Feiertag, 24.10.2021

von Pater Norbert Cuypers

„Was willst du, dass ich dir tue?“ – Wenn Jesus Fragen stellt

Das Leben wirft viele Fragen auf: tiefgehende Sinnfragen, Alltagsfragen, Fragen nach dem Befinden, Fragen nach uns selbst und Gott. Antworten zu bekommen und zu finden ist dabei oft nicht so einfach.

© Olya Kobruseva / Pexels

„Was stellst du da für eine dumme Frage?“,

flüsterte mir mein Sitznachbar ins Ohr und grinste mich hämisch von der Seite an. Damals, im Geschichtsunterricht der siebten Klasse, schämte ich mich noch für mein Verhalten. Auf einmal hatte ich Hemmungen, weitere Fragen zu stellen.

Später aber lernte ich, dass wir das Fragen in unserem Leben nicht verlernen dürfen. Im Grunde gibt es nämlich keine dummen Fragen, vielleicht nur dumme Antworten. Gerade die Fragen sind es, die uns im Leben weiterbringen. Sie sind wichtig, wenn man vor allem sein eigenes Leben besser verstehen will.

Fragen führen über den eigenen Horizont hinaus. Sie helfen uns, zu dem zu finden, wer wir sind. Sie weisen uns den Weg zu dem, was wir im Leben eigentlich wollen.

Manche dieser Fragen sind schwerer zu beantworten als andere. Dann lohnt es sich, nachzufragen oder auch etwas zu hinterfragen, denn es gibt viele Dinge und Situationen, die im wahrsten Sinne des Wortes „frag-würdig“ sind.

Und es gibt Fragen, die uns ein Leben lang beschäftigen können, auf die es aber keine klare Antwort gibt. Sie sind oft einfach nur auszuhalten. Und schließlich gehört es in unserem Leben auch dazu, dass wir uns selbst und unser Tun immer wieder einmal in Frage stellen lassen.

Bibel: Ein Buch mit vielen Fragen

Es stimmt schon: Fragen können uns auch auf die Nerven gehen. Wenn jemand ständig alles und jedes in Frage stellt, führt das zu nichts. Das fordert nur unnötig unsere Geduld heraus. Aber nur, wer Fragen in seinem Leben zulässt, kann es verstehen und ist offen für Entwicklung und Wachstum seiner Persönlichkeit.

Die Einsicht, dass Fragen innere Wachstumsprozesse im Menschen in Gang bringen können, kennt auch die Bibel. Dort finden sich viele Fragen. Fragen von enttäuschten Menschen. Fragen von Suchenden. Meist sind sie in Geschichten verpackt, in denen Menschen mit ihrem Leben nicht fertig werden und sich eine Antwort von Gott erhoffen.

Umgekehrt stellt Jesus von Nazareth den Menschen Fragen, mit denen er ihnen hilft, dem wahren Leben auf die Spur zu kommen und sich damit dem Geheimnis Gottes anzunähern. Um diese Fragen geht es mir in dieser Sendung.

Johannes der Täufer und zwei seiner Jünger waren am nächsten Tag wieder an dieser Stelle, als Jesus vorüberging. Da zeigte Johannes auf ihn und sagte: „Seht, das ist das Lamm, das Gott für uns opfert!” Als die beiden Jünger das hörten, gingen sie Jesus nach. Jesus drehte sich zu ihnen um, sah sie kommen und fragte: „Was sucht ihr?” Sie antworteten: „Wo wohnst du, Meister?” „Kommt mit und seht selbst, wo ich wohne!”, sagte Jesus. Es war ungefähr vier Uhr nachmittags, als sie mit Jesus gingen; und sie blieben bei ihm bis zum Abend.

(Joh 1,35-39)

Es war Johannes der Täufer, der die Menschen seiner Zeit dazu aufrief, ihr Leben radikal zu ändern. Jesus als ihren Retter und Erlöser anzukündigen, verstand er als seine Berufung.

