Feiertag, 21.07.2019

von Elena Griepentrog aus Berlin

"Die Ehre Gottes ist das höchste Gesetz." Der Widerstandskämpfer Paulus van Husen und der 20. Juli 1944

20. Juli 1944 Wolfschanze, Ostpreußen, das so genannte „Führerhauptquartier“. Um 13 Uhr vorgesehene Lagebesprechung mit Hitler. Mit dabei: Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Die Besprechung wird kurzfristig vorverlegt. Unter großem Zeitdruck präparieren Stauffenberg und sein Adjutant Werner von Haeften die beiden Bomben.

Stauffenberg fehlen ein Auge und die rechte Hand. An der linken hat er nur drei Finger – Kriegsschäden. Sie werden unterbrochen, können nur bei einer Bombe den Zünder aktivieren. Nur die eine nimmt Stauffenberg mit in die Besprechung, in einer Aktentasche. Nach fünf Minuten verlässt er den Raum, unter einem Vorwand. Die Bombe explodiert, es gibt Tote und Verletzte. Stauffenberg hält Hitler für tot. Er fliegt zurück nach Berlin. Hohe Militärs und Zivilisten stehen bereit, die Macht zu übernehmen. Doch ist Hitler wirklich tot? Es gibt widersprüchliche Nachrichten. Die Verschwörer zögern, Befehle werden verspätet oder nur teilweise ausgeführt. Auch zivile Mitbeteiligte warten unruhig auf das Signal zum Staatsstreich. Paulus van Husen, Jurist und Mitglied des Kreisauer Kreises, soll von einem Wagen abgeholt werden – bei Gelingen des Attentats.

„Am 20. wurde das lauernde Warten schier unerträglich. Zudem hatte ich noch böse Zahnschmerzen bekommen. Ich wartete aber noch weiter. Da die Zahnschmerzen recht böse waren, nahm ich mir gegen 4 Uhr einen Wagen und fuhr nach Berlin zu meinem Zahnarzt. Gerade als die Behandlung beendet war, während er den Stuhl herunterschraubte, stürzte die Sprechstundenhilfe ins Zimmer mit dem Ruf. ‚Misslungenes Attentat auf den Führer. Das Radio hat es soeben als Sondermeldung gebracht.‘ Dr. Kirsten und ich blieben sprachlos. Ich ging zerschmettert hinaus, denn die Folgen und ihr Ablauf standen mir klar vor Augen.“ (1)

Van Husen hat seine Erinnerungen an den 20. Juli aufgeschrieben

Der Versuch, Hitler und das NS-Regime zu beseitigen, ist gescheitert. Das Regime wird sich bitter rächen. Paulus van Husen, Reserveoffizier, tätig als Jurist im Oberkommando der Wehrmacht, hat überlebt, als einer der wenigen Mitverschwörer. In den späten 1960er Jahren beginnt er, seine Lebenserinnerungen aufzuschreiben. Erst 2019 werden sie als Buch veröffentlicht, der Titel: „Als der Wagen nicht kam – eine wahre Geschichte aus dem Widerstand“. Ein einmaliges Dokument, der Bericht eines Augenzeugen im Originalton!

Paulus van Husen wird 1891 im Ruhrgebiet geboren. Als Sohn eines katholischen Arztes verlebt er eine unbeschwerte Kindheit auf dem Land. Später genießt er sein Jura-Studium u.a. in Oxford und Genf. Als Soldat übersteht er den ersten Weltkrieg glimpflich. Auf Bildern sieht man einen großen, sehr schlanken Mann, ernsthaft, aber auch heiter-ironisch. Nach dem Krieg das Ende der Sorglosigkeit: Im Chaos der Weimarer Republik soll sich der Jurist van Husen um die Minderheitenrechte in Oberschlesien kümmern. Es geht vor allem um Polen und Deutsche. Paulus van Husen ist konservativ, knorrig-katholisch, aber auch liberal und eigenständig. In seinen Augen widerspricht die Benachteiligung von Juden dem römischen Katechismus – und dem internationalen Völkerrecht. So nutzt er seine Stellung, um auch die Rechte der jüdischen Minderheit zu sichern. Van Husen heiratet nie, nimmt aber seine Schwestern in sein Haus auf, die eine unverheiratet, die andere verwitwet mit sechs Kindern. Als die Nazis an die Macht kommen, wird der charakterfeste van Husen sofort abgesetzt. Doch er hat ein staatlich verbrieftes amtliches Rückkehrrecht, ein Relikt der Weimarer Republik. Van Husen wird also Richter am Preußischen Oberverwaltungsgericht in Berlin. Der Historiker und Publizist Michael Stürmer:

