächstenliebe ist Gottesdienst. Manches geht, manches nicht. Gar nicht so schlimm.“[6]

Gelebte Nächstenliebe. Das ist Gottesdienst: Dienst Gottes an den Menschen und Menschen-Dienst untereinander. Da ist „praktizierend“ ganz lebenspraktisch. Und das ist unverzichtbar relevant. Teilnahme an solchem „Gottes-Dienst“ ist dann ein Teilhaben-Lassen und Mit-Teilen von Glauben und Leben im Alltag.

Das passiert nicht nur sonntags um Zehn, an Ostern oder Weihnachten allein. Das öffnet neue Horizonte für praktiziertes Christsein. Dazu hat der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf in einem Hirtenwort im letzten Jahr geschrieben:

„Ob das systemrelevant ist, hängt vom System ab. Wir haben in diesen Monaten gelernt: Es kommt auf die gegenseitige Rücksichtnahme an, auf Gemeinschaft, ja auf Liebe. Das sind ‚Werte‘ des Evangeliums, ohne dass sie so genannt werden. Aber es geht nicht um abstrakte Normen, sondern um eine Lebensgestaltung aus der Freundschaft mit Christus. Da sollten wir als Christinnen und Christen, als seine Kirche einen unverzichtbaren Beitrag leisten. Die Liebe zu Gott und der Glaube an ihn können uns dazu motivieren.“[7]

An die Ränder gehen

Was heißt das konkret? Wie kann es weitergehen? Möglichkeit eins: Gehen. Und da denke ich nicht zuerst an die vielen, die der Kirche den Rücken kehren und austreten, weil sie dort keine Heimat mehr für sich finden. Das spöttische „Dann geh' doch“, wie ich es von selbsternannten Türwächtern des Katholischen gegenüber kritischen innerkirchlichen Stimmen ganz aktuell wieder höre, hilft da gar nicht.

Im Gegenteil! „Gehen“ – da klingt bei mir etwas anderes an: ein Wort aus der Bibel und ein Wort von Papst Franziskus:

„Geht hinaus in alle Welt.“[8]

Das steht am Ende des Matthäus-Evangeliums. Als Auftrag und sozusagen Vermächtnis von Jesus. Und Papst Franziskus sagt immer wieder „Geht an die Ränder!“. Also übersetzt: Bleibt nicht in der geistigen Enge einer sprichwörtlichen Kirchturm-Denke.

Geht dahin, wo das Leben nach Relevanz sucht! Geht dorthin als Lernende, Suchende und Helfende, nicht zuerst als Verkündende; geht dorthin, wo Menschen an den Rand gedrängt und ausgegrenzt werden: zu den Frauen, den Schwulen und auf vielfältige Weise von der Gesellschaft und leider auch von der Kirche Diskriminierten, den Armen und Obdachlosen im wörtlichen und im übertragenen Sinn: zu den Heimatlosen. Zu den vom klerikalen Macht-Missbrauch Betroffenen; zu den Leisen und Stumm-Gemachten; zu den Kriegsgeflüchteten in den Not-Unterkünften; geht dorthin, wo man sich die Hände dreckig macht, wenn man anpackt.

Dort ist der relevante Kirch-Ort im Leben. Und ganz gewiss ist dort – und gerade dort – auch Gott! So klingt das ganz anders. Wie ein Auftrag für mich und meine Kirche und eigentlich für jeden und jede: Bitte, dann geh' doch: Und zwar genau dort hin!

Diversität zeigt, wie groß Gott ist

Gehen – und zwar dorthin, wo das Leben nach Relevanz sucht: Das ist eine Möglichkeit und ein nötiger Schritt. Ein nächster Schritt wäre: Dort, wo ich dann gerade bin, auch bleiben, aushalten, um dort glaub-würdig zu handeln. Dafür gibt es eine gute biblische Grundlage und Anleitung zur Systemrelevanz, wie Christoph Simonsen in einem Buchbeitrag schreibt.

