Feiertag, 27.09.2020

von Artur Fischer-Meny, Hamburg

„Und am Ende gewinnt der Mensch…“ 100 Jahre Katholischer Sportverband DJK

Sport verbindet. Und der Glaube auch. Wie gut beides zusammenpasst, zeigt die DJK; die es nun seit 100 Jahren gibt.

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„Körperliche Übung nützt nur wenig, die Frömmigkeit aber ist nützlich zu allem: Ihr ist das gegenwärtige und das zukünftige Leben verheißen.“

Nun, der Heilige Paulus war kein Sportsfreund, wie man in der Bibel nachlesen kann. Dass aber Frömmigkeit und körperliche Übung doch wunderbar zusammenpassen, zeigt ein besonderes Jubiläum: In diesem September begeht der katholische Sportverband DJK seinen 100. Geburtstag.

DJK, das steht für Deutsche Jugendkraft – Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen. Früher.

Sport um der Menschen Willen

Heute hat der DJK-Verband eine halbe Million Mitglieder, und kann in seiner Geschichte auf viele berühmte Leistungsträger und Mannschaften zurückblicken, die er hervorgebracht hat: Zu ihnen gehören der Basketballer Dirk Nowitzki, Kunstturner Eberhard Gienger, die Fußballprofis Christian Wück und Heribert Bruchhagen oder ganz aktuell die SGS Essen, ebenfalls Mitglied im DJK, in der Frauenfußball-Bundesliga.

„100 Jahre Sport um der Menschen Willen – es ist und bleibt unser Leitmotiv.“

Das sagt die Präsidentin Elsbeth Beha heute. Um der Menschen willen, das heißt: Gemeinschaft, Fairness, Nächstenliebe, Teilhabe, ohne Doping und: sportliche Leistung als Ergebnis, nicht als Ziel. Die DJK-Geschichte ist eine Geschichte zwischen und nach zwei Weltkriegen, mit Innovationen und Lagerfeuer, auch mit einem Mord – vor allem aber mit immer neuen Antworten, warum Sport und Kirche zusammengehören.

„Also die Idee Sport und Kirche zu verbinden kommt erstmal aus England.  Wenn man sich mal die heutige Premier League anguckt, Manchester City oder FC Liverpool, Everton, Tottenham Hotspur, um mal vier europäische Topvereine zu nennen, die haben alle ihre Wurzeln in Kirchengemeinden, oft anglikanische oder methodistische Kirchengemeinden, die einfach gesehen haben: wenn wir Fußball ins Angebot nehmen, vielleicht auch andere Sportarten, dann ist das attraktiv für Jungs und junge Männer.“

Das sagt einer, um den man nicht herumkommt, wenn es um die Verbindung von Sport und Kirche geht. Hermann Queckenstedt. Journalist, Schwimmer, auch mal Vorsitzender des VfL Osnabrück und heute Direktor des katholischen Diözesanmuseums Osnabrück. Er sucht seit Jahren Details, Dokumente, Fahnen und Trikots – nicht nur für eine Ausstellung über 100 Jahre DJK.

Gründung des DJK mit dem Bild einer Festung

Denn spannend ist die Geschichte des DJK-Verbands von Anfang an. Schon die Gründung war im Grunde ein handfester Kampf um das gelobte Land der Zukunft.

„Das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue! Es lebe die deutsche Republik.“

Philipp Scheidemann beschwört eine Republik, die Auferstehung verheißt, nach einem schlimmen – verlorenen – Krieg. Im Fall der Deutschen Jugendkraft beginnt das Neue in Würzburg. Mit einem Festakt und mit Beethoven.

Es ist der 16. September 1920. An diesem Donnerstag ist es in Würzburg etwas bewölkt, aber im ersten Stock der so genannten Hutten-Säle, im prächtigen Hochzeitssaal ist die Stimmung wohl eher heiter. Hier treffen sich Vertreter der katholischen Jünglingsvereinigungen Deutschlands und gründen ihren Dachverband DJK – Deutsche Jugendkraft. In der „Zeitschrift für willensstärkende Leibesübungen und vernunftgemäße Gesundheitspflege“ wird schon am übernächsten Tag zu lesen sein:

„Turn-, Spiel- und Wanderfreunde! Unter brausendem Beifall der aus allen Ländern Deutschlands erschienenen Vertreter wurde soeben der Reichsverband ‚Deutsche Jugendkraft‘ gegründet. Hiermit ist der Schlussstein in unsere Organisation gelegt. Seit Jahren erstrebt, steht der Bau nunmehr festgefügt vor uns. Seine Fundamente liegen in den wohlgeleiteten Turn-, Spiel- und Wanderabteilungen unserer Vereine. Die starken Wehrmauern, das schützende Dach und der hochragende Wachtturm bildet der Reichsverband ‚Deutsche Jugendkraft‘, auf dessen Zinnen nunmehr die Fahne gehisst wurde.“

Das Bild einer Festung ist sicher kein Zufall. Da draußen lauert die unsichere Moderne in immer größeren Städten und Fabriken. So neu, so verlockend, so entwurzelnd. Und so gilt die katholische Sorge der sogenannten schul-entlassenen Jugend.

„Da war der Wunsch, die im kirchlichen Dunstkreis zu halten und möglichst nicht an säkulare Vereine zu verlieren, vor allem auch vor - so nennen die das dann - moralischen Gefahren und Gefährdungen zu schützen.“

Borussia Mönchengladbach und der DJK

An der Spitze des neuen Verbandes steht ein Geistlicher. Der erste und Mitgründer ist Prälat Carl Mosterts, von dem auch der heute noch gültige Leitsatz stammt: „Sport um der Menschen Willen.“ 

Viele der DJK-Vereine sind weitaus älter als der Dachverband selbst. Die Wurzeln liegen in der katholischen Jugendbewegung zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Erste Sportgruppen entstanden aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts in Pfarrgemeinden. Eine besonders folgenreiche in der niederrheinischen Stadt Mönchengladbach.

„Da gab es den Turnverein Germania und in diesem Turnverein waren ein paar junge Männer, die lieber Fußball spielen wollten, die dann aus dem Turnverein ausgestiegen sind und einen Platz gesucht haben, einen Fußballplatz. Und den gab‘s zufälligerweise bei der marianischen Jünglings-Kongregation der Kirchengemeinde in Mönchengladbach Eicken, Rosenkranzkirche. Und hatten die Chance, auf dem Platz zu spielen. Und am 1. August 1900 gründen Sie den ‚Fußballverein Borussia‘, der heute wieder in der Champions League spielt. Das sind die Wurzeln von Borussia Mönchengladbach.“

Mit dem Sport auch Werte vermitteln

In den 1920er Jahren ist die Sport- und Turnwelt bunt, die Konkurrenz für die katholische DJK groß. Konfessionell mit dem Evangelischen Eichenkreuz, dazu Arbeiter-Sportvereine, alle mit eigenen Ligen und Strukturen, der Jugendsport ist so plural wie nie wieder. Da kann es nicht schaden, auch aufzufallen. In Osnabrück, so weiß Hermann Queckenstedt zu berichten, wird das damals modernste Stadion eröffnet. Gebaut von der DJK, mit Zuschüssen von der Stadt. Ein Riesenvolksfest: Der Regierungspräsident kommt, ein Umzug, der Bischof segnet die Anlage und die DJK Niedersachsen weiht gegen einen anderen versierten Fußballgegner den Rasen ein.

„Aber der Spielball! Der wird über dem Feld vom Flugzeug abgeworfen (lacht) das ist ja etwas, das hat vor 91 Jahren stattgefunden, das ist ja eine geradezu moderne Aktion gewesen, super Marketing, würde ich sagen.“

Auch in anderen Dingen ging die Jugendkraft Wege, die heute auch andernorts wieder beschritten werden. Es ist ja einer der Grundsätze des DJK-Sportverbands, mit dem Sport auch Werte zu vermitteln. Fairplay zum Beispiel. Und das löste man bei der DJK mitunter auch ganz handfest. 

