Feiertag, 24.11.2019

von Angela Krumpen, Tönisvorst

"Glaube Deinem Vertrauen mehr als Deiner Angst!" Melanie Wolfers und der Mut

Was bedeutet Mut? Und wie lebe ich ein mutiges Leben? Auf diese Fragen hat die die Ordensfrau Melanie Wolters Antworten gefunden – und in einem Buch aufgeschrieben.

Mutig sein will jeder. Mut übt eine universale Anziehungskraft aus. Aber es ist gar nicht so einfach mutig und beherzt zu leben.“

Melanie Wolfers, Ordensfrau und Bestsellerautorin, schreibt nur dann ein Buch, wenn ihr das Thema unter den Nägeln brennt. Der Mut brennt ihr unter den Nägeln. Präziser brennt in ihr die Frage: Wie geht ein mutiges, ein beherztes Leben? Woher nimmt ein Mensch die Courage, einzustehen für das, was er tut und lässt und aufzustehen, für das, was er richtig und wichtig findet?

Pilotin sein statt Passagierin

„Trau Dich, es ist Dein Leben. Von der Kunst, mutig zu sein“. So hat Melanie Wolfers ihr Buch über den Mut genannt. Das Buch ist eine einzige, große Ermutigung, im eigenen Leben das Steuer zu übernehmen. Es will ermutigen, von innen her selbstbestimmt zu leben und so immer mehr in das eigene Leben, den eigenen Platz hinzuwachsen. Die eigenen Möglichkeiten und Talente zu leben und die eigenen Träume zu verwirklichen. Es ist eine Ermutigung, nicht Passagierin im eigenen Leben zu sein, sondern dessen Pilotin zu werden.

Weil Melanie Wolfers Mut machen will, mutig zu sein, macht sie auf einer Reise zu ihrem Verlag, in Köln Station für ein Gespräch mit mir über eben diesen Mut.

© Alexandra Grill

Melanie Wolfers lebt in Wien in einer Wohngemeinschaft ihres Ordens, den Salvatorianerinnen. Ihre Mitschwestern sind, wie sie selbst, berufstätig und stehen im Leben. Und leben doch gemeinsam das, worauf es Melanie Wolfers ankommt. Auf ihrer Homepage schreibt sie: „Wir pflegen einen einfachen Lebensstil, setzen uns in vielfältiger Weise für eine menschengerechtere Welt ein und unterbrechen unseren oft viel zu schnellen Alltag mit regelmäßigen Zeiten der Stille und des Gebets.“

Mit ihren Büchern will die Theologin Melanie Wolfers ihre Leserinnen und Lesern ermutigen, ein gutes Leben für sich zu suchen. So heißt z.B. das Buch, das sie bekannt gemacht hat: „Freunde fürs Leben. Von der Kunst, mit sich selbst befreundet zu sein.“ Zur Kunst mit sich selbst befreundet zu sein, gehört es, freundlich auf das eigene Leben blicken zu können. Die Dinge des eigenen Lebens so freundlich, mit so viel Verständnis und Zuneigung anzuschauen, wie wir es selbstverständlich bei einem guten Freund oder einer guten Freundin tun.

Mut ist eine Alltags-Tugend

Einen solchen, freundlichen Blick auf Menschen hat Melanie Wolfers auch, wenn es um das Thema ihres neuen Buches geht, den Mut. Sie findet, dass Menschen mutiger sind, als diese vielleicht selber von sich denken:

„Mut wird häufig mit außergewöhnlichen Heldentaten verbunden. Und Mut bin ich überzeugt ist eine Alltags-Tugend und viele Menschen sind viel mutiger als sie es möglicherweise von sich glauben. Und ich glaube es ist ganz hilfreich, eine Aufmerksamkeit dafür zu entwickeln, wo ich denn mutig gewesen bin. Und im Nachhinein es einfach auch wahrzunehmen und auch sich daran zu freuen und es zu würdigen. Also dort, wo wir mutig sind, setzt das eine innere Zufriedenheit frei. Ich habe in Übereinstimmung mit mir gehandelt und ich glaube, das ist ja etwas was zur tiefsten Sehnsucht von jedem Menschen gehört.

