Feiertag, 20.06.2021

von Gunnar Lammert-Türk, Berlin

Gegen das Vergessen und die Verführung des Denkens. Zum 110. Geburtstag des Dichters Czeslaw Milosz

Er gilt als einer der "großen"Polen: Der Dichter Czeslaw Milosz. Seine Werke zeugen auch von einem Leben während zwei Weltkriegen und einem Leben, das zum Teil im Untergrund stattfand.

© CC BY-SA 4.0, Artur Paw?owski

„Der Tag war so glücklich.

Der Nebel fiel früh herab, ich hatte im Garten zu schaffen.

Die Kolibris rasteten an der Blüte des Kaprifoliums.

Es gab in der Welt kein Ding, das ich hätte haben wollen.

Ich kannte niemanden, den ich beneiden müßte.

Was Böses geschehen war, hab ich vergessen.

Ich schämte mich nicht zu denken, ich sei, wer ich bin.

Ich spürte keinerlei Schmerz im Leibe.

Aufgerichtet sah ich das blaue Meer und die Segel.“

Eins mit der Welt und mit sich ist, wer hier spricht. Czeslaw Milosz hat dieses Gedicht 1971 geschrieben. Der glückliche Tag, den er schildert, war, wie der Titel des Gedichts, „Gabe“, verrät, ein Geschenk. Für ein paar Stunden hatte er das Böse, das geschehen war, vergessen.

Es war ihm selbst reichlich widerfahren. Dafür spricht schon, dass er sein Gedicht im kalifornischen Berkeley schrieb. Denn der im heutigen Litauen geborene polnische Dichter lebte hier im Exil. Und er hatte, gedrängt von geschehenem Unrecht und Leid, immer wieder an das geschehene Böse erinnert.

So heißt es in einem anderen Gedicht:

„Du, der du dem einfachen Menschen Leiden bereitest,

der du platztest vor Lachen über sein Elend,

Wähn dich nicht sicher. Nicht vergißt es der Dichter.

Du kannst ihn töten - ein neuer erhebt sich.

Taten und Gespräche bleiben bewahrt im Gedächtnis.“

Ein Dichter, der die Erinnerung an die Opfer der Geschichte wachhält, einer der bedeutendsten literarischen Zeugen der Schrecken des zwanzigsten Jahrhunderts - das war Czeslaw Milosz.

Zugleich auch ein großer, katholisch geprägter, religiöser Dichter, der den Echos und Stimmen nachspürte, die aus einer jenseitigen himmlischen Welt in die diesseitige hineinwirken.

Als junger Mann erlebte Mi?osz die Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht und die Rote Armee. Und all den Terror, all die Gewalt, die damit verbunden waren. Nach dem zweiten Weltkrieg war er zunächst für die kommunistische Regierung tätig, bis er 1951 mit ihr brach.

Von da an lebte er im Exil, zunächst in Frankreich, dann in den USA. Als Heimat blieb ihm nur die Sprache, das Polnische, in dem er zeitlebens seine Gedichte schrieb. Sie war sein Halt, wie der Slawist Hans-Christian Trepte erläutert:

„1950 hat er folgendes gesagt: Der Verlust der Sprache und der Heimat kommt einem Selbstmord gleich. Und damit dem Ende einer Karriere als Schriftsteller. Sprache war also Heimat, sie war Mittlerin und das schöpferische Wort. Und vielleicht nochmal ein Zitat: Die Sprache ist meine Mutter. Im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Und gewiss auch mein Haus, mit dem ich durch die Welt ziehe.“

In der Sprache bewahrte Milosz nicht nur das Geschick anderer auf. Auch sein eigenes und alles, womit er sich befasste, was ihn plagte und freute, was ihn fesselte und ängstigte. Dafür musste sie gepflegt und immer feiner ausgebildet werden. Damit sie so präzise und einprägsam wie möglich eingesetzt werden konnte. Im Gedicht „Meine treue Sprache“ schrieb Milosz:

„Ich stand dir zu Diensten

Nacht für Nacht stellte ich Töpfe mit Farbe dir hin

Damit du die Birke das Heupferdchen und den Dompfaff hast

Die mein Gedächtnis bewahrt hat.“

Czeslaw Milosz veröffentlichte schon früh Gedichte. Als Jura-Student in Wilna war er tonangebend in einer avantgardistischen Dichtergruppe. 1933 erschien das „Gedicht von der erkalteten Zeit“ des damals Zweiundzwanzigjährigen, der sich zu den sogenannten Katastrophisten zählte. Sie sahen die Gesellschaft in Auflösung und vom Untergang bedroht. Milosz entwarf eine Art Endzeitbild:

„Alles vergangen, alles vergessen,

nur Rauch auf der Erde und lebloses Gewölk

und über den Flüssen schwelende Flügel

aus Asche, die vergiftete Sonne zieht sich zurück,

und Verdammnis dämmert her von den Meeren.“

Die dunkle Vision nahm ab Herbst 1939 konkrete Züge an, als Deutschland und die Sowjetunion Polen überfielen. Mi?osz hielt sich in Stawisko, nahe dem besetzten Warschau, auf und erlebte die Knechtung Polens, die tägliche Erniedrigung und Gewalt.

Er gehörte zu jenen Intellektuellen, die in den Untergrund gegangen waren. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs näherte er sich dem Marxismus- erschüttert vom Ausmaß der geschichtlichen Katastrophe und wohl auch auf der Suche nach einem Zukunftsbild. Von 1945 bis 1951 war er im diplomatischen Dienst der Volksrepublik Polen tätig.

„Er war polnischer Kulturattaché in New York und in Washington. Und 1950 war er Sekretär der polnischen Botschaft in Paris geworden. 1951 hat er einen Artikel veröffentlicht in der bedeutendsten polnisch liberalen Exilzeitschrift „Kultura, die auch die „Pariser Kultura“ genannt wird, mit dem Titel „Nie!“ - Nein! Und darin hat er seinen Bruch mit dem Kommunismus dargelegt und hat in Frankreich um politisches Asyl gebeten.“

Milosz hatte auch mit der Theorie gebrochen, mit der das neue Regime seine Herrschaft begründete. Viele polnische Intellektuelle sehnten sich nach einem Gedankengebäude, das der Geschichte eine innere Folgerichtigkeit und ein Ziel zuschreibt, das alles geschehene Unrecht und Leid erklärt.

Denn sie hatten Geschichte vor allem als zerstörende Macht erlebt. So erlagen sie dem dialektischen Materialismus von Marx nicht nur aufgrund des Drucks der neuen Machthaber.

Das versuchte Milosz mit seinem 1953 erschienenen Buch „Verführtes Denken“ aufzudecken. Darin beschrieb er auch, wie die kommunistische Ideologie alle vorigen kulturellen Äußerungen zunichte machte und mit der Behauptung ihrer Wissenschaftlichkeit eine alle Schichten verbindende Weltsicht bereitstellen wollte:

„Der Lastwagenfahrer und der Liftboy lesen die gleichen marxistischen Klassiker wie der Direktor oder die Redakteure des Verlagshauses, bei dem sie beschäftigt sind. Der Tagelöhner und der Historiker können sich auf der Basis ihrer gemeinsamen Lektüre verständigen. (…) Der dialektische Materialismus hat alle miteinander vereinigt; und wie einst bestimmt eine Philosophie (das heißt die Dialektik) wieder alle Äußerungen des Lebens. Ja, diese Philosophie wird wieder mit dem Respekt betrachtet, den man nur der Macht zu zollen pflegt, von der Nahrung, Glück und Sicherheit abhängen. Der Intellektuelle ist auf einmal wieder ein nützlicher Mensch geworden.“

Mit seinem Buch „Verführtes Denken“ wollte Milosz die westlichen Intellektuellen erreichen, deren teils naive, teils ignorante Bejahung des Marxismus ihn empörte.

War er mit seinem Buch gegen die Verirrung des Denkens angetreten, so nahm er in seinen Gedichten immer wieder die schmerzliche Rolle des Zeugen der Grausamkeiten seines Jahrhunderts wahr.

Im Gedicht „Campo di Fiori“ vergleicht er den Marktplatz in Rom mit einem Platz neben dem Warschauer Ghetto. Wie in Rom das Markttreiben kurz nach der Verbrennung Giordano Brunos munter weiterging, so vergnügten sich die Warschauer auf einem Kettenkarussell, von dem aus sie auf das brennende Ghetto schauen konnten.

„Der Wind trieb zuweilen schwarze

Drachen von brennenden Ha?usern,

Die Schaukelnden fingen die Flocken

Im Fluge aus ihren Gondeln.

Der Wind von den brennenden Ha?usern

Blies in die Kleider der Ma?dchen,

Die fro?hliche Menge lachte

Am scho?nen Warschauer Sonntag.“

Milosz lieh seine Sprache nicht nur den Schrecken. Er nutzte sie auch, um das Schöne festzuhalten. Und immer wieder, um seine Heimat wachzurufen.

Was die Landschaft und die Orte seiner Kindheit, das ländliche Litauen, anlangt, so waren sie ihm schon früh entschwunden. Lange, bevor er ins Exil ging, schrieb er 1937 das Gedicht „In meiner Heimat“. Als ob er vorausschaut, sagt er, er würde dorthin nicht wiederkehren.

„In meiner Heimat, in die ich nicht wiederkehre

Gibt es im Wald einen riesigen See,

Darüber Wolken, wunderbar schwere.

Sie fallen mir ein, wenn ich rückwärts seh. (…)

Dieser Dornensee schläft in meinem Himmel.

Ich neige mich und sehe, was dort versank:

Den Glanz meines Lebens. Auch das, was mich bangt,

Bis daß der Tod meine Form erfüllt für immer.“

Gerettet und beheimatet in der polnischen Sprache, rettete und bewahrte Miosz darin Erinnerungen, Geschichte und Natur. Aber auch die Spuren einer anderen Welt, die in die diesseitige hineinwirkt. Er nannte sie den „anderen Raum“. Auch dieser Raum war eine, wenn auch brüchige und ersehnte, Heimat für ihn.

Dabei spielte zweifellos auch seine katholische Erziehung eine Rolle. So schrieb er in Krieg und Besatzung 1943 ein Gedicht mit dem schlichten Titel „Glaube“.

„Glaube, das ist, wenn man ein Blättchen sieht,

Treibend im Fluß oder ein Tröpfchen Tau,

Und weiß: sie sind - weil sie notwendig sind.

Schließt man die Augen oder träumt sogar,

So ist doch auf der Welt nur das, was war,

Das Blatt treibt hin im Wasser und im Wind.“

Später drückt Milosz die Anklänge an den „anderen Raum“ anders aus. Über 40 Jahre nach „Glaube“ heißt es in dem Gedicht „Sinn“:

„Wenn ich sterbe, sehe ich das Unterfutter der Welt.

die andere Seite,

hinter dem Vogel, dem Berg und dem Untergang der Sonne.

Sie rufen danach, die wahre Bedeutung zu entziffern.

Was nicht gestimmt hat, wird stimmen. Was unbegreiflich, wird begriffen.

Und wenn es kein Unterfutter der Welt gibt?

Wenn die Drossel auf dem Zweig überhaupt kein Zeichen ist,

nur eine Drossel auf dem Zweig,

wenn Tag und Nacht aufeinander folgen, ohne einen Sinn zu beachten,

und es nichts auf der Erde gibt außer der Erde?“

Hier macht sich Zweifel hörbar. Der „andere Raum“ ist also für Milosz keine dauernde Gewissheit. Aber er hält daran fest, dass es so etwas wie das „Unterfutter der Welt“ gibt, wie er hier schreibt. Er spricht auch von der „umgestülpten Welt“, die sich erahnen lässt. So im Gedicht „Von den Engeln“:

„Die umgestülpte Welt,

Das schwere Gewebe, bestickt mit Sternen und Tieren,

Durchwandelt ihr, die wahrhaftigen Nähte betrachtend.

Ihr rastet hier kurz,

Wohl in der Morgenstunde bei klarem Himmel,

In der Melodie, die ein Vogel nachsingt,

Oder im Duft der Äpfel im Abenddämmer,

Wenn Licht die Gärten verzaubert.“

Dass bei Czeslaw Milosz die andere Welt - die jenseitige, die ins Diesseits hineinwirkt und mit ihm verwoben ist - immer wieder aufscheint, geschieht vor dem Hintergrund, dass Leid und Böses in der Welt vorhanden sind.

Geleugnet werden darf das nicht, und manchmal muss auch vor Gefahren gewarnt werden. In seinem Prosawerk „Ulro“ sieht Milosz eine düstere Vision:

„Ich sah die Abwesenheit; das Reich der Gegen-Erfüllung. Die Strafe eines auf immer verlornen Versprechens. Falls in den Jurten aus Sperrholz, Gummiresten und schmutzigem Blech die einstigen Bewohner der Erde noch immer mit Klappern rasselten, so war es vergeblich. (…) Diesmal war es wirklich des Alten und Neuen Testaments Ende. (…) Und die sich nach dem Königreich sehnten gleich mir, verwilderten in den Bergen, die Nachfahren eines geschändeten Mythos.“

Hier ist aller Ausblick auf eine andere Welt genommen, weil sie missachtet und verleugnet wird. Milosz warnte immer wieder vor einem radikalen Materialismus und einer alles Religiösen entkleideten Welt.

Deren Bild zeichnete er hier: das Ende des Alten und Neuen Testaments, wie er es ausdrückte. Es ist eine Mahnung, was geschehen könne in der Welt.

Auch in Europa, das Mi?osz als eine von der Antike und vom Christentum geprägte Heimat vieler Völker in Ost und West am Herzen lag. Er meinte, Europa müsse seine christliche Prägung wieder aktivieren.

Im Buch „Ulro“ dagegen haben sich die Kirchenvertreter ganz der Verführung der herrschenden Ideologie und ihren Machthabern ergeben:

„Nicht daß man große Illusionen hinsichtlich der eingefleischten Gewohnheiten der kirchlichen Hierarchie gehegt hätte, die sich immer instinktiv, wie eine Sonnenblume zur Sonne, den weltlichen Machtzentren zuzuwenden pflegte. Doch jetzt machte man schon gar keinen Hehl mehr daraus, und die Nacht, vor der man sich nunmehr verneigte, war die den Massen von der Wissenschaft aufgezwungene antichristliche Denkweise.“

Verführtes Denken und ausgelöschte Erinnerung, ausgelöschte Religion und vor allem ausgelöschte Geschichte führen zur totalen Versklavung.

Ihre Geschichte ist für Menschen und Völker der Grund, auf dem sie stehen, aus dem sie ihre Eigenart und Kraft beziehen. Werden sie ihnen geraubt, das war für Milosz gewiss, dann sind sie den Technokraten der Macht ausgeliefert, so wie es in einem bitter-sarkastischen Gedicht anklingt.

Es trägt den vielsagenden Titel „Höhere Argumente zugunsten der Disziplin aus einer Rede im Rat des Weltstaates im Jahre 2068“. Dort lässt Milosz die Machthaber sagen:

Darum sei es klar und mit Nachdruck gesagt:

Ist unsere Herrschaft auch hart, sie ist nicht ohne ihre Billigung.

Denn neuesten Angaben zufolge flüstert die Mehrheit im Schlaf:

Gesegnet sei die Zensur und der Mangel auch.“

Czeslaw Milos rang zeitlebens darum, in der Sprache Geschichte und Landschaft, Leid und Verluste zu bergen, aber auch die Schönheit der Welt und den Vorschein einer dahinter liegenden Wirklichkeit.

Dafür hat er 1980 den Nobelpreis für Literatur erhalten. Danach erst wurde er in Polen veröffentlicht. Aber er war dort nicht unbekannt.

Die in der oppositionellen Gewerkschaft Solidarno?? vereinten Arbeiter kannten seine Gedichte. Die Verse vom Dichter, der die Leiden des einfachen Menschen nicht vergisst, haben sie als Inschrift für ein Denkmal ihrer im Freiheitsringen getöteten Kollegen gewählt. Ihrem geistlichen Förderer und Ermutiger Papst Johannes Paul II. widmete Milosz zu dessen 80. Geburtstag eine Ode, deren erste Zeilen lauten:

„Wir kommen zu Dir, Menschen mit schwachem Glauben

damit du uns stärkst mit dem Vorbild deines Lebens

und uns befreist von der Angst

vor dem Morgen und dem kommenden Jahr.

Dein zwanzigstes Jahrhundert

wurde berühmt für die Namen machtvoller Tyrannen

und für den Untergang ihrer räuberischen Staaten

Du wußtest, es mußte geschehen. Du lehrtest uns Hoffnung:

Denn Christus allein ist der Herr und der Gebieter der Geschichte.“ 

Die Ode für den Papst schrieb Milosz im Jahr 2000. Vier Jahre bevor der, wie sein Freund Joseph Brodsky sagte, „größte Dichter unserer Zeit“, starb. Ein Mann, der sich als Europäer verstand, mit der antiken und der christlichen Prägung.

Bewohner eines Europas, das er als Familie sah, in der das östliche Europa dem westlichen gleichwertig ist. Der litt unter der Missachtung Osteuropas und unter dem Exil und der diesem Leiden mit seiner dichterischen Sprache begegnete. Gegen Ende seines Lebens schrieb Czeslaw Milos diese Zeilen:

„Als der Tod schon nahe war, dachte der Dichter bei sich:

Es gab wohl keine Obsession und keine to?richte Idee meiner Zeit,

in die ich mich nicht Hals u?ber Kopf gestu?rzt ha?tte.

Man sollte mich in die Wanne setzen

und mich so lange bu?rsten,

bis der ganze Schmutz von mir abgewaschen ist.

Und doch, gerade durch diesen Schmutz

konnte ich ein Dichter des 20. Jahrhunderts sein.

Und vielleicht wollte es der Herrgott so, damit ich ihm von Nutzen sei.“ 

Die redaktionelle Verantwortung für die Sendung hat Martin Korden.

Musik:

Mikolaj Gorecki – Concerto Notturno I. Lento

Szymanowski – Mythen: Narziss

Mikolaj Gorecki – Concerto Notturno III. Molto lento

H. Górecki - Symphony No.3 - II Lento e Largo Tranquillissimo

Mikolaj Górecki – Overture

Ennio Morricone – Speranza di Libertá


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Dieser Beitrag wurde am 20.06.2021 gesendet.


Über den Autor Gunnar Lammert-Türk

Gunnar Lammert-Türk (Jahrgang 1959) ist freischaffender Journalist und Autor. Er wurde in Leipzig geboren und studierte Germanistik und Evangelische Theologie in Berlin. Nach dem Studium organisierte er Projekte einer Arbeitsfördergesellschaft, die aussortierte Technik für Hilfsprojekte in Osteuropa und der Dritten Welt regenerierte. Es folgte die Leitung einer Beratungsstelle für Russlanddeutsche. Darauf war er Autor und Redakteur in der Medienfirma Greenlight. Seit 2003 ist er als freier Journalist und Autor tätig. Von 2004 bis 2007 führte er mit einem Musiker und einem Zauberer Musiktheatershows für Kinder auf. Er verfasst Rundfunkbeiträge, schreibt Texte für Audioführer und Kinderlieder. Veröffentlichungen im Boje Verlag, Schneider Verlag, Xenos Verlag und im Deutschen Theater Verlag. Kontaktg.lammert.tuerk@gmail.com

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