„Die haben Gutpunkte eingeführt. [...] jede Mannschaft konnte zusätzlich noch einen Punkt bekommen ab 1932, wenn sie sich auf dem Platz anständig verhalten hat, wenn die kein Remmidemmi gemacht haben. Und wenn man das mal durchrechnet, [...] die Frage, ob ich Gutpunkte erringe oder nicht, kann über Meisterschaften und Abstiege mitentscheiden.“

Kampf gegen Gleichschaltung

So gemeinschaftsfördernd die DJK-Sportfeste waren, die Fackelzüge, die Wallfahrten – diese Gemeinschaft war wie so viele andere Vereine Mitte der 30er Jahre der neuen Hitlerjugend und den erstarkten Nationalsozialisten im Weg. Es folgten: Razzien in DJK-Geschäftsstellen, die Gestapo am Trainingsgelände - eine Viertel Million DJK-Mitglieder waren einfach eine zu große Konkurrenz, zudem beanspruchten Katholiken die bürgerliche Mitte, hatten nicht linksradikal zu sein, aber auch nicht reaktionär und damit schon gar nicht nationalsozialistisch.

1933 dann die Machtübernahme. Zum Jahresbeginn hat die Hitlerjugend schon über 100.000 Mitglieder. Der damalige Reichsführer der DJK, Adalbert Probst, kämpft gegen die Gleichschaltung. Bis zu jener Nacht im Sommer '34.

„Adalbert Probst, Reichsführer der Deutschen Jugendkraft, ist uns durch plötzlichen Tod entrissen worden. Wir alle wissen um die treudeutsche und treukatholische Gesinnung des Verstorbenen, wie über seine hingebende Arbeit für Kirche und Vaterland. Wir stehen in stummer Trauer. Wir bitten alle unseren priesterlichen Mitarbeiter, für den Verstorbenen eine heilige Seelenmesse zu lesen.“

Der Chef: erschossen. Der Todesanzeige des Reichsführerrats der Deutschen Jugendkraft ist die Einschüchterung anzumerken, der Schock. Der Mord ist ja auch eine klare Botschaft der neuen Machthaber: Wir machen kurzen Prozess. Ende Juni 1934 werden die Unbequemen aus dem Weg geschafft, die Nazis sprechen später vom erfundenen Röhm-Putsch.

Auch Adalbert Probst war unbequem, nicht nur als Reichsführer der DJK und erklärter Regime-Gegner. Sondern weil er auch, so sagt die Forschung, um einen Mord wusste, den die Nationalsozialisten in den 1920er Jahren begangen hatten. Nur ein knappes Jahr nach Probsts Tod sind alle katholischen Jugendverbände im Reich verboten. 

Verboten und zurückgekommen

An dem Tag, als die Gestapo Adalbert Probst in Braunlage verhaftet und später erschießt, will der sich eigentlich mit dem Generalpräses Ludwig Wolker treffen, der dort zur Kur ist. Genau dieser Ludwig Wolker ist es, der sich maßgeblich nach dem Zweiten Weltkrieg darum kümmert, dass der DJK-Sportverband 1947 wieder am Start ist – erst als Arbeitsgemeinschaft und dann zwei Jahre später als eingetragener Verein: „Deutsche Jugendkraft e.V.“.

So sind nach Ludwig Wolker auch noch heute viele Sportplätze benannt. Auch der, auf dem Heribert Bruchhagen ab 1968 für die DJK Gütersloh spielt. Der spätere Bundesligaprofi und Manager erinnert sich:

„Als ich nach Gütersloh kam, spielten wir in der dritthöchsten Liga, in der Westfalenliga, ich war 19 Jahre alt. Das war ein Aschenplatz, für zwei, dreitausend Zuschauer, eine veraltete Umkleide-Baracke, das war also für damalige Verhältnisse einzigartig in der höchsten Amateurklasse, aber wir hatten nicht die Chance, das etablierte protestantische Gütersloh, das diesen Verein, der ein Emporkömmling aus dem Stadtteil Kattenstroth war, mit Argwohn betrachtet und erst als wir dann Meister wurden, erst dann erst hat sich die Stadt dann dazu durchgerungen, uns, den katholischen Verein DJK Gütersloh am Heidewaldstadion bis spielen zu lassen, das war 1969. Das ist heute unvorstellbar, aber die Zeiten waren damals noch etwas steifer, um das mal so zu formulieren.“

Sport und Kirche verbunden

An seine Zeit in Gütersloh erinnert sich der eigentlich gelernte Sport- und Geografie-Lehrer Bruchhagen spürbar gerne. Als gute Fußballer sind sie im Diözesanverband nicht ohne Stolz herumgereicht worden. Und die DJK Gütersloh? Gibt’s immer noch, freut er sich.