Ich möchte zufrieden bejahen können, was ich aus mir und meinem Leben mache oder gemacht habe. Und Mut bahnt den Weg dorthin, dass ich am Abend zufrieden in den Spiegel… oder, dass ich am Abend noch in den Spiegel schauen kann. Es ist nicht alles gut gelaufen. Ich habe vielleicht auch den ein oder anderen Bockmist gebaut, aber ich habe mich nicht selbst im Stich gelassen. Ich bin mir und dem, was ich liebe und den Menschen, die ich liebe, loyal geblieben.“  

Mut braucht ein Sehnen danach

Die Sehnsucht, zufrieden in den Spiegel schauen zu können, ist ein starker Motor. Für den Dichter Rainer Maria Rilke gibt es ohne diese Sehnsucht keinen Mut. Denn nur:

„Wenn die Sehnsucht größer als die Angst ist, wird Mut geboren. Ohne Sehnsucht machen wir uns nicht auf den Weg.“

Dass Menschen sich aber auf den Weg machen, auf ihren Weg durch ihr Leben, auch dazu will Melanie Wolfers ermutigen, sagt: Trau Dich, es ist Dein Leben.

„Mein Eindruck ist, dass viele Menschen recht zögerlich leben, dass sie vielleicht noch gar nicht so darauf gestoßen sind, wie kostbar sie selber sind und ihre Lebenszeit, die ihnen gegeben ist, sondern eher so leben wie es sich halt so ergeben hat. Manche gewinnen so den Eindruck mit der Zeit, wenn sie etwas aufmerksam werden auf sich und auf den Nachgeschmack dessen, was sie tun und was sie lassen, wie sie ihr Leben gestalten: ‚Also eigentlich bewege ich mich wie eine Touristin durch mein Leben. Ich bin eher auf dem Beifahrersitz, als dass ich selber das Steuerruder in der Hand habe und meinem Leben eine Gestalt gebe, dass ich meinem Leben meine Handschrift verleihe.‘“

Keine Angst vor Fehlern!

Als Pilotin das eigene Leben, das Steuer in die Hand nehmen und selber fliegen. Das klingt einfach. Entscheidungen zu treffen aber erfordert Mut. Wer das Steuerruder wirklich in die Hand nimmt, der muss entscheiden, ob er notlandet, wenn Instrumente hektisch blinken. Ob er das Ruder nochmal rumreißt - oder nicht. Die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, fliegt dabei mit. Wer das Ruder in der Hand hat, der hat auch die Verantwortung in der Hand. Auch bei einer Bruchlandung. Die Angst vor Fehlentscheidungen, so die Erfahrung von Melanie Wolfers, lässt Menschen zurückschrecken.

„Ein zweiter Aspekt ist, denke ich, unsere Gesellschaft fordert einen auf: ‚Halte Dir möglichst lang alle Optionen offen, lege dich nicht auf etwas fest!‘ Und ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ein Leben, ein mutig- beherztes Leben zu führen, wo ich auch für das einstehe, was mir wichtig ist, was mir am Herzen liegt, das heißt auch zu bestimmten Dingen ‚Ja‘ zu sagen und zu anderen ‚Nein‘ zu sagen. Das ist nicht etwas, was unsere Gesellschaft derzeit fördert, sondern lädt ein, fordert auf, legt sich nicht zu früh fest, möglichst lang alle Optionen offenhalten, lieber verschiedene Eisen im Feuer haben als eines wirklich schmieden.“

Die Ängste, eine Fehlentscheidung zu treffen und sich alle Optionen möglichst lange offen zu halten, kennt Melanie Wolfers aus ihrer eigenen Biografie. Die zunächst sehr zielgerichtet war. Unter ihren vielen Talenten war das Musikalische so groß, dass sie neben der Schule schon Querflöte studierte. Die Karriere als Profimusikerin war schon greifbar, als ein Sturz vom Pferd von heute auf morgen alles änderte: Melanie Wolfers brach sich die Schulter, musste einsehen, dass der Traum von der Profimusikerin ausgeträumt war. Stattdessen begann eine Zeit der Krise und des Suchens: Was nun?

