Feiertag, 25.10.2020

von P. Norbert Cuypers SVD, Berlin

„Auf der Suche nach dem inneren Gold. Das Geschenk des Älterwerdens.“

"Wohl das einzige, das uns in den Schoß fällt, ist das Alter", sagt eine bekannte Weisheit. Zeit ist etwas, das der Mensch nicht aufhalten oder beschleunigen kann. Sie vergeht - und mit ihr der Mensch. Das kann Angst machen, aber auch ein Geschenk sein.

© Valiphotos / Pexels

Es ist Sonntagnachmittag und ich habe es mir auf meinem Sofa bequem gemacht. Zum Abschalten habe ich mir eine CD von Antonio Vivaldi eingelegt: „Die vier Jahreszeiten“. Eines meiner Lieblingswerke klassischer Musik.

Während ich dem Klang dieser vier Violinkonzerte lausche, schließe ich die Augen und spüre, wie in mir Bilder aus der Natur aufsteigen: die blühende Wiese und das Murmeln des nahegelegenen Baches im Frühling, die sommerlichen Gewitterwolken, die sich bedrohlich am Horizont auftürmen, der Tanz und Gesang der Bauern im Herbst, die sich über die eingebrachte Ernte freuen. Schließlich erahne ich im letzten Teil die klirrende Kälte des Winters.

Es ist schon beindruckend, wie es Vivaldi immer wieder schafft, mich mit seiner Musik in andere Welten zu führen - auch in die kleine Welt meines eigenen Lebens. Beim Lauschen seiner Musik erinnere ich mich beispielsweise an die Jahre meiner Jugend.

Ich spüre noch einmal nach, wie sich aufblühendes Leben mit scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten anfühlt. Oder auch, welch hitzige Debatten ich in der Zeit meines Theologiestudiums geführt und auf welche innerlichen und äußerlichen Kämpfe ich mich da eingelassen habe.

Der Herbst des Lebens

Schließlich bleibe ich bei Vivaldis dritten Teil hängen: dem Herbst. Dankbar denke ich jetzt an das, was mir das Leben bisher alles geschenkt hat: einen erfüllenden Beruf in der Seelsorge, tiefe und innige Freundschaften und im Laufe der Jahre viele schöne Glücksmomente, von denen ich heute noch zehren kann.

Gleichzeitig wird mir bewusst, dass weit über die Hälfte meines Lebens vorbei ist. Etwas wehmütig steigen Fragen in mir auf: Wie werde ich damit umgehen, dass der Herbst meines Lebens anbricht? Wo und wie ist mein Leben über die Jahre hinweg gereift? Was wird von meinem Leben am Ende bleiben? Grund genug also, sich auf die Suche nach dem inneren Gold meines Lebens zu machen, um dankbar das Geschenk des Älterwerdens annehmen zu können.

Viele Menschen sind erschrocken, wenn sie auf ihr Leben zurückblicken. Sie stellen fest, wie viele Jahre schon verstrichen sind. Meist fragen sie sich erst jetzt, wo nur die Zeit geblieben ist und wie viel Lebenszeit ihnen wohl noch bleiben wird. Älter werden wollen ja bekanntlich viele Menschen, alt sein hingegen kaum jemand

Was bedeutet Älterwerden?

Fakt aber ist: Ohne gefragt zu werden, wird jeder von uns älter. Jeden Tag ein wenig mehr – und das, ohne unser Dazutun. Dem ist sich auch der biblische Beter von Psalm 90 bewusst. Für ihn gleichen die Menschen dem grünen Gras, das am Morgen blüht und emporwächst, am Abend aber welk wird und verdorrt. Etwas ernüchtert stellt der Beter fest: 

„Die Zeit unseres Lebens währt siebzig Jahre, wenn es hochkommt, achtzig. Das Beste daran ist nur Mühsal und Verhängnis, schnell geht es vorbei, wir fliegen dahin.“

(Ps 90,10)

Viel zu schnell vergehen die eigenen Lebensjahre. Bevor man glaubt, etwas vom Leben begriffen zu haben, neigt es sich schon wieder seinem Ende zu. Dazu gesellt sich für viele Zeitgenossen die Erfahrung, dass das Leben oft mit viel Anstrengung verbunden war: die ständige Sorgen am Arbeitsplatz zum Beispiel, das immerwährende Ringen um die Partnerschaft, oder die vielen Auseinandersetzungen in der Kindererziehung.