„In der Leichtathletik und Turnen und andere Sportarten und die sind immer noch eng verwurzelt mit der Kattenstroher katholischen Gemeinde, weil das Vereinslokal, das gibt's heute noch und da verkehr ich hin und wieder auch noch mal und da ist noch der alte DJK-Geist sozusagen zu spüren. Ein bisschen Zurückhaltung, Bescheidenheit, Kameradschaftlichkeit. Das sind schon so die herausragenden Attribute, die ich kennengelernt hab.“ 

Die kennt Christian Wück auch. Der langjährige Bundesligaprofi und heutige U17-Nationaltrainer sagt:

„Diese Verbindung mit Kirche und mit Sport, die war in meiner Jugendzeit schon sehr sehr enorm.“

Das, was Christian Wück heute selbst als Trainer weitergibt, hat er in Grundsätzen aus dem kleinen unterfränkischen Dorf, in dem er auch Ministrant war und schon mit sechs Jahren Fußball gespielt hat.

„Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mir die richtigen Werte auch beigebracht haben. Und nicht nur meinen Eltern, ich glaube da hat der Sportverein und auch die Kirche mit Sicherheit in ihren Teil mit zu beigetragen. Aufgefangen zu werden zum Beispiel nach einem verloren Spiel. Wo es einfach schön war, waren diese DJK-Turniere [...], wo dann gezeltet wurde wo dann morgen entweder auf dem Fußballplatz oder im großen Festzelt 'n Gottesdienst stattfand und danach eben wieder Fußball gespielt wurde. Das ist mir eben im Gedächtnis geblieben, dass da eben auch die Gemeinschaft im Vordergrund stand [...].“

Und diese Gemeinschaft über den Sport hinaus, die macht die DJK auch heute noch - wie Heribert Bruchhagen findet - immer mehr unverzichtbar, gerade angesichts einer Entwurzelung, die er in der Gesellschaft beobachtet. 

„In erster Linie sehe ich die tolle Chance der DJK durch den tollen Sport, den sie anbieten, nicht nur Fußball, sondern auch den Breitensport, dass das der richtige Weg ist.“

Sport für alle

Heute bietet der DJK-Verband neben Klassikern wie Leichtathletik und Fußball auch Trendsportarten an wie Darts, Ultimate Frisbee, Slackline oder Bouldern, seit 1970 sind die bis dahin getrennten Frauen- und Männerbereiche unter einem Dach. Und schon lange muss kein Mitglied mehr katholisch sein.

Die DJK sieht sich als christlich wertorientierter Verband unter katholischem Dach und nimmt jeden auf, der diese Orientierung mitträgt. Und das inklusiv im Behindertensport genauso wie im wachsenden Seniorenbereich. Elsbeth Beha, seit fünf Jahren Präsidentin, bietet in ihrem selbstgegründeten Mitgliedsverein, in der  DJK St. Pius in Mannheim, Seniorenkurse an.

„Die Senioren werden wesentlich selbstbewusster und gesundheitsbewusster und die wollen sich bewegen und denen fehlt jede Woche, wenn es ausfällt.“

Und damit meint Elsbeth Beha die pandemie-bedingten Ausfälle. Die schmerzen gerade im Jubiläumsjahr. Auch Hermann Queckenstedt. Die Ausstellung zum 100-Jährigen in seinem Diözesanmuseum Osnabrück kommt erst im nächsten März. Das ist aber auch die Chance, jetzt noch vielleicht das ein oder andere Ausstellungsstück zu ergattern. Neben diesem hier, das er gerade aus einer Luftpolsterfolie auswickelt, und dabei guckt wie ein Kind bei der Bescherung an Heilig Abend.