Hände falten und Ärmel hochkrempeln

Melanie Wolfers ist in eine abenteuerlustige Familie geboren worden, hatte mutige Eltern, der Vater Chirurg, die Mutter Lehrerin. Beide entschieden Anfang der 1960er Jahre mit ihren damals drei kleinen Kindern nach Südtansania zu gehen, dort für die Menschen das Leben zum Besseren zu wenden. Mit vier kleinen Kindern zog die Familie später nach Norddeutschland zurück. Melanie Wolfers wurde dort als fünftes und jüngstes Kind geboren, wuchs in einem Haus am Strand auf.

Die Mutter lehrte ihre Kinder die Weite von Meer und Horizont, brachte Ihnen das Staunen bei. Die Familie pflegte ein offenes Haus. Nach den Jahren in Afrika hielten die Kontakte, kamen Ordensmänner und Ordensfrauen aus der ganzen Welt auf Urlaub von ihren Missionen die Familie besuchen. Von ihnen lernte die beeindruckte Melanie Wolfers, einen Ausspruch übers Christsein, den sie nie mehr vergaß: „Christsein heißt, seine Hände zu falten und die Ärmel hochzukrempeln.“

Also immer wieder ein Leben aus der Stille, aus der Sammlung, aus dem Gebet zu führen und zugleich großherzig sich zu engagieren für eine bessere Welt.

Auf diesem Hintergrund konnte Melanie Wolfers sich Vieles vorstellen. Ernsthaft in Betracht zog sie auch Karrieren als Biolandwirtin und Biologin, lange überlegte sie Ärztin zu werden. Letztlich entschied sie sich dann für ein Diplom in Theologie, einen Magister in Philosophie und eine Promotion in theologischer Ethik. 

Mut ist eine Frage der Haltung

Wann ist Melanie Wolfers die Pilotin ihres eigenen Lebens geworden, frage ich sie in unserem Gespräch in einem Kölner Studio. Vielleicht in dem Moment, als sie sich für ein Leben im Orden entschied?

Angela Krumpen: „Sie sind Ordensfrau. Ich komme nochmal auf das Bild zurück, dass Sie gesagt haben: ‚Es gibt Menschen, die sitzen eher auf dem Beifahrersitz in ihrem eigenen Leben, sind eher wie Touristen, die zuschauen.‘ Und: ‚Trau dich, es ist dein Leben‘ ist der Wunsch: ‚Geh doch ans Steuer!‘ Ist dieser Moment, in dem Sie entschieden haben, alles auf diese Karte des Ordenslebens zu leben, also Beruf und Berufung und eine ganze Lebensform, ist das der Moment, in dem sie die Pilotin über ihr eigenes Leben geworden sind?“

Melanie Wolfers: „Ich glaube, Pilotin des eigenen Lebens zu sein und mich nicht als Beifahrerin durch mein Leben kutschieren zu lassen, ist immer wieder neu eine Einladung und Aufgabe. Ich kann jetzt im Blick auf mein Leben nicht sagen, da ist der Punkt, da bin ich Pilotin geworden und seitdem bin ich Pilotin. Sondern es ist eine Frage der Haltung, die ich gegenüber meinem eigenen Leben und gegenüber dem, was das Leben mir an Bällen zuspielt und an Zumutungen vor die Füße wirft, eine Haltung, die ich gegenüber diesen Ereignissen einnehme und wo ich sie gestalten kann und wo ich sie vielleicht auch gar nicht verändern oder gestalten kann sondern wo es vor allen Dingen dann die Frage der inneren Einstellung ist: Wie gehe ich mit Grenzen um? Der Ordenseintritt ist schon ein wichtiger Punkt, wo ich meinem Leben eine wichtige Wendung gegeben habe. Und das ist sicher einer der Momente, die mich auch wirklich sehr viel Mut gekostet haben und ich war auch nicht gewiss, dass die Entscheidung in den Orden einzutreten, die richtige Entscheidung ist. Ich war nur gewiss, wenn ich jetzt nicht auf mein Herz höre und diesen Schritt wage werde ich mich in zehn oder 15 Jahren fragen: ‚Melanie, lebst du nicht an einer erfüllteren und erfüllenderen Möglichkeit deines Lebens vorbei?‘ Und mit diesem nagenden Zweifel wollte ich nicht leben.“