Grundlegende Lebensfragen

Die zwei jungen Männer, von denen wir gerade hörten, vertrauen dieser Botschaft des Johannes. Auf sein Geheiß gehen sie zu Jesus. Dieser scheint die Sehnsucht der beiden wahrzunehmen, den tieferen Sinn ihres Lebens zu finden.

Er nimmt ihre innere Unruhe ernst, die diese Suche in ihnen auslöst. Gleichzeitig wertschätzt er ihr Vertrauen, bei ihm eine zufriedenstellende Antwort zu finden.

„Was sucht ihr?“

Mit dieser Frage wirft er sie allerdings zurück auf ihre eigentliche Sehnsucht, der sie auf der Spur sind. Es ist eine wichtige Frage für zwei junge Menschen, die ihr Leben noch vor sich haben und sich mit dem Status Quo ihrer Lebensumstände nicht zufriedengeben. 

Tatsächlich haben sich bis heute viele Menschen von dieser einen Frage Jesu ansprechen lassen: Was suchst du? Was willst du mit deinem Leben anfangen? Was gibt dir Sinn im Leben? Indem sie sich vom Leben und der Botschaft Jesu inspirieren lassen, finden sie Antworten für ihr konkretes Reden und Handeln. 

„Suchen“ bedeutet Menschsein

Darauf verweist auch der italienische Theologe und Ordensmann Ermes Ronchi:

„Was suchst du? Diese Frage stellt Jesus jedem, der das Risiko eingehen will, ihm zu folgen. ‚Suchen‘ – mit diesem Verb gibt Jesus geradezu eine Definition des Menschen. Wir sind Geschöpfe, die fragen und suchen, Geschöpfe voller Sehnsucht. Goldsucher sind wir seit unserer Erschaffung, seit uns der Gottesgeist eingehaucht wurde. Die Fragen, die ganz menschlichen Fragen, schon die der kleinen Kinder, sind Ausdruck unserer Wünsche, unserer Bedürfnisse, von all dem, was wir zum Leben brauchen – wie die Luft, die Nahrung, die Liebe. Dürstende, Hungernde sind wir.“[1]

Die Frage Jesu an die zwei jungen Männer ist eine Frage, die ich mir auch schon des Öfteren gestellt habe: Was suchst du, Norbert? Es ist eine Frage, die mich seit Jahren immer wieder neu ins Herz trifft.

Zugleich bewahrt sie mich davor, mich in den bisherigen Antworten meines Glaubens gemütlich einzurichten. Vielmehr fordert sie mich heraus, ein Suchender zu bleiben, der bereit ist, in der Frage nach Gott immer tiefer zu schürfen und so „spiritueller Schatzsucher“ zu bleiben.

„Was willst du?“

Der Wanderprediger Jesus war in seinem Leben viel zu Fuß unterwegs. Dabei suchte er den Kontakt mit den Menschen auf der Straße: er sprach mit Matthäus, einem Zollbeamten, der beeindruckt von dieser Begegnung, sein Leben änderte.

Jesus zögerte nicht, einem römischen Soldaten zu helfen – für das jüdische Volk damals eigentlich eine Persona non grata. Der hatte Jesus um einen Gefallen gebeten. Mit dem Theologen Nikodemus wiederum führte er ein nächtliches Streitgespräch.

Vor allem aber ließ sich Jesus von Menschen ansprechen, die sich in seelischer oder körperlicher Not befanden. Von solch einer Geschichte erzählt das Lukasevangelium:

Jesus kam in die Nähe von Jericho, da saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen, und fragte: „Was hat das zu bedeuten?“ Man berichtete ihm: „Jesus von Nazareth geht vorüber.“ Da rief er: „Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“ Die Leute, die vorausgingen, befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: „Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“ Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus: „Was willst du, dass ich dir tue?“ Er antwortete: „Herr, ich möchte sehen können.“ Da sagte Jesus zu ihm: „Sei sehend! Dein Glaube hat dich gerettet.“ Im selben Augenblick konnte er sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus nach. Und das ganze Volk, das dies gesehen hatte, lobte Gott.