Wahre Lebensfreude ist tatsächlich keine Selbstverständlichkeit, wohl eher die Ausnahme. Spätestens im Alter, wenn unsere körperlichen Kräfte abnehmen, stellt sich die Frage danach noch einmal ganz anders und oft auch dringlicher. Wir werden langsamer in unserem Tun und unsere Leistungen nehmen kontinuierlich ab. Wir fühlen uns schneller müde und erschöpft. Oft melden sich die ersten ernsten Krankheiten.

Außerdem bedeutet die Zeit des Älterwerdens nicht selten auch, in immer größere Abhängigkeit von anderen zu geraten. Das alles wahrzunehmen und zugeben zu können, kann als demütigend empfunden werden. Spätestens jetzt müssen wir schmerzhaft erkennen, dass wir nicht alles in unserem Leben selbst im Griff haben.

Wir brauchen Demut

Darauf verweist Martin Schleske so schön in seinem Buch „Herztöne – Lauschen auf den Klang des Lebens“:

„Wir werden vom Leben immer wieder gedemütigt und die einzig gesunde und angemessene Antwort darauf ist Demut. Diese Demut ist die Einsicht, dass die Dinge häufig anders laufen, als wir es uns wünschen, und unser Leben nicht immer das ist, was wir gern hätten. Die Kluft zwischen unserem Wollen und unserem Werden, zwischen unserer Erwartung und der ausbleibenden Erfüllung stellt unsere Hybris infrage und zeigt uns, wie wenig wir angesichts mancher Unfreundlichkeiten und Erschütterungen die Baumeister unseres Lebensgebäudes sind. Die einzig nicht selbstverletzende Weise, darauf zu reagieren, ist Demut.“[1]

Für Schleske ist Demut kein Abtöten des inneren Wollens, sondern ein Aspekt der Liebe sich selbst und seinem Leben gegenüber. Demut bedeutet für ihn, die Bereitschaft aufzubringen, sich der Führung des Lebens auch dann anzuvertrauen, wenn wir nicht von vorne herein verstehen können, wohin die Reise geht:

„Nur die Demut lässt mich eingestehen, dass ich nicht der Gebieter meines Lebens bin. Nur der Demütige ist fähig zur Einsicht: Mein Leben darf anders verlaufen, als ich es mir wünsche. Meine Wünsche dürfen unerfüllt bleiben. So wird die Demut uns helfen, dass die Sorgen etwas von der Kraft zurückgeben, die sie uns rauben. … Die eigene Lebensgeschichte zu schreiben, ist kein Diktat. So ernsthaft wir daran mitwirken mögen, sind wir doch bestenfalls Mitautoren unserer Geschichte. Das zu akzeptieren, erfordert Demut.“[2]

Der Herbst in der Natur zeigt sich manchmal von seiner rauen Seite: Nebelschwaden im November, Herbststürme, die das bereits abgefallene Laub der Bäume aufwirbeln oder auch der erste Raureif Ende Oktober, der uns beim Sparziergang frösteln lässt und an den bevorstehenden Winter erinnert.

Auch der Herbst des menschlichen Lebens kann uns umnebeln und frösteln lassen, denn er führt uns unmissverständlich vor Augen, wie unsere Lebenszeit verfließt und wir endliche, sterbliche Wesen sind. Trotzdem kennen wir auch die Erfahrung eines „goldenen Herbstes“. Das sind jene Momente, in der das Laub der Bäume zu leuchten beginnt und die Früchte der Erde geerntet werden.

So doch hoffentlich auch im Herbst unseres eigenen Lebens. Ich darf mich freuen für all das, was ich an Gutem und Schönem in meinem Leben empfangen habe. Die Freude über den gelebten Moment und die Offenheit für das Schöne des Augenblicks können mir helfen, zu einem dankbaren Menschen heranzureifen.

Manchmal allerdings muss man tief graben, um das innere Gold im eigenen Leben zu entdecken, um dann staunen zu können über das, was das Leben auch jetzt noch zu bieten hat. Ja, es stimmt schon: zum Älterwerden gehört es, unsere Träume vom ewigen Jungsein aufzugeben.

„Ihr seid so jung wie euer Glaube“

Wie hilfreich es aber sein kann, gerade innerlich jung zu bleiben, wenn wir auch an Jahren älter werden: Darauf machen mich die Gedanken des römischen Kaisers Marc Aurel aufmerksam, die er seinen Zeitgenossen im 2. Jahrhundert mit auf den Weg gab:

Die Jahre zeichnen zwar die Haut - Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele. Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit sind Feinde, die uns nach und nach zur Erde niederdrücken und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.

Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann. Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann? Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens.

Ihr seid so jung wie euer Glaube. So alt wie eure Zweifel. So jung wie euer Selbstvertrauen. So jung wie eure Hoffnung. So alt wie eure Niedergeschlagenheit.