„Ist doch ein geiles Teil. Die Dinger, mit denen wir Schulsport betrieben haben, die waren doch banal dagegen!“

Er dreht einen hölzernen Staffelstab in Händen, mit wunderschon Schnitzereien und der Inschrift „Wanderpreis, Deutsche Jugendkraft, Wiesbaden, 9. Oktober 1932, gewidmet Maria Hilf“. Bekommen hat er ihn nur über Umwege. Und gerne hätte er noch viel mehr solcher Erinnerungen. Aber es rächt sich ein wenig, dass die DJK schon immer Ehrenamt war. Vieles verschwindet auf Dachböden, in Privatarchiven und bei Wohnungsauflösungen.

„Das ist ja häufiger so, dass Menschen guten Willens für ich weiß nicht was schreiben wollen oder irgendwie etwas erforschen wollen, Dinge mit nach Hause nehmen und ohne, dass da jetzt böse Absicht hinter steckt, die Dinge da verbleiben und irgendwann verschwinden. Es wird vieles auch nicht überliefert werden können, umso wichtiger ist es, dass das Wenige, was existiert, gepflegt wird.“

Das Beste kommt immer noch

Es wäre schade, dass solche Zeitzeugen verloren gehen, findet er. Schließlich hat der heutige DJK-Sportverband in 100 Jahren immer wieder neu Sport und Kirche zusammengebracht und zusammen gedacht. Und soll es auch weiterhin, da sind sich alle DJK‘ler, die wir heute hier gehört haben, einig. Ihre Wünsche.

„Dass sie es wieder schaffen, die Jugendlichen in die Vereine zu bringen und dass sie es hinbekommt, auch durch die Kirche vielleicht, den ursprünglichen Gedanken des Sports einfach wieder reinzubringen, dass es in der Jugend noch nicht darum gehen kann, Spiele zu gewinnen. Sondern dass es darum geht, mit Siegen und Niederlagen umzugehen. Und es wäre schön, wenn wir es alle hinbekommen könnten, der Jugend von heute wieder die Werte von damals zu vermitteln.“

„Wenn ich mir den Sportbetrieb heute angucke, Fragen von Ethik und Moral im Sport betrachte, dann glaube ich, dass man von solchen Ansätzen aus der Vergangenheit angeregt werden kann und dass es heute auch dringender denn je ist, solche Fragen weiter zu diskutieren.“

„Und wir leben mit und aus dieser christlichen Werteorientierung. Und das prägt auch das Zusammenleben und auch den Zusammenhalt. Also ich möchte fast sagen: einmal DJK, immer DJK.“

Die nächste Möglichkeit für diese bundesweite Gemeinschaft soll der alle zwei Jahre stattfindende DJK-Bundestag sein. Der wird 2021 in Lübeck gastieren. Ob nun traditionell im Mai oder doch erst im Herbst, wird das Infektionsgeschehen mitbestimmen.

Bleibt am Ende doch dieser Gedanke, dass 100 Jahre DJK vielleicht auch den Apostel Paulus in seiner Sport-Ablehnung milder gestimmt hätten. Seinen Aufruf, die Hoffnung nie aufzugeben, dass das Beste immer noch vor uns liegt, das ist eine Tugend, die die DJK nicht nur im christlichen Glauben teilt, sondern eben auch auf der sportlichen Ebene

„Also Sport ist grundsätzlich etwas, was in der Gegenwart mit Hoffnung auf eine noch erfolgreichere Zukunft betrieben wird.“

Die redaktionelle Verantwortung hat Martin Korden.

Musik:

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Oratorium Paulus

Beethoven 1. Sinfonie, 1. Satz

Success Story

Gréco Casadesus: A Blind World

Ben Böhmer: Breathing

Bach: Concerto for Oboe


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Dieser Beitrag wurde am 27.09.2020 gesendet.


Über den Autor Artur Fischer-Meny

Artur Fischer-Meny, 1972 in Freiburg i. Brsg. geboren, studierte Geschichte und Politik in Freiburg, Volkskunde und Journalistik in Hamburg. Nach Volontariat bei einem Hamburger Sender berichtete er für diesen und bundesweite Nachrichtenagenturen über Landespolitik und gesellschaftliche Themen. Inzwischen bildet der verheiratete Wahlhamburger Radionachwuchs aus und produziert freiberuflich vorwiegend für kirchliche Formate und norddeutsche Hörfunkanstalten Sendungen, Beiträge und Reportagen. Kontakt: fischermeny@googlemail.com

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