(Lk 18,35-43)

Da ruft also ein Blinder um Hilfe, ja er schreit seine innerliche Not lauthals heraus. Jesus hört den Hilfeschrei des Blinden, bleibt stehen und stellt ihm die Frage:

„Was willst du, dass ich dir tue?“

Fragen schafft Begegnung

Man kann sich wundern, ob Jesus denn nicht das Offensichtliche sieht. Der Mann ist blind. Ist es nicht selbstverständlich, dass er wieder sehen möchte? Aber Jesus fragt ihn dennoch:

„Was willst du, dass ich dir tue?“

Mit dieser Frage eröffnet er einen Raum der Begegnung. Er greift nicht einfach ein, wird nicht übergriffig im Sinne von: Ich weiß schon, was du armer Mensch brauchst. Nein, Jesus hilft seinem Gegenüber dabei, seine Bedürftigkeit selbst wahrzunehmen und laut auszusprechen.

Jesus handelt nicht einfach über den Kopf des Kranken hinweg, sondern bindet ihn in den konkreten Heilungsprozess ein. Der Ordensmann Ermes Ronchi schreibt dazu:

„Jesus greift zur Methode des Fragens, um seine Freunde weiterzubringen. Seine Fragen sind wie Funken, die etwas in Gang bringen, die verwandeln und voranbringen: eine Art Initialzündung. Mit seinen Fragen bringt er zum Nachdenken, setzt innere Prozesse in Gang, die das Leben verändern und aus der Zuschauerrolle herausholen. Jesus ist ein wahrer Meister in Sachen Leben, er möchte den Seinen bewusst machen, was Leben ist, indem er sie darüber nachdenken und in die Poesie des Lebens eintauchen lässt.“[2] 

Fragen bedeutet Respekt 

Ich erinnere mich noch gut an meinen letzten Krankenhausaufenthalt. Da sprachen die Ärzte bei der Visite über meine Krankheit. Mit mir als Patient sprach man allerdings kein Wort. Dieses Verhalten hat mich damals empört.

Deshalb gefällt es mir, dass Jesus in dieser biblischen Geschichte den Kranken nicht einfach heilt, ohne vorher mit ihm zu sprechen.

„Was willst du, dass ich dir tue?“

Mit dieser Frage respektiert er nicht nur sein Gegenüber. Er baut vielmehr eine zwischenmenschliche Beziehung mit dem kranken Mann auf und begegnet ihm so auf Augenhöhe. Damit bietet Jesus dem Blinden eine Möglichkeit, seine Not und seinen Wunsch zu benennen. 

Er überrumpelt Menschen nicht mit seinem Tun. Er bietet sich an, aber drängt sich ihnen nicht auf. Das ist eine Haltung, die mich zutiefst beeindruckt und die ich von ihm lernen kann.

Die täglichen Fragen in den Nachrichten

Wenn ich am Ende eines Tages die Nachrichten anschaue, steigen nicht selten apokalyptische Gefühle in mir auf: Ich denke da an die die verheerende Flutkatastrophe in Teilen unseres Landes. Wann und wie wird es den Menschen vor Ort wieder besser gehen?

Auch die zerstörerischen Feuer im Süden Europas vom vergangenen Sommer habe ich noch vor Augen und grüble darüber nach, wohin uns der dramatische Klimawandel noch führen wird. Ganz zu schweigen von den unzähligen Bildern der Kriege in so vielen Teilen der Erde.

Fast täglich sind sie in den Nachrichten zu sehen. Hört das denn niemals auf? Keine Frage, wir leben in stürmischen Zeiten, die vielen Angst machen und Verunsicherung bewirken.

In der Bibel finde ich eine Geschichte, die sinnbildlich dafür stehen kann, dass Menschen immer wieder von Angst und Furcht erfasst werden. Spannend ist es für mich, wie Jesus darauf reagiert.