„Natürlich ist er geprägt, diese katholische Lebensform, ganz umfassend, in allen Dimensionen. Aber auch wieder Distanz dazu. Dann ja sehr staatlich denkend. Sehr wichtig, dieses: Der Staat ist wichtiger als die Demokratie. Die Demokratie braucht einen funktionierenden Rechtsstaat, der Rechtsstaat braucht aber nicht unbedingt eine funktionierende Demokratie. Es ist wünschenswert, dass das so ist, aber der Staat ist das Ding, was alles zusammenhält. Da ist die Demokratie ein schwankendes Element.“

„Wo hört Tugend auf und fängt Feigheit an?“

Wie viele Katholiken ist auch Paulus van Husen den Nazis gegenüber reserviert. Die Kirchenfeindlichkeit, das brutale Auftreten, die Verdrehung des Rechts. In die NSDAP tritt er nie ein, trotz Drucks und Drohungen. Und dennoch macht sich van Husen Vorwürfe, insbesondere, sich nicht bei Polizei und Gestapo für jüdische Nachbarsfamilien eingesetzt zu haben. Mit zweien ist er befreundet. Der bekannte Buchautor Manfred Lütz, Großneffe von Paulus van Husen:

„Der einen hat er zur Ausreise in die Schweiz verholfen, und die andere Familie musste dann in ein Judenhaus ausziehen, nach den Nürnberger Gesetzen und so weiter, und da ist seine Schwester immer noch mit Lebensmitteln, was sie von den Lebensmittelmarken bekam, mit Essen dort hin gegangen, um die zu unterstützen. Aber in seinem Haus lebte auch noch seine andere Schwester, die Witwe war mit Kindern, und er ist dann eben nicht..., schreibt er, er werfe sich vor, nicht zur Gestapo gegangen zu sein, um diese jüdische Familie zu unterstützen.“

„Unter einer Schreckensherrschaft lässt es sich schwer bestimmen, wo die Tugend des Maßhaltens aufhört und die Feigheit anfängt. Infolge der Schwierigkeiten dieser Abwägung sind sechs Millionen Juden zu Tode gekommen.“ - Paulus van Husen (2)

Das ganze menschliche Drama der Zeit – in zwei knappen Sätzen!

Van Husens Widerstand in Zwischenräumen

April 1940. Paulus van Husen nimmt eine Anfrage an, in den Stab des Oberkommandos der Wehrmacht zu wechseln. So kann er sich dem langen Arm der NSDAP ein Stück entziehen. Gleichzeitig ist er nahe an der Macht. Und wieder nutzt er seine Position, um die Einhaltung geltender Gesetze durchzusetzen, zum Schutz von Menschen. Oft mit geschicktem Spiel über die Bande.

„Wenn ich also eine Sache durchsetzen wollte, so musste ich vor Abgabe der Stellungnahme versuchen, Einfluss in meinem Sinne mit den Referenten zu nehmen. Am einfachsten war das bei Ausland/Abwehr, gewissermaßen dem Auswärtigen Amt der Wehrmacht. Ein Anruf bei dem dort tätigen Helmuth Moltke, auf den Admiral Canaris hörte, war genügend, um eine Stellungnahme im gewünschten Sinn zu erhalten. Göring interessierten Rechtsfragen nicht und er unterschrieb ohne Prüfung, was ihm vorgelegt wurde. Es ist für eine homogene Ministerialbürokratie leicht, mit fachunkundigen Ministern Marionettentheater zu spielen.“ (3)

Trotz mancher Erfolge muss er als hochstehender Jurist auch etliche Urteile mitunterzeichnen, die er für ungesetzlich hält. Dies verlangt die dienstliche Hierarchie. Van Husen ringt mit seinem Gewissen. In totalitären Regimen gibt es eben oft kein Entweder-Oder, kein Schwarz-Weiß. Meistens nur viele Graustufen. Widerstand in den Zwischenräumen.