Mut braucht auch Vertrauen

Ob eine große Lebensentscheidung, wie den Eintritt in einen Orden, heiraten, Eltern werden, die Berufswahl – oder kleinere Entscheidungen im Alltag: Es ist unmöglich, eine Entscheidung zu treffen, wenn wir nicht ein Mindestmaß an Vertrauen haben. Wenn wir nicht wenigstens einen Hauch mehr Vertrauen als Angst haben. In diesem Zusammenhang sagt Melanie Wolfers den Satz, der zum Titel dieser Sendung wurde und der eng mit dem Mut zusammenhängt: „Ich möchte meinem Vertrauen mehr Glauben schenken, als meiner Angst.“ Denn mit der einen, großen Entscheidung in den Orden einzutreten, war es ja nicht getan:

„Danach gab es immer wieder auch neue Situationen, wo Weichenstellung dran war. Wo es dann so ein Gespür gebraucht hat: wo lasse ich mich vielleicht mehr von meinen eigenen Ängsten dirigieren? Für mich ist ein sehr wichtiger Satz: Ich möchte meinem Vertrauen mehr Glauben schenken als meiner Angst. Wo ich dem Leben vertrauensvoll die Hand reicht und in einer Wahlmöglichkeit mehr mich auf mein Vertrauen verlasse als auf meine Angst und das taucht natürlich tagtäglich auf. Das gibt es in den kleinen Situationen: Spreche ich ein Konfliktthema an? Traue ich mich mit einem neuen Buch auf den Markt oder nicht, weil man outet sich damit ja auch. Das sind ja alles Momente, wo man sich auch aussetzt. Aber wo ich merke: wenn ich mich jetzt bedeckt halte und mich nicht traue, dann bin ich eher Passagierin oder: Okay - tauche ich auf der Bildfläche meines Lebens auf.“

„Mut ist Angst, die gebetet hat“

Immer wieder kommt Melanie Wolfers auf das Gegensatzpaar zurück, das so eng mit dem Mut verwoben ist: Angst und Vertrauen. In ihrem Buch über den Mut zitiert Melanie Wolfers Corrie ten Boom, eine niederländische Schriftstellerin, die während der Diktatur der Nationalsozialisten zur Widerstandskämpferin wurde.
Corrie ten Boom sagt: „Mut ist Angst, die gebetet hat.“

„Ein Zitat, das mir gerade auch in christlichen Kreisen sehr, sehr wichtig ist, weil mir begegnet unter Christen häufig ein Missverständnis. Nämlich, dass Glauben bedeutet angstfrei zu sein und es enttäuscht diese Menschen, dass sie, obwohl sie doch beten und meditieren oder Eucharistie am Sonntag feiern, dass sie, obwohl sie doch versuchen ein glaubendes Leben zu führen, immer noch Angst haben: Angst vor einem Examen, Angst vor einer Operation, Angst vorm Verlust des Arbeitsplatzes, vor dem Tod ihres Partners oder Ihrer Partnerin. Und sie fragen sich: ‚Was mache ich falsch beim Beten oder Meditieren.‘ Mir scheint da ganz ganz wichtig, wirklich auf das Ursprungs-Dokument des christlichen Glaubens zu schauen auf die Bibel.