Am Abend sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Kommt, wir wollen ans andere Ufer übersetzen!” Sie schickten die Menschen weg und ruderten mit dem Boot, in dem Jesus noch saß, auf den See hinaus. Einige andere Boote folgten ihnen. Da brach ein gewaltiger Sturm los. Hohe Wellen schlugen ins Boot, es lief voll Wasser und drohte zu sinken. Jesus aber schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Da rüttelten ihn die Jünger wach und schrien voller Angst: „Herr, wir gehen unter! Und du schläfst!” Jesus stand auf, wies den Wind in seine Schranken und rief in das Toben des Sees: „Sei still und schweig!” Da legte sich der Sturm und es wurde ganz still. „Warum hattet ihr solche Angst?” fragte Jesus seine Jünger, „habt ihr immer noch kein Vertrauen zu mir?” Die Jünger waren fassungslos vor Staunen. „Was ist das nur für ein Mensch!” sagten sie zueinander. „Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm!”

(Mk 4,35-41)

Das ist doch allerhand: Die Freunde Jesu geraten in Seenot und was tut ihr Meister? Er schläft seelenruhig im hinteren Teil des Bootes. Es scheint ihn nicht zu kümmern, dass sie unterzugehen drohen. Die Jünger wecken ihn; sie machen ihm Vorwürfe. Wie überraschend klingt da die Doppelfrage Jesu an seine Freunde:

„Warum hattet ihr solche Angst?”

und:

„Habt ihr immer noch kein Vertrauen zu mir?”

Angst und Vertrauen: Sie kämpfen im Herzen eines jeden von uns: die Angst vor dem Sterben eines geliebten Menschen einerseits und das Vertrauen in die Heilkunst der Ärzte andererseits.

Das Vertrauen in die eigenen Kinder, die sich im Alter schon um einen kümmern werden, einerseits, das andererseits durch die Angst geschmälert wird, im Alter dennoch zu vereinsamen. 

Angst und Vertrauen: Was ist größer?

Auch gläubige Menschen kennen solche Erfahrungen. Vertrauen in Gott bewahrt eben nicht automatisch vor der Angst in einer gefährlichen Lebenslage.

Selbst große Heilige wurden davon nicht verschont. Ich denke da beispielsweise an Johannes vom Kreuz. Er unterstützte im 16. Jahrhundert die Reformbemühungen Teresa von Avilas im Orden der Karmeliten und geriet dadurch in Konflikt mit den Kirchenoberen.

Seine eigenen Ordensbrüder warfen ihn schließlich aufgrund einer falschen Anklage in den Klosterkerker. Trotz aller ängstlichen Verzweiflung erfährt Johannes vom Kreuz in dieser ausweglosen Situation die Gegenwart Gottes.

Seine Erfahrungen hält er in einem Text fest, der später unter dem Titel „Die Dunkle Nacht der Seele“ bekannt werden sollte. Johannes beschreibt darin, wie ihm alles entzogen wird, was ihn bisher im Leben getragen hat. Wie schließlich sogar Gott sich vor ihm verbirgt. Er, der vorher noch ganz nah war, ist nicht mehr zu spüren.

So lehrte die „Dunkle Nacht“ Johannes all das loszulassen, was ihn daran hinderte, zu sich selbst und zu Gott zu finden. Aber immer im Vertrauen, ihn dennoch wiederzufinden, trotz aller Nacht in ihm und um ihn herum.

Ähnliches muss wohl der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer im Nazi Deutschland des vergangenen Jahrhunderts erlebt haben. Von ihm ist ein Gebet überliefert, das er vor seinem gewaltsamen Tod im Berliner Untersuchungsgefängnis niederschrieb:

„Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.“[3]

Fragen, Vertrauen und Antworten

„Warum hattet ihr solche Angst?”

und:

„Habt ihr immer noch kein Vertrauen zu mir?”

Diese doppelte Frage Jesu kann daran erinnern, unser Vertrauen in das Leben und unseren Glauben an Gott nicht durch unsere Ängste im Alltag ersticken zu lassen. Gerade dann, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, sollten wir den Kopf nicht hängen lassen.

„Fürchtet euch nicht!“

Dieses biblische Grundwort zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichten der gesamten Bibel. Es gleicht sowohl einem göttlichen Zuspruch, als auch einer liebevollen Ermahnung.

