Feiertag, 03.10.2019

von Joachim Jauer, Kirchberg im Wald

Der Mauerfall begann im Pfarrgarten. Wie die Malteser die Wende 1989 in Gang setzten.

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer. Die Entwicklung dorthin ging insbesondere von Ungarn aus, das im September 89 die Grenze in den Westen geöffnet hatte. Zuvor hatten sich  über Wochen Tausende von DDR-Bürgern in einem Pfarrgarten einer Kirche versammelt. Der katholische Malteser-Caritasdienst hatte dort kurzerhand ein Flüchtlingslager geschaffen, als die deutsche Botschaft ihre Tore schloss. Schnell verbreitete sich die Kunde von diesem sicheren Rückzugsraum in der DDR, so dass immer mehr Bürger aus der DDR nach Budapest kamen – bis Ungarn schließlich angesichts der Massen die Grenzen öffnete.

„Die hier stehenden Bürger der DDR können mit ihren DDR-Pässen das Land verlassen.“
(Csilla von Boeselager in Budapest am 10.09.1989)

Der Weg in den Westen stand nun endlich offen. Das  konnte die deutsch-ungarische Malteserin Csilla von Boeselager am 10. September 1989, vor dreißig Jahren, weit über tausend DDR-Flüchtlingen in Budapest verkünden. Sie hatten wochenlang darauf gewartet. Der Jubel der Befreiten drang via West-Funk und Fernsehen zu den Daheimgebliebenen in der DDR. Csilla von Boeselager hatte gemeinsam mit dem Priester Imre Kozma dessen Pfarrgarten zum Fluchtort für Tausende gemacht. Eine Art Kirchenasyl in einem kommunistischen Land. Zehntausende, überwiegend junge Flüchtlinge wurden in Csillas Zufluchtsort registriert. Die anonyme Masse der Fluchtwilligen aus der DDR erhielt in diesem Pfarrgarten ihr politisches Gesicht. Denn westdeutsche und internationale Fernsehteams zeigten Flüchtlinge aus der DDR, die in dem offiziell befreundeten „Bruderstaat“ Ungarn Schutz bekamen. So machten Malteser im Sommer 89 in Budapest Revolution. Ihr selbstloser Einsatz der Nächstenliebe zwang schließlich die Politik zum Handeln. Der sowjetische Reformer Michail Gorbatschow sah tatenlos zu, Bonn versuchte zu vermitteln, die SED in Ost-Berlin verlangte die Auslieferung der Flüchtlinge, doch Budapest weigerte sich. Aber der Reihe nach:

Csilla von Boeselager, 1941 in Budapest geboren, floh mit ihren Eltern 1945 vor der Roten Armee, hat also als Flüchtling entbehrungsreiche Kinderjahre bis ins Exil nach Südamerika erlebt. Mit 32 Jahren, inzwischen in Deutschland, heiratete sie Wolfhard von Boeselager. Anfang der achtziger Jahre wird sie bei den Maltesern aktiv. Die überzeugte Katholikin beginnt dem Wahlspruch der Malteser entsprechend zu handeln:  „Tuitio fidei et obsequium pauperum“, also „Bewahrung des Glaubens und Hilfe für die Armen“.

Von Boeselager gründete das erste kirchliche Hilfswerk im Ostblock

Bereits 1987 hatte die Deutsch-Ungarin einen ersten Transport mit Spenden für bedürftige Ungarn zusammengestellt. Mit Geduld und allerlei Tricks überzeugte sie Behörden und überwand Grenzkontrollen im damals noch geteilten Europa. So konnte sie den Hilfskonvoi nach Budapest bringen. Dort lernte sie den regimekritischen Priester Imre Kozma kennen, Pfarrer der Gemeinde „Zur Heiligen Familie“ im Stadtteil Zugliget. Im geräumigen Keller unter seiner Kirche konnten die Hilfsgüter zunächst gelagert werden. Csilla von Boeselager sammelte Spenden, Geld und Waren, sie nannte sich selbst „die beste Bettlerin Europas“. Bis 1989 brachte sie weit über 50 millionenschwere Hilfstransporte nach Ungarn, vor allem medizinische Geräte, Medikamente, aber auch Kleidung und Lebensmittel. Mit Pfarrer Kozma gründete sie den Ungarischen Malteser Caritas-Dienst, die erste Nicht-Regierungsorganisation im damaligen Ost-Block – noch dazu ein Hilfswerk der Kirche.

Inzwischen hatte sich Budapest verändert. Zehntausende DDR-Bürger waren im Sommer 1989 mit der Absicht, in den Westen zu fliehen in die ungarische Hauptstadt gereist. Denn Ungarns Reformer, der Ministerpräsident Miklós Németh, hatte in einer risikoreichen Aktion vom 2. Mai 1989 an den „Eisernen Vorhang“ zu Österreich abbauen lassen. Das war der erste Riss im Sperrriegel zwischen Ost und West, das erste Loch in der Mauer von Berlin.

„Wir Malteser übernehmen das!“

Am 13. August, einem Sonntag wie 28 Jahre zuvor, also am Jahrestag des Mauerbaus, hatte Csilla von Boeselager wieder einen Spendentransport nach Budapest begleitet. Als sie die vielen herumirrenden DDR-Bürger sah, machte sie Bonner Unterhändlern ein klares Hilfsangebot: „Wir Malteser übernehmen das!“ In Budapest-Zugliget gäbe es einen geräumigen Pfarrgarten, dort könnte man Zelte für Flüchtlinge unterbringen.

Pfarrer Kozma ging das politische Risiko ein, stimmte zu und gemeinsam brachten sie am Tor des Kirchgartens das Schild: „Ungarischer Malteser-Caritasdienst“  an. Einen Tag später hatten bereits an die tausend DDR-Bürger Zuflucht im Pfarrgarten gesucht. Zahlreiche Gemeindemitglieder der „Heiligen Familie“ halfen mit Essen und Kleidung. Einige brachten Flüchtlinge, vor allem Familien mit Kleinkindern in ihren Wohnungen unter. Csilla von Boeselager alarmierte die bundesdeutschen Malteser. Aus der Bundesrepublik rollten die Einsatzfahrzeuge des Malteser-Katastrophenschutzes an: Zelte, Matratzen, mobile Küchen und mobile Medizin-Station, alle notwendigen Versorgungsgüter. Weit über hundert Malteser opferten spontan ihren Sommerurlaub und kamen aus Deutschland und Österreich ehrenamtlich zu Hilfe, unter ihnen die Malteserin Beatrix Bäume aus Hamminkeln am Niederrhein.

Beatrix Bäume:
„Ich kannte Csilla schon eine lange Zeit. Sie war eine Freundin von mir. Und eines Tages bekam ich einen Anruf: ‚Ich brauche dich in Budapest‘. Csilla erlebte ich vor Ort in einem ihr entsprechenden unglaublichem Engagement; für jeden einzelnen sich einzusetzen, mit ihm zu sprechen, ihn zu trösten, ihn zu versorgen – nicht nur mit dem Notwendigen, was Lebensmittel oder auch Kleidung oder Ähnliches, sondern eben was die Seelen betraf. Es war ihre Art, Menschen mit offenem Herzen zu begegnen und für sie alles zu tun, was möglich war. Und ich habe sie dabei gerne unterstützt.“

Die Malteser konnten sich auf die UN-Flüchtlingskonvention berufen

Zugliget war schnell zu klein, also stellten die Ungarn weitere Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung. Auch am Balaton wurden nach dem Vorbild Csilla von Boeselagers Flüchtlingscamps eingerichtet. Alles das forderte in den Augusttagen 1989 enorme Anstrengungen und behutsame Logistik. Denn diese Initiativen der Malteser schufen innerhalb des Ostblocks Aufnahmelager von einem sozialistischen Bruderland zum anderen. Für die SED-Machthaber eine ungeheure Provokation. Immerhin war ja Ungarn durch langfristige Verträge gebunden, der DDR potentielle Flüchtlinge auszuliefern. Doch die Budapester Reformsozialisten hatten im Frühjahr als erstes Land im Sowjetbereich die Flüchtlingskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet und sich damit international verpflichtet, Flüchtlingen Schutz zu geben. Csilla von Boeselager und Pfarrer Kozma konnten sich darauf berufen.

Aus München war der Malteser Wolfgang Wagner, ein international erfahrener Katastrophenschützer, nach Budapest entsandt worden. Eine seiner ersten Aufgaben: Das modern ausgestattete Lager der sozialistischen Jugendorganisation in Csilleberc für über dreitausend Flüchtlinge zu erschließen. Das Lager der kommunistischen „Jungen Pioniere“ für Flüchtlinge, die zu Pionieren der deutschen Einheit wurden.

Wolfgang Wagner:
„Meine Hauptaufgabe war die zentrale Einsatzleitung. Und das große Problem war, dass wir jeden Abend so ca. 22/23 Uhr Probleme hatten, auch dem Letzten noch eine einigermaßen menschenwürdige Unterkunft zu geben. Es war manchmal so schlimm, dass wir keine Luftmatratze, keine Wolldecke, nur noch Pappkarton hatten, worauf die Leute dann geschlafen haben. Sehr beeindruckt hat mich einmal, als noch 20 DDR-Bürger am Eingang standen und baten um Unterkunft. Dann hatte ich eine Malteser-Helferin mit einem Hand-Megaphon gebeten, durch die Bungalows zu gehen und zu fragen, wer eine Wolldecke abgibt. Und siehe da: Sie brachte 22 Wolldecken noch zurück, obwohl die Leute auch in den Bungalows noch froren – das war damals eine ziemlich kalte Periode –, so dass auch der Letzte noch eine Wolldecke bekommen konnte, wo er sich drauf legen konnte.“

Frage Jauer: Herr Wagner, wie haben Sie denn die Rolle der an die Hundert Fernsehteams und anderen Pressevertretern vor dem Lager Zugliget erlebt?