„Systemrelevant – ein Modewort unserer Tage – kann Kirche erst dann sein, wenn sie den größten Schatz, den sie in sich trägt, jeder und jedem zubilligt und zuspricht: die Gottesebenbildlichkeit.“[9]

Wenn alle Menschen Gottes Ebenbilder sind, dann heißt das ja nicht, dass alle Menschen gleich und uniform sind oder werden müssen. Wie klein wäre das von Gott gedacht? Die Perspektive ist anders: Wenn alle Menschen Gottes Ebenbilder sind – so verschieden sie sind: Wie bunt und divers, wie vielfältig und grenzenlos groß ist dann erst Gott?!

Zuerst lernen, nicht lehren

Ich finde das eine herausfordernde Motivation für meinen Glauben: Wenn ich nämlich glaube, dass alle Menschen Gottes Ebenbilder sind, dann zeigt sich für mich system- und lebensrelevantes Christsein nicht nur im Inner-Circle der kirchlich Aktiven.

„Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“[10]

Geschrieben wurde das vom damaligen Aachener Bischof Klaus Hemmerle vor bald 40 Jahren. Auch als Mahnung für alle, die als Kirche eine Botschaft „verkündigen“ wollen, auch für mich. Zuerst Lernen, nicht lehren. Mehr Ahnen als Amen. Zuerst nach dem Ziel fragen, statt direkt einen Weg zu zeigen. Die Perspektive wechseln und mit den Augen des Gegenübers sehen, weil auch er und sie Ebenbilder Gottes sind.

Das bezieht andere ein, betrifft andere genauso wie mich, wird für viele relevant. Das erweitert den Horizont und verhindert, im Kreisen um sich selbst irre zu werden. Dann kann ich auch vertrauen, dass die göttliche Dimension die Enge meines Lebens aufbrechen kann. „Den Himmel offen halten“: So könnte auch kirchliches Tun und Lassen wieder neu lebens-relevant werden.

Katholikentag 2022: „Leben teilen“

Heute geht in Stuttgart der 102. Deutsche Katholikentag zu Ende. Es waren weit weniger Teilnehmende als in den letzten Jahren. Vielleicht ist das auch ein Seismograf für die Glaubens-, Lebens- und auch die Systemrelevanz der erlebten Kirche heute. Aber der Katholikentag hat vor allem gezeigt: Die Grundfragen des Lebens bleiben.

Das Motto dabei: „Leben teilen“. Da gibt es viele lebensrelevante Themen, die sprichwörtlich vor der Kirche „auf der Straße liegen“, die gesellschaftspolitisch hörbar werden könnten, gerade weil ich Christ bin und mich deshalb die Welt und ihr Geschehen nicht kalt lässt: Hoffnung teilen, Herausforderungen teilen, Chancen teilen – in den bunten Lebenswelten von heute.

Das geschieht natürlich auch woanders. Aber die vielen Initiativen, die sich etwa auf der Kirchenmeile beim Katholikentag präsentiert haben, geben ja davon Zeugnis, wie es gehen kann, wie es weiter gehen kann in und mit der Kirche: die Jugendverbände, die junge Menschen begleiten in den Stürmen des Erwachsenwerdens; die kirchlichen Hilfswerke, die weltweit politisch und praktisch tätig sind, nicht zuletzt jetzt in der Ukraine und in vielen Kriegs- und Krisengebieten der Erde; die Interessenverbände, die gemeinsam und solidarisch für eine bessere Kirche und eine bessere Welt einstehen; die Seelsorgeangebote im Krankenhaus und in der Schule, in der Notfall- und berufsbegleitenden Seelsorge; in den Höhen und Tiefen des Lebens, wo ich Halt suche – vielleicht und gerade auch im Glauben – wenn mein Leben ins Wanken geraten ist.

Kirche ist bunt und bunter

All das zeigt: Kirche ist bunt: bunter als gedacht und im verzichtbaren Klein-Klein zu Hause vielleicht erlebt; Menschen sind aus dem Glauben heraus motiviert, auch im Einsatz für andere – motivierter und selbstloser als die Stimmen des Untergangs unken und bei weitem nicht nur reduziert auf die Amtsträger, über die ich mich vielleicht ärgere.