Begegnungen mit Goebbels, Göring und Co.

Den Mächtigen begegnet van Husen persönlich. Wie z.B. Propaganda-Minister Joseph Goebbels.

„Er kam ziemlich schnell in den Saal, wohl um das Schleppen des recht augenfälligen Klumpfußes zu verbergen, begrüßte jeden der etwa zwölf Erschienenen in recht guter Form und strahlte Güte und Freundlichkeit aus. Man konnte sich nur schwer vorstellen, dass hinter diesen warmen, lebensvollen Augen so viel Möglichkeiten teuflischer Massenbetörung steckten.“ (4)

Er begegnet auch Reinhard Heydrich, einem der Hauptorganisatoren des Holocaust.

„Heydrich war ein gutaussehender, superelegant uniformierter, jugendlicher Mann. Er trat mit guten Manieren auf und wirkte nicht unsympathisch, abgesehen von den über einer messerscharf schmalen Nase sitzenden kalten Augen.“ (5)

Auch Reichsluftmarschall Hermann Göring trifft er. Der gilt in der Wehrmacht allgemein als „morbider Clown“, wie van Husen schreibt – mit seinen bunten Uniformen und der Schminke im Gesicht.

„Über Hitler war man sich zwar auch im Allgemeinen einig, nur nicht an offener Tafel. Er galt irgendwie als „tabu“ in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber, aber vom ‚Gröfaz‘ - größter Feldherr aller Zeiten - durfte man sprechen, wenn auch nicht allzu laut. ‚Der Gröfaz hat bei der Lagebesprechung in der Wolfschanze wieder in den Teppich gebissen‘ war eine zulässige Redensart.“ (6)

Die Spielregeln der Macht beherrscht van Husen. 1944 soll ausgerechnet er die NSDAP-Mitglieder in der Münchner Zentrale dazu bewegen, ihre Waffen abzugeben – wegen Waffenmangels in der Wehrmacht. Van Husens Großneffe Manfred Lütz:

„Und dann sitzt er in diesem faschistischen Braunen Haus, auf riesigen hässlichen Sesseln, mit den Chefs der NSDAP, und in diesem Gebäude war Rauchen verboten, weil Hitler nicht rauchte. Und dann hat er zu Beginn des Gesprächs ganz langsam eine Zigarette rausgeholt, die Zigarette ganz langsam angezündet, genüsslich geraucht und keiner! hat was gesagt. Und daraufhin hatten die alle den Eindruck, der muss wahnsinnig mächtig sein. Also, wer sich so etwas leistet, der muss Protektion haben.“

Van Husen und der „Kreisauer Kreis“

Im „Kreisauer Kreis“ konspirieren NS-Gegner ganz unterschiedlicher Milieus, Adlige und Arbeiter, Christen und Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Unternehmer, Geistliche. Schon die ungewöhnliche Überschreitung der sozialen Grenzen macht verdächtig, die Zusammenkünfte sind höchst gefährlich. Mittelpunkt des Kreisauer Kreises sind der Anwalt Helmuth James von Moltke – nachdenklich, etwas schwerblütig – und Peter Yorck von Wartenburg, auch er Jurist – und heiter-verspielt. So jedenfalls beschreibt sie Paulus van Husen in seinen Memoiren. Seit 1940 trifft man sich, meist in kleinen Zellen, auf Moltkes Gut Kreisau in Schlesien, in Berlin und München. Auch Paulus van Husen ist dabei. 

„Moltke und York wurden getrieben von der religiösen Verantwortung als Christen, von Vaterlandsliebe und auch von Herrenverachtung gegenüber den pöbelhaften Machthabern und ihren Untaten, die alles gefährdeten, was preußische Tüchtigkeit durch Generationen aufgebaut hatte.“ (7)

Moltke und Yorck bauen auch Kontakte zu Experten aller Disziplinen auf. Zusammen erