Feiertag, 05.07.2020

von Prof. Dr. Harald Schwillus, Halle (Saale)

„Quarantäne." Die Zahl 40 und andere geheimnisvolle Zahlen der christlichen Tradition

Zahlen haben im Christentum eine wichtige Bedeutung. Es gibt Zahlen, die positive konnotiert sind und Zahlen, die sogar dem Teufel zugeschrieben werden. Woher kommt die Zahlensymbolik?

© Black ice / Pexels

14 Tage der Quarantäne können sehr lang werden. Sie werden derzeit von den Gesundheitsbehörden verhängt, wenn die Gefahr besteht, dass sich Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt haben könnten. Vor einigen Wochen habe ich es selbst erlebt.

Ein nahe verwandtes Ehepaar hatte sich infiziert. Das bedeutete für mich zwei Wochen zuhause sein, nicht Spazierengehen, nicht einkaufen – ein Leben auf beschränktem Raum. Und Kontrollanrufe des Gesundheitsamtes. Eine solche Erfahrung haben zuletzt wahrscheinlich einige Menschen gemacht. Es muss ja nicht gleich die ‚richtige‘ Quarantäne sein: Auch die dringende Aufforderung während der Zeit des gesellschaftlichen Lockdowns möglichst zuhause zu bleiben, fühlt sich ganz ähnlich an.

40 Tage des Wartens

Die vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne von 14 Tagen ist auf die Inkubationszeit des Virus abgestimmt – sie dauert daher glücklicherweise keine 40 Tage, wie das Wort ‚Quarantäne‘ eigentlich nahelegt. Dieses Wort kommt von der italienischen Zahl ‚quaranta‘ – 40.

Diese 40 Tage des Wartens haben einen biblischen Ursprung. Überhaupt sind Bibel und christliche Überlieferung voll von Zahlen und ihrer Symbolik. Häufig ist es schwer, sie zu entschlüsseln und ihren Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Bei der 7, der 12 oder der 40 scheint das noch relativ einfach zu sein, doch was ist mit Zahlen wie der 15 oder der 666?

Quarantäne – das Wort bedeutet eigentlich eine Wartezeit von 40 Tagen. Diese Wartezeit wurde während der großen Pest-Pandemie im 14. Jahrhundert erstmals in Venedig angeordnet. So lange mussten die Besatzungen angekommener Schiffe im Hafen warten, bis sie an Land gehen durften. Die Stadt versuchte auf diese Weise das Eindringen der Seuche zu verhindern. 40 Tage, nicht 30 und nicht 50. Von Inkubationszeiten unterschiedlicher Krankheiten wussten die Mediziner jener Zeit nichts – und man wählte in christlicher Tradition eine Zeitspanne, die in der Bibel für eine lange Zeit steht: die 40 eben.

Der Theologe Hans Hutmacher hat sich sehr intensiv mit den biblischen Zahlen und ihrer Symbolik beschäftigt. Er schreibt:

„Die Zahl 40 ist die Zahl der langen Dauer und des Vielen — ähnlich wie bei uns die Zahl 100. Dafür gibt es […] zahlreiche Belege, […] von den 40 Jahren der Wüstenwanderung über die 40 Jahre der davidischen Regierungszeit, von den 40 Tagen auf dem Berge bei Moses über die 40 Tage des Elija in der Einöde bis hin zum 40tägigen Fasten Jesu und den […] 40 Tagen zwischen Ostern und Himmelfahrt. […]. Man wird auch auf die bei Paulus (2 Kor 11,24) erwähnte Strafe von ‚vierzig Schlägen weniger einen‘ hinweisen können, die als jüdische Modifizierung der ursprünglich geforderten Strafe von 40 Schlägen (Dtn 25,3) gerade das Abzählen erforderlich machte, weil die Zahl 40 eben mit einem unbestimmten ‚sehr viel‘ gleichgesetzt wurde. In dieser semitischen Sprachenwelt findet sich die Ausdrucksweise, mit der noch heute arabische Kinder wegen Unfolgsamkeit gescholten werden: ‚Das habe ich dir doch schon 40 mal gesagt!‘ Und schließlich: ‚Vierzigfüßler‘ heißt im Irak der ‚Tausendfüßler‘.“

In der christlichen Tradition ist die Zeit von 40 Tagen auch die Dauer der Fasten- und Bußzeit vor Ostern. Diese lange Zeit kann eine Periode der Konzentration auf das eigene Leben und seinen Bezug zu Gott und Welt sein. So gesehen ist sie eine Zeit der inneren Quarantäne – eine Zeit der Klärung, der Reifung und Entscheidung, aber auch eine Zeit der Gnade und des Vertrauens.

Die Bedeutung von Zahlen in der Bibel

Besonders das Alte Testament ist voll von Zahlen. Diese lassen sich teilweise gut verstehen: Neben der 40 gehört dazu etwa die 7. Sie ist eine Zahl der Gesamtheit und Vollständigkeit, da sie aus der Addition von 3 und 4 besteht; von göttlicher Zahl und irdischer Zahl. Das Schöpfungswerk Gottes umfasst sieben Tage – einschließlich des siebenten Tags als Ruhetag. (Gen 1,1-2,4a) Aber auch der Pharao von Ägypten träumt von sieben wohlgenährten und sieben mageren Kühen sowie von sieben vollen und sieben kümmerlichen Ähren (Gen 41). Joseph deutet sie ihm als sieben fette und sieben magere Jahre.

Im Neuen Testament ist besonders die Offenbarung des Johannes, die Apokalypse, voll von Bezügen zur Zahl 7: Es erscheint ein Buch mit sieben Siegeln (Offb 5,1), sieben Engel blasen sieben Posaunen (Offb 8,6) und sieben Engel gießen sieben Schalen voll mit göttlichem Zorn auf die Erde (Offb 15,7).

Auch die Zahl 70 erschließt sich in der Bibel noch recht einfach. Gott schenkt Noah 70 Nachkommen, von denen alle Völker der Erde abstammen. Die 70 steht daher wiederum für Vollständigkeit und Fülle. Mose wird von Gott beauftragt, 70 Älteste auszuwählen und vor die Stiftshütte zu stellen (Num 11,16) und beim Laubhüttenfest sollen am ersten Tag 13 Stiere geopfert werden, an den folgenden 7 Tagen dann jeweils ein Stier weniger. Zählt man dies zusammen, so ergibt sich eine Addition von 13+12+11 und so weiter – und so kommt man auf 70.

Die 70 findet ihren Weg auch ins Neue Testament. Dort antwortet Jesus auf die Frage des Petrus, wie oft man seinem Bruder vergeben solle: Nicht bis zu siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal (Mt 18,22) – hier geht es also gar nicht um ein Nachrechnen, sondern darum, dass die Grundhaltung des Menschen darin bestehen solle, Vergebung ohne Begrenzung zu gewähren.

Gematrie: die Lehre von der Zahlensymbolik

Gerade aber im Alten Testament scheint über diese Zuordnungen hinaus mit den Zahlen eine geheimnisvolle Symbolik verbunden zu sein. Um sie zu erklären, kann eine im Alten Orient verbreitete und sehr beliebte Methode herangezogen werden: Die sogenannte Gematrie, die Lehre von der Zahlensymbolik. Dabei handelt es sich um eine literarische Kunstform, bei der die Buchstaben des Alphabets mit Zahlenwerten gleichgesetzt werden.

Nun ist das Alte Testament v.a. Hebräisch geschrieben und die 22 Buchstaben dieses Alphabets bilden die Grundlage seiner Zahlensymbolik. Dabei stehen die ersten neun Buchstaben für die Zahlen 1 bis 9, die folgenden für die Zehnerschritte von 10 bis 90 und die letzten für die Zahlen 100, 200, 300 und 400. Dazu muss man wissen, dass das hebräische Alphabet keine Vokale kennt; die Texte also nur mit Konsonanten geschrieben werden. Beim Vorlesen werden die Vokale dann eingefügt und im Text eventuell durch Zusatzzeichen kenntlich gemacht.

Demzufolge wird der heilige Name Gottes im Alten Testament mit vier Konsonanten geschrieben. In lateinischer Schrift entsprechen ihnen JHWH – man könnte dies als ‚Jahwe‘ aussprechen – oder besser, um den Namen Gottes nicht direkt zu nennen: als ‚der Herr‘. Sehr gebräuchlich ist auch die Kurzform JH – ‚Jah‘. Man kennt sie aus dem Hallelu-jah: Gepriesen sei der Herr. Diese beiden Buchstaben J und H repräsentieren nach der Zahlensymbolik des Alphabets einen Wert von 10+5, also 15. Für die symbolische Deutung der Abrahamsgeschichte im Alten Testament ist diese Zahl wichtig.

Abraham – damals noch Abram genannt – ist 75 Jahre alt, als er von Gott beauftragt wird, seine Heimat Haran zu verlassen und nach Kanaan zu ziehen. Vor seinem Aufbruch spricht ihm Gott einen ganz besonderen Segen zu:

„Der HERR sprach zu Abram: Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde! Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich werde segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den werde ich verfluchen. Durch dich sollen alle Sippen der Erde Segen erlangen. Da ging Abram, wie der HERR ihm gesagt hatte, […] Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er von Haran auszog.“

(Gen 12,1-4)

In diesem kurzen Text steckt eine tiefere Bedeutung, wenn er im Sinne der Zahlensymbolik interpretiert wird. Dazu noch einmal der Theologe Hans Hutmacher:

„[Vor seinem Aufbruch wird Abram…] eine im Alten Testament einzigartige Würde verliehen: […] Du sollst ein Segen sein.‘ (Gen 12,2) Der berühmte jüdische Kommentator Raschi umschreibt diese Sätze Gottes: ‚Werde zum Segen; die Segnungen sind in deine Hand gelegt, bis jetzt waren sie in meiner Hand.‘ […] Abraham ist der verkörperte Segen […], in dem ‚sich alle Völker der Welt segnen‘ (Gen 12,3). […] Die Worte dieser Verheißung sind aus dem Bild der Fünf aufgebaut. Das Grundwort, das […] fünfmal variiert wird, ist das Wort ‚Segen‘. Dieser Segen betrifft […] Abraham, er betrifft aber […] auch diejenigen, ‚die zu dieser Segnung von außen her Stellung nehmen werden‘.

5x15=75. Diese Zahl erscheint nun als Altersangabe Abrahams. Sie ist im Text unmittelbar mit der Segensverheißung verbunden (Gen 12,2-3; 12,4): ‚Abram war 75 Jahre alt, als er von Haran wegzog.‘ (Gen 12,4) Das macht deutlich: Die Zahl 75 ist keine Altersangabe zur Biographie, sondern ‚Bild‘ der heiligen Funktion Abrahams: ‚Du sollst ein Segen sein.‘ (Gen 12,2)“

„Böse Zahlen“: 666?

Eine Zahl der Bibel gilt als ganz besonders geheimnisvoll. Es ist die 666. Sie steht im 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes, der Apokalypse. Dieses Buch schließt das Neue Testament ab und ist damit zugleich das letzte Buch der Bibel insgesamt.

666 ist dort die Zahl des bösen Tieres vom Land. Es erscheint in der Endzeitvision dieses Bibelbuches nach dem ebenso bösen ersten Tier aus dem Meer. Beide sind Zeichen des letzten Kampfes vor dem Endgericht und vor dem Aufstrahlen der neuen guten Welt Gottes, dem neuen Jerusalem.

„Und ich sah: Ein anderes Tier stieg aus der Erde herauf. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. Die ganze Macht des ersten Tieres übte es vor dessen Augen aus. Es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu, das erste Tier anzubeten, […]. Es tat große Zeichen; sogar Feuer ließ es vor den Augen der Menschen vom Himmel auf die Erde fallen. Es verwirrte die Bewohner der Erde durch die Zeichen, die vor den Augen des Tieres zu tun ihm gegeben war. […] Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamen; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“

(Offb 13,11-14a.18)

Wer ist aber mit dieser Zahl 666 gemeint? Dazu gibt es viele Deutungen. Die Identifikation mit dem römischen Kaiser Nero scheint jedoch eine hohe Wahrscheinlichkeit zu haben. Ulrich Müller, ehemaliger Professor für Biblische Theologie an der Universität des Saarlandes, hat dies so zusammengefasst:

„Entsprechend der Identifikation des Tieres mit der Gestalt des Nero […], ist zu vermuten, dass auch die Zahl des Tieres als Zahl eines Menschen auf diesen Herrscher hinweist.

Aufgabe des Lesers ist es also, aus der angegebenen Zahl den Namen zu bestimmen. […] Das ganze Spiel setzt voraus, dass Juden und Griechen keine Zahlzeichen kannten, sondern nur Buchstaben, die jeweils einen bestimmten Wert hatten: z.B. a=1, b=2, i=10, k=20. Die Frage stellt sich, welches Wort hinter dem Zahlenwert 666 steht. […]

Diejenige Deutung, die bisher wohl am meisten Anklang fand, führt die Zahl 666 auf Nero zurück, wobei man auf den Zahlenwerten des hebräischen Alphabets aufbaut […]: nron [für Nero: 50+200+6+50 =306, und] qsr [für Kaisar: 100+60+200=360; zusammen also: 666].“

Nun wird die Apokalypse des Johannes zumeist auf das Ende des 1. Jahrhunderts datiert. Kaiser Nero war da längst tot. Er starb durch eigene Hand im Jahre 68. Trotz dieser historischen Tatsache entstanden schon bald nach seinem Tod Erzählungen, die wir heute als Fake-News oder Verschwörungsideen bezeichnen würden. Diese gehen davon aus, dass Nero entweder gar nicht tot ist oder dass er aus dem Totenreich zurückkehrt. Er wurde als Nero redivivus bezeichnet – als wieder zum Leben erstandener Nero. Dazu noch einmal Ulrich Müller:

„Nero starb im 32. Lebensjahr durch Selbstmord […]. Die besonderen, nicht näher bekannten Umstände seines Todes, besonders aber die Anhängerschaft in manchen Kreisen des Volkes führte zu dem Glauben, daß er in Wirklichkeit dem Tode entgangen sei und noch lebe. Aufgrund der besonders guten Beziehungen, die Nero zu den Parthern [östlich des Römischen Reiches] gehabt hatte, entstand dann die Annahme, daß er zu diesen geflohen sei. […]

Wahrscheinlich steht die Erwartung eines aus dem Osten wiederkommenden Neros im Zusammenhang des Widerstandes des Ostens gegenüber dem Westen des Römischen Reiches. […] Entscheidend war nun, dass diese Volkserwartung auch jüdische Kreise erfasste, […].

Die Nero-Sage hat hier deutlich die Form, wie sie auch in heidnischen Kreisen des Ostens entfaltet wurde – als Ausdruck antirömischer Propaganda, die eine Wiederherstellung des Reichtums erwartete, den Rom einst dem Osten […] geraubt hatte […].

Umstritten ist nun die Frage, ob […] Nero aus der Unterwelt wiederkehrt, weil inzwischen sein Tod vorausgesetzt ist […], oder ob er nach seinem unheilvollen Wirken als Kaiser nur eine Zeit in Verborgenheit gelebt hat […]. Im erstgenannten Falle wäre dies eine Entwicklungsstufe der Sage, die allein die Bezeichnung ‚Nero redivivus‘ [der wieder zum Leben erstandene Nero] verdient.“

666 und der Antichrist

Wie dem auch sei – die Figur des Tieres mit der Zahl 666 hat ‚Karriere‘ gemacht. In der Geschichte des Christentums wird sie häufig herangezogen, um Gegner der eigenen Glaubensüberzeugung zu stigmatisieren und zum Antichrist zu erklären.

Während der Reformation des 16. Jahrhunderts wurde die Zahl 666 in protestantischen Kreisen immer wieder als Symbol für die als überwunden gedachte Zeit des Papsttums gedeutet. Doch schon zwei Jahrhunderte zuvor diente sie zur Kritik kirchlicher Macht. Dies lässt sich im frühen 14. Jahrhundert u.a. beim Franziskaner Ubertino da Casale nachweisen.

Dieser Mönch ist nicht zuletzt durch Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ auch den Menschen unserer Zeit bekannt geworden. Ubertino war ein heftiger Kritiker der Päpste seiner Zeit: Papst Bonifatius VIII. und Benedikt XI. Letzteren hat er mit dem Tier der Johannes-Apokalypse gleichgesetzt. Diese Zuschreibung wurde möglich, da er den Namen dieses Papstes griechisch als benediktos las. Auf diese Weise ergibt sich als addierter Zahlenwert die 666.

Im 20. Jahrhundert ist diese Zahl u.a. in der Heavy-Metal-Subkultur beliebt, um eine Gegenwelt des Bösen zu konstruieren. Und auch das Roulettespiel gilt manchen als eine Erfindung des Satans, da auch dort die Zahl 666 eine Rolle spiele. Diese Interpretation bezieht sich auf die 36 Zahlen im Roulettekessel – die Null bleibt dabei als Nichtzahl außen vor. Addiert man nun die aufeinanderfolgenden Zahlen von 1 bis 36 ergibt sich tatsächlich die Zahl 666.

Solche Berechnungen machen schnell aus der Faszination der Zahlen, die uns helfen können, die Welt auch als wunderbare Schöpfung Gottes zu deuten, ein System von geheimen Gefahren und Ängsten.

„Fürchtet euch also nicht“

In Bibel und christlicher Tradition gibt es viele symbolische und manchmal auch geheimnisvolle Zahlen. Um sie deuten zu können, braucht es Zeit und Kenntnisse. Auch wenn wir manchmal staunend vor den Geheimnissen der Zahlen stehen, die Ergebnisse menschlichen Nach-Rechnens und Zählens bleiben eben menschliche Erkenntnisse – so tiefgründig und interessant sie auch sein mögen.

Dies gilt für die Quarantäne-Zahl 40 ebenso wie für die Zahl 7, die Vollkommenheit bedeutet, und auch für die Zahl des Bösen 666. Bis heute üben sie alle eine große Faszination aus: in Kunst, Musik und Literatur. Aber manchmal verleiten sie auch dazu, sich in den eigenen Berechnungen zu verlieren und sich zu ängstigen.

Doch letztlich haben wir Menschen all dieses Zählen und Messen nicht in der Hand. Als Christ darf ich aber darauf vertrauen, dass mir das keine Angst machen muss. So ermutigt auch Jesus im Neuen Testament seine Jünger mit den Worten:

„Verkauft man nicht zwei Spatzen für einen Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht!“

(Mt 10,29-31)

Die redaktionelle Verantwortung hat Martin Korden

Musik:

Virtuose Musik für Holzbläser, Jacques Ibert: Deux mouvements für vierHolzbläser, Allant, Mitglieder des Bläserquintetts des Südwestfunks, Flöte: Michael Loeckle, Oboe: Helmut Koch, Klarinette: Karl Schlechte, Fagott: Stephan Rüdiger, Bell Records, LC 06724, track 13

Virtuose Musik für Holzbläser, Jean Françaix: Quartett für Holzbläser, Andante, Mitglieder des Bläserquintetts des Südwestfunks, Flöte: Michael Loeckle, Oboe: Helmut Koch, Klarinette: Karl Schlechte, Fagott: Stephan Rüdiger, Bell Records, LC 06724, track 10

Virtuose Musik für Holzbläser, Jean Françaix: Quartett für Holzbläser, Allegro molto, Mitglieder des Bläserquintetts des Südwestfunks, Flöte: Michael Loeckle, Oboe: Helmut Koch, Klarinette: Karl Schlechte, Fagott: Stephan Rüdiger, Bell Records, LC 06724, track 11

Virtuose Musik für Holzbläser, Jean Françaix: Quartett für Holzbläser, Allegro vivo, Mitglieder des Bläserquintetts des Südwestfunks, Flöte: Michael Loeckle, Oboe: Helmut Koch, Klarinette: Karl Schlechte, Fagott: Stephan Rüdiger, Bell Records, LC 06724, track 12

Virtuose Musik für Holzbläser, Anton Reicha: Quintett Op. 88,2, Scherzo: Allegro, Mitglieder des Bläserquintetts des Südwestfunks, Flöte: Michael Loeckle, Oboe: Helmut Koch, Klarinette: Karl Schlechte, Fagott: Stephan Rüdiger, Bell Records, LC 06724, track 20


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Dieser Beitrag wurde am 05.07.2020 gesendet.


Über den Autor Harald Schwillus

Harald Schwillus, geboren 1962, ist seit 2005 Professor für katholische Religionspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Kontakt
Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Franckeplatz 1/Haus 31
06110 Halle (Saale)
harald.schwillus@kaththeol.uni-halle.de

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