Hier wird ansichtig. Glauben und Angst schließen einander nicht aus.
Wenn ich auf die Gestalt Jesu schaue, dem wir doch eine große innere Gott-Verbundenheit zutrauen und sie wird in seinem Leben ansichtig, dass er aus einer großen Gottes-Nähe heraus gelebt hat, wird aber auch zugleich deutlich: In seinem Leben kennt er die Angst. Als er merkt, es geht ihm an den Kragen am Lebensende, da packt ihn die Angst. Die Evangelien erzählen übereinstimmend, dass ihn die Angst packt, dass er zittert, dass er seine Angst ins Gebet nimmt, sie also nicht ausblendet sondern sie vor Gott schreit. Und dieses Beten nimmt ihm nicht die Angst sondern das Beten gibt ihm die Kraft trotz und mit seiner Angst sich selbst und seiner Liebe zu Gott und den Menschen treu zu bleiben. Und da wird für mich etwas spürbar von dem: Mut ist Angst, die gebetet hat. Und in der Angst oder im Beten kann deutlich werden manchmal: Ich bin mit meiner Angst nicht allein.

Was Mut mit dem Advent zu tun hat

Heute geht das Kirchenjahr zu Ende. Mit dem Advent beginnt ein neues Kirchenjahr, mit dem Advent beginnt das Warten. Das Warten, wenn man es poetischer ausdrücken will, auf das Licht, das in der dunklen Jahreszeit jedes Jahr neu an Weihnachten in die Welt kommen will. Für alle Christen ist der Advent die Zeit des Wartens auf die Geburt Jesu an Weihnachten. Christlich gesprochen ist es das Warten, und die Hoffnung darauf, dass Gott auch im Leben jedes Einzelnen ankommt, spürbar, erfahrbar wird.

Wieviel Mut braucht solches Warten, frage ich zum Ende des Gespräches Melanie Wolfers. Warten brauche in der Tat Mut, antwortet sie. Aber auch Geduld und Tapferkeit. Und schließlich brauche eine adventliche Haltung auch Treue. Mit einer solchen Haltung aber komme man nicht nur gut durch den Advent, sondern durchs ganze Leben.

"Warten braucht Mut. Advent heißt ja ‚warten auf‘ – „advenire“. Also das Ausschau-Halten auf den, der da kommen will und ich glaube, unsere Gesellschaft tickt so, dass das Warten nicht groß angeschrieben ist sondern alles ist ein Klick weit entfernt. (…)

Eine adventliche Haltung ist etwas, was unser ganzes Leben kennzeichnen kann, wo auch eine Einladung darin besteht, eine adventliche Haltung einzunehmen. Nämlich zum einen dranzubleiben an Dingen, wo ich merke: Ja, hier ist Treue gut, auch wenn es mich etwas kostet. Und eine adventliche Haltung auch im Sinne der Ahnung, des Wissens, der Hoffnung: Ich bin nicht die Erlöserin der Welt und ich bin nicht die Macherin der Welt und darf auch darauf hoffen, dass dort, wo ich mit meinen Kräften am Ende bin, Gott noch lange nicht am Ende ist."

Mutig sein ist eine Kunst

Seitdem Melanie Wolfers Buch über den Mut erschienen ist, kommen bei Vorträgen oder Seminaren viele ermutigte Menschen zu ihr. Dabei, so erzählt sie, sehe sie oft das Strahlen in den Augen der Menschen, erlebe, dass innere Zufriedenheit ins Leben der Menschen Einzug halte, weil sie entdeckten, wo sie doch immer wieder auch mutig gewesen seien.

Während sie davon erzählt, fangen Melanie Wolfers eigene Augen an zu leuchten. Vielleicht der Lohn für den Mut, Menschen zu sagen: Trau Dich, es ist Dein Leben. Mutig sein ist eine Kunst, die jeder lernen kann.

 

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.


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Dieser Beitrag wurde am 24.11.2019 gesendet.


Über die Autorin Angela Krumpen

Angela Krumpen arbeitet als freie Hörfunkjournalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Bücher, Feature und Geschichten haben sie ins Exil der Tibeter, in die Slums von Chile, den Holocaust und die rettende Welt der Musik und ins Herz von Afrika, in Völkermord und Versöhnung in Burundi geführt. Kontakt: www.angela-krumpen.de

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