Wolfgang Wagner:
„Für mich persönlich hochinteressant, denn mit so vielen Pressevertretern hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Aber die dann auch weltweit dieses Geschehen, das da momentan passiert, in die Weite getragen haben und dadurch den Namen Malteser-Hilfsdienst bekannt gemacht haben aber dadurch auch Information auch in die DDR geliefert wurde, so dass dann unter Umständen vielleicht sogar der Anreiz dabei war, dass mehrere DDR-Bürger sich auf den Weg machen, um vielleicht am Balaton noch einmal Urlaub zu machen und dann über Budapest den Weg nach Westdeutschland zu finden.“

Stasi vor Ort: Die Stimmung im Lager verschlechtert sich  

Inzwischen war zu Hause das größte Tabu der DDR gebrochen. Zum ersten Mal wurde Anfang September offen über Ausreise, fehlende Reisefreiheit, Mauer und Grenze diskutiert. In allen Schulen, Betrieben, Kliniken oder Behörden fehlten plötzlich Fachkräfte und Mitarbeiter im Kollektiv. Zu viele Menschen waren auf der Flucht oder hatten Ausreise beantragt. Die Staatssicherheit schickte Warnungen an das Politbüro, doch die SED-Spitze war wie gelähmt. Parteichef Honecker heizte die Krise mit einem zynischen Spruch noch an. Er sagte „Wir weinen ihnen keine Träne nach.“ Das empörte auch treue Genossen, denn auch deren Söhne und Töchter waren unter den Fluchtwilligen. Und sie wussten, dass sie unter den bestehenden Gesetzen ihre Kinder frühestens nach Erreichen des Rentenalters wiedersehen würden.

In Budapest-Zugliget  und den anderen Lagern mussten die jungen Leute, viele mit kleinen Kindern, fast vier Wochen ausharren. Die Stimmung im Lager verschlechterte sich.

Frage Jauer: Frau Bäume, es war ja nun ein wochenlanges Warten, Ausharren, Angst-Haben unter den Flüchtlingen. Wie haben Sie die Stimmung unter den Flüchtlingen erlebt und was konnten Sie da tun?

Beatrix Bäume:
„Diese Stimmung war wirklich ganz, ganz bedrückend. Die Sorgen, die Ängste: ‚Was wird? Was geschieht mit unseren Verwandten, Freunden? Denn die Stasi weiß ja inzwischen schon längst, dass wir jetzt zu den Flüchtlingen gehören.‘ Im Lager selbst haben wir dann versucht, sie zu trösten und ihnen Mut zu machen, dass vielleicht sich doch etwas zum positiven ändern kann. Wir haben ja auch viel gebetet dort vor Ort. Für manchen neu, aber wir haben es getan. Und es sind ganz viele persönliche Schicksale eben gewesen. Und vor allen Dingen: Nach dem die Tschechoslowakei die Grenze zu Ungarn geschlossen hatte, mussten die Flüchtlinge entweder über die Berge klettern oder durch die kalte Donau schwimmen. Und da erschienen Menschen im Lager, die bei diesem Tun entweder einen Verwandten haben ertrinken sehen oder einen Freund.
… Ich mache jetzt gerade eine Pause, weil Sie können sich vorstellen, was das bedeutet hat. Das trug natürlich auch ins Gesamtlager. Aber generell: Einfach unser selbstverständliches Bemühen, die Menschen in den Arm zu nehmen und immer wieder und neu, ja, Hoffnung vielleicht zu bereiten.“

Frage Jauer: Herr Wagner, diese vielen Flüchtlinge lagen konnten natürlich auch beobachten und hatten Misstrauen, dass da die DDR entsprechende Figuren ins Lager schickt oder vor dem Lager stationiert. Das Stichwort heißt: Staatssicherheit.

Wolfgang Wagner:
„Also uns haben selbst DDR-Bürger aufmerksam gemacht: ‚Schaut euch den oder den mal genau an, der ist mit Sicherheit von der Stasi.‘ Die haben eine ganz andere Sensibilität entwickelt. Tatsache war, dass gegenüber von unserem Aufnahmezelt ein zweistöckiges Gebäude war, wo am Dach oben eine Gruppe ein Stativ aufgebaut hatte und in unser Lager reingefilmt hatte, um dann dementsprechend Angehörige in der DDR mit Repressalien zu belegen. Wir haben daraufhin vom Katastrophenschutz Scheinwerfer aufgebaut, um in diese Richtung zu blenden. Auf der anderen Seite haben sie sich natürlich auch eingeschleust. Und wir haben dann, wenn Neuankömmlinge mit ihren Autos kamen, sofort die Nummernschilder abgeschraubt, weil die Stasi-Leute die Nummernschilder fotografiert haben, um auch wieder ihren Angehörigen in der DDR Probleme zu bereiten. Auch in Csilleberc im Lager selber haben wir eine Gruppe angesprochen – ich habe mir dann die Frau ausgesucht, weil ich mir dachte: ‚Die kann ich am besten läuferisch einholen.‘ Und die habe ich dann des Lagers verwiesen. Also, die waren hautnah unter uns und mussten selber aufpassen.“

Die deutsche Erinnerungskultur vergisst die Aktion der Malteser

Wie unerträglich die Lage der ungezählten Fluchtwilligen in Budapest geworden war, hat der ungarische Ministerpräsident Miklós Németh geschildert. Der mutige Reformpolitiker wollte sich selbst ein Bild von der Lage machen. Németh erinnert sich: „Es war unmöglich, mit dem Auto nach Zugliget zufahren. Sogar auf der Straße, überall auf dem Bürgersteig lagen Menschen. Nur zu Fuß konnten wir über die liegenden Menschen unser Ziel erreichen. Da wusste ich, die Zeit ist gekommen eine klare Entscheidung zu treffen.“

So ließ er am Abend des 10. September seinen Außenminister Horn über Fernsehen verkünden, dass alle DDR-Bürger mit ihren Pässen vom 11. September an Ungarn in Richtung Westen verlassen könnten. Csilla von Boeselager übersetzte den Tausend in Zugliget unter unbeschreiblichem Jubel die gute Nachricht.

 „Die hier stehenden Bürger der DDR können mit ihren DDR-Pässen das Land verlassen.“
(Csilla von Boeselager, 10.09.1989)

Ein erlösender Satz, der in der deutschen Erinnerungskultur selten zitiert wird. Doch er markierte den Anfang der Massenflucht 1989 bis hin zur Ausreise der Tausenden aus der besetzten Prager Botschaft.

Noch in der Nacht begann der Exodus der Trabi-, Skoda- und Wartburgkarawane. In den nächsten Wochen kamen bis zu 50.000 DDR-Bürger aus Ungarn via Österreich in die Bundesrepublik. Sie waren die Speerspitze der „Friedlichen Revolution“ und machten den Daheimgebliebenen Mut, auf die Straße zu gehen und vor allem Reisefreiheit zu fordern.

Ohne Némeths mutige Grenzöffnung und Csilla von Boeselagers Malteseraktion von Zugliget hätte es die Fluchtbewegung aus Ungarn nicht gegeben. Sie wurde zur Initialzündung für die Massenproteste in der DDR. Der erste Ruf der Demonstranten Anfang September in Leipzig hieß: „Wir bleiben hier“ – und verlangen Reformen. Es waren zwei Wege, mit dem SED-Regime fertig zu werden: Weggehen, um der Diktatur zu entkommen, oder Dableiben, um die Diktatur abzuschaffen.

Das vereinte Deutschland ist Ungarn zu Dank verpflichtet

Das vereinte Deutschland ist Ungarn zu großem Dank verpflichtet, seiner damaligen Reformregierung und den vielen Helfern der Gemeinde „Zur Heiligen Familie“. Es gab damals das andere Ungarn und auch heute lebt unter veränderten Verhältnissen mit fremdenfeindlicher Politik ein anderes Ungarn.

Zu Zeiten der kommunistischen Herrschaft durfte Ungarns Nationalhymne nicht gesungen werden. Denn in ihrem Text wird Gott um seinen Segen gebeten.

„Gib dem Volk der Ungarn, Gott, Frohsinn, Glück und Segen.
Schütze es vor Kriegesnot, vor des Feindes Schlägen.
Ihm, das lange Schmach ertrug, schenke wieder Freuden!“

In Zeiten zahlreicher Flüchtlinge und Migranten kann Ungarn diesen Segen auch heute brauchen. Und die Erinnerung an die großherzige Hilfe in Budapest-Zugliget sollte in Europa Mahnung sein - für die Nöte 30 Jahre danach.

 

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.


« zurück zur Übersicht

nach oben ↑


Beitrag anhören


Dieser Beitrag wurde am 03.10.2019 gesendet.





Allgemeine Seiten-Suche

» Autoren-Suche  |  » Beitrags-Suche