Vor allem aber ist es ein Wort der Stärkung in den schwierigen Situationen des Lebens. Darauf verweist Ermes Ronchi in seinem lesenswerten Buch: „Die nackten Fragen des Evangeliums“:

„Jesus will allen zu Hilfe kommen, die in ein Unwetter geraten sind, die von Stürmen bedrängt werden und unterzugehen drohen. Ihn rufen wir an im Wissen, dass wir auch selbst gegen die Wellen ankämpfen sollen, und mit dem festen Vertrauen, dass er kommen wird und dem Wind und den Wogen gebieten kann. Er wird kommen – hinein in unseren schwachen Glauben, und er wird uns retten, wo und wie auch immer wir Schiffbruch erlitten haben.“[4] 

Der tiefe Sinn der Fragen

Für mein Leben sind Fragen wichtig. Sie lassen mich wachsen und reifen. Manchmal muss ich mit den Fragen eine Weile ringen, denn da gibt es viele Stimmen in mir, die recht unterschiedliche Antworten vorschlagen. Nicht alle davon sind hilfreich.

Dann ist es an der Zeit, dass ich aus der inneren Geräuschkulisse die richtige Stimme herausfiltere. Um das zu tun, achte ich nicht nur darauf, was mir mein Verstand sagt.

Ich höre auch auf mein Herz, achte darauf, was mir meine Emotionen sagen und nehme meine Wünsche und Träume wahr. Anstrengend kann das sein, aber sicherlich besser als mich vorschnell mit billigen Antworten zufriedenzugeben.

Als Christ helfen mir dabei die Fragen, die Jesus stellt, um für meinen Lebensweg die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie fordern mich heraus, mich dem Leben zu stellen.

„Was suchst du?“

Diese Frage eröffnet mir den Raum, nach dem tieferen Sinn des Lebens zu suchen. Seine Frage: 

„Was willst du, dass ich dir tue?“,

holt mich aus der Opferrolle heraus, wenn ich wieder einmal blind um mich selbst kreise. Und wenn ich in den stürmischen Zeiten meines Lebens vor lauter Angst unterzugehen drohe, fordert Jesus mich in meinem Glauben heraus, wenn er mich fragt:

„Warum hast du solche Angst? Hast du noch immer kein Vertrauen zu mir?“

Die redaktionelle Verantwortung für die Sendung hat Martin Korden.

Musik:

Yiruma – Kiss the Rain

Yiruma – Love me

Yiruma – The Days That'll Never Come

Yiruma – Do you?

Yiruma – River Flows in You


[1] Ermes Ronchi: Die nackten Fragen des Evangeliums, Verlag Neue Stadt 2019(6.); S.14, 11 Zeilen

[2] Ermes Ronchi: Die nackten Fragen des Evangeliums, Verlag Neue Stadt 2019(6.); S. 69, 9 Zeilen

[3] https://www.dietrich-bonhoeffer.net/zitat/425-gott-zu-dir-rufe-ich-am-fr/ ; abgerufen am 25.8.2021

[4] Ermes Ronchi: Die nackten Fragen des Evangeliums, Verlag Neue Stadt 2019(6.); S.45f., 8 Zeilen


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Dieser Beitrag wurde am 24.10.2021 gesendet.


Über den Autor P. Norbert Cuypers SVD

Norbert Cuypers, 1964 in Köln geboren, ist Mitglied der interkulturell aufgestellten Ordensgemeinschaft der Steyler Missionare (SVD). Sein Weg führte ihn im Laufe der Jahre unter anderem nach Papua Neuguinea und nach Österreich. Seit 2011 lebt und wirkt er wieder in Deutschland. Das Thema „Spiritualität“ begleitet ihn seit Jahren: sei es als Exerzitienmeister, als Spiritual im Priesterseminar, oder auch als Leiter des deutschsprachigen Noviziats seines Ordens in Berlin. Derzeit lebt er als „Hüter der Stille“ in einer Einsiedelei im Sauerland. Kontakt: cupyi@gmx.de

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