Ihr werdet jung bleiben, solange ihr aufnahmebereit bleibt: Empfänglich fürs Schöne, Gute und Große, empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmenschen, des Unfasslichen. Sollte eines Tages euer Herz geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus, dann möge Gott Erbarmen haben mit eurer Seele - der Seele eines Greises.“[3]

Dem Alter Weisheit abgewinnen

Dem Geheimnis des Alterns auf die Spur zu kommen, die Herausforderungen, die es stellt zu erkennen, aber auch die Schätze, die es zu bieten hat zu entdecken: Das alles gleicht der Suche nach dem inneren Gold. 

So aber, wie sich Gold nur versteckt in den Tiefen des Erdreichs finden lässt, so findet sich auch das Wertvolle unseres Lebens nur in der tiefen und vor allem dankbaren Reflexion über das, was uns das Leben zugemutet hat und uns reifen ließ. Der biblische Beter von Psalm 90 bittet Gott:

„Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.“

(Ps 90,12)

Gerade von meinen Mitbrüdern aus dem afrikanischen und asiatischen Kulturkreis höre ich immer wieder, wie sehr man dort auch heute noch älteren Menschen mit Hochachtung begegnet.

All ihre Erfahrungen, die sie im Laufe ihres Lebens gemacht haben, hüten sie in der Schatzkammer ihres Herzens. Dort bewahren sie keineswegs nur die schönen Stunden auf, sondern auch die leidvollen. Alte Menschen haben ja oft genug Schmerzhaftes erleben müssen und Verletzendes zu spüren bekommen.

Goldstücke der Altersweisheit

Im Idealfall aber haben sie all das durchgestanden und daraus gelernt. Sie sind daran gereift und am Ende sind diese ihre Erfahrungen vom Leben gleichsam vergoldet worden. Es sind gerade die älteren Menschen in einer Gesellschaft, die Antworten auf die immer wiederkehrenden Grundfragen des Lebens anbieten können, die sich der jüngeren Generation noch nicht vollends erschließen. Das habe ich auch bei meinen eigenen Eltern erfahren dürfen.

„Was dich nicht umbringt, macht dich stärker!“

Oder auch:

„Wo du im Leben stehst ist nicht so wichtig, sondern wie du dastehst!“

Das sind zwei der unzähligen Goldstücke der Altersweisheit meiner Mutter, die sie mir mit auf dem Weg gab, als ich in manchen Momenten nicht mehr weiterwusste.

Der Benediktinerpater Anselm Grün, der Anfang dieses Jahres seinen 75. Geburtstag feiern konnte, schreibt rückblickend über die vielen Erfahrungen seines Lebens:

„Wenn ich heute zurückschaue, dann bin ich sehr froh, dass ich all diese Erfahrungen machen konnte. Und manchmal, wenn ich müde geworden bin und manche Ideale sich relativiert haben, blättere ich doch im Lexikon meiner Erinnerungen und erhalte auch auf heutige Fragen eine Antwort. Ich spüre, dass diese Kraft auch jetzt noch in mir ist. Und das Nachlesen im Lebens-Lexikon bringt mich wieder in Berührung mit dem Idealismus und der Kraft, die ich damals hatte. Und es fordert mich heraus, auch heute die Dinge aktiv anzugehen, anstatt sie schleifen zu lassen.“[4]

Verlustängste loslassen 

Mit zunehmendem Alter spüren wir die Endlichkeit unseres Lebens. Auch die mittelalterlichen Mönche wussten darum und haben deshalb die Herausforderung angenommen, sich ihren Tod täglich vor Augen zu führen. Es ist das bekannte „Memento Mori“: „Sei dir deiner Sterblichkeit bewusst“, das bis heute im täglichen Nachtgebet der Kirche, der Komplet, verankert ist.

Den Mönchen von damals und den Betern von heute geht es im Grunde darum, die Ängste vor den Verlusten im Leben loszulassen und den Gedanken der menschlichen Endlichkeit zuzulassen. Christen können das tun, weil sie aus dem Glauben leben, dass sie am Ende nicht ins Bodenlose stürzen, sondern aufgefangen werden von der Liebe und Barmherzigkeit ihres Gottes. Ein Gedanke, den ich auch in den Zeilen eines Herbstgedichtes von Rainer Maria Rilke herauslese:

„Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.“[5]

„Das Ziel liegt ja nicht auf Erden“

Als Christ ist es für mich Gott selbst, der mich nie tiefer fallen lässt, als in seine Hände. Überraschenderweise bin ich diesem Glauben und Vertrauen auch schon bei relativ jungen Menschen begegnet, die durch eine schwere Krankheit zu einer erstaunlichen Reife gelangt sind.