Und: Gott ist groß – größer als unser Herz und Verstehen. An ihn wendet sich das Gebet zum Katholikentag 2022 – ein Gebet, das bei allen um sich selbst kreisenden Fragen der Systemrelevanz der Institution Kirche das in den Blick nimmt, worauf es am Ende ganz lebensrelevant ankommt: mit Gottes Hilfe, mit seinem Segen.

„Gott des Lebens (…), in Jesus Christus hast du unser Leben angenommen. Du hast Freude und Hunger, Größe und Erbärmlichkeit mit den Menschen geteilt. (…) Aus deiner Fülle teilen auch wir Glaube und Hoffnung, Brot und Rosen, Freude und Leid, Zeit und Geld, Träume und Ideen, Wissen und Können. (…) Gib deinen Geist in die Sprache und Sprachlosigkeit der Kirche. Gib deinen Geist in das Leben und Miteinander der Menschen am Ort. Gib deinen Geist allen Christen weltweit und Frieden zwischen den Religionen und Kulturen. All unsere Arbeit und Sorge wandle in Segen. (…) Amen.“[11]

Die redaktionelle Verantwortung für die Sendung hat Martin Korden. 

Musik:

Lambert – Gdansk

Lambert – Sweet Apocalypse

Tellefsen – Jan Garbarek: Peace

Garbarek – As seen from Above

Garbarek – Parce mihi domine


[1]   https://www.dbk.de/themen/kirche-und-geld/projektion-2060/

[2]   https://www.domradio.de/artikel/junge-menschen-vermissen-bei-kirche-lebensrelevanz

[3]   Aus dem Pressedienst des Bistums Magdeburg zitiert: https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/presse-archiv/archiv-2020/pastoraltag-eins-2020.html

[4]   Peter Frey, Tage der Demut, aus der „Zeit“ 7/2021 vom 12. Februar 2021; https://www.zeit.de/2021/07/kirchen-corona-pandemie-gottesdienst-beistand-glaube/komplettansicht

[5]   Daniela Ordowski, Wandel oder Untergang, in: taz vom 13. April 2022: https://taz.de/Zahl-der-Kirchenmitglieder-nimmt-ab/!5845317/

[6]   Twitter-Nutzer @simonlinder

[7]   Über die „Systemrelevanz Gottes“. Hirtenwort des Bischofs von Mainz, Peter Kohlgraf, zur Österlichen Bußzeit 2021: https://bistummainz.de/export/sites/bistum/organisation/bischof-kohlgraf/.galleries/downloads/2021-Hirtenwort-Bischof-Kohlgraf-Internetversion.pdf

[8]   Mt 28, 19.

[9]   Christoph Simonsen: „Provozieren, um zu heilen“, in: Mirjam Gräve, Hendrik Johannemann, Mara Klein (Hg.), Katholisch und queer. Eine Einladung zum Hinsehen, Verstehen und Handeln, Bonifatius-Verlag Paderborn 2021, S. 94.

[10]  Klaus Hemmerle, „Was fängt die Jugend mit der Kirche an? Was fängt die Kirche mit der Jugend an?“, in: Internationale Katholische Zeitschrift 12 (1983), S. 309.

[11]  Aus dem Gebet zum Katholikentag in Stuttgart 2022: https://www.drs.de/fileadmin/user_upload/Dossiers/Katholikentag_2022/Aktion_Mantelteilen/KT_Gebet_2022.pdf.


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Dieser Beitrag wurde am 29.05.2022 gesendet.


Über den Autor Michael Kinnen

Michael Kinnen, Jahrgang 1977, studierte Theologie in Trier, Frankfurt und Mainz. Er absolvierte die studienbegleitende Journalistenausbildung an der katholischen Journalistenschule in München und ist seit 1998 für verschiedene Programme der Kirche im Radio "auf Sendung". Zum Thema "Gott in Einsdreißig - Fides et 'Radio'" promovierte er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt zum Verkündigungsauftrag der Katholischen Kirche im Privatfunk. Berufliche Stationen führten ihn von Mainz über Berlin nach Trier. Michael Kinnen ist verheiratet und Vater einer Tochter. Kontakt: info@radiopredigt.de

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