Noch im vergangenen Sommer erzählte mir beispielsweise einer meiner Freunde, der mit 55 Jahren an einer schweren Krebserkrankung leidet, folgendes:

„Norbert, ich möchte, dass du weißt, dass ich gern gelebt habe. Ich habe gut gelebt und würde das auch gern noch ein paar Jahre weitertun. Aber wenn ich denn wirklich von dieser Welt gehen muss, dann ist es so. Ich kann das annehmen. Das Ziel unseres Lebens liegt ja nicht auf Erden. Als Christ glaube ich, dass uns unser Leben nicht genommen, sondern nur gewandelt wird.

Und deshalb möchte ich, dass du mein Begräbnis als ein Zeugnis der Auferstehungsbotschaft gestaltest und nicht zu einem trostlosen Trauergottesdienst verkommen lässt. Das wäre mir deshalb so wichtig, weil auch Arbeitskollegen von mir kommen werden, die mit dem christlichen Glauben nichts oder nur noch wenig anfangen können. Mein Begräbnis soll den Anwesenden noch einmal deutlich machen, an was ich geglaubt habe: an ein immerwährendes Leben bei Gott – über meinen Tod hinaus.“

Was für ein Statement eines Menschen, der allen Grund hätte, mit seinem Schicksal zu hadern. Was für eine Aussage eines Familienvaters von drei Kindern. Er, der im Grunde menschlichen Trost bräuchte, ist derjenige, der mir mit klaren Worten ein Zeugnis seines Glaubens schenkt.

Gottes Liebe umgibt mich immer

Diese Begegnung bestärkt mich: Wann immer mich das Leben an meine Vergänglichkeit erinnert, darf ich darauf vertrauen, dass ich im Sterben eben nicht ins Nichts versinke, sondern in Gottes unendlicher Liebe geborgen sein werde. Sie umgibt mich bereits zu Lebzeiten, sie umfängt mich, wenn sich mein irdisches Leben dem Ende zuneigt und sie ist da, wenn ich einmal sterben werde. 

Gerade die bevorstehenden Feste von Allerheiligen und Allerseelen zu Beginn des kommenden Monats November wollen mich in diesem Glauben an Gott, dem Freund unseres Lebens, erinnern. Dabei mahnt mich ein weiteres Gedicht von Rainer Maria Rilke allerdings auch daran, mich schon zu Lebzeiten, im Hier und Jetzt, bei Gott zu beheimaten:

„Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg‘ deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.“

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.[6]

Die redaktionelle Verantwortung hat Martin Korden.


[1] Martin Schleske: „Herztöne – Lauschen auf den Klang des Lebens“, Adeo, Asslar, 2016, S. 310f., 11 Zeilen

[2] Martin Schleske: „Herztöne – Lauschen auf den Klang des Lebens“, Adeo, Asslar, 2016, S. 311, 9 Zeilen

[3] Marc Aurel: https://www.zitate-welt.de/gedichte/Marc_Aurel/44.html

[4] Anselm Grün: „Auf der Suche nach dem inneren Gold“, Vier Türme, Münsterschwarzach, 2011, S. 84, 14 Zeilen

[5] Rainer Maria Rilke: aus: Das Buch der Bilder: http://www.rilke.de/gedichte/herbst.htm, abgerufen am 26.6.20

[6] Rainer Maria Rilke: http://rainer-maria-rilke.de/06b012herbsttag.html

Musik

Vivaldi Vier Jahreszeiten - Frühling

Vivaldi Vier Jahreszeiten – Herbst

La Califfa

Passage of Time

L’évocation

Changeling End Title


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Dieser Beitrag wurde am 25.10.2020 gesendet.


Über den Autor P. Norbert Cuypers SVD

Als sechstes Kind meiner Eltern wurde ich 1964 in Köln geboren und habe mich nach einer Berufsausbildung als Schriftsetzer dazu entschlossen, in die „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“ einzutreten - im deutschsprachigen Raum auch als „Steyler Missionare“ bekannt.
Während meines ersten Missionseinsatzes im Westlichen Hochland von Papua Neuguinea entdeckte ich meine große Liebe zur Seelsorge. Ich kam nach Europa zurück und ließ mich in Österreich zum Priester ausbilden und weihen.
Als Missionar bin ich grundsätzlich bereit, dort zu leben und zu arbeiten, wo mich mein Herz hinzieht, beziehungsweise wo mich meine Gemeinschaft braucht. Für mein derzeitiges Leben heißt das konkret, dass ich das Noviziat unserer deutschsprachigen Ordensprovinzen in Berlin leiten darf. Kontakt: cupyi@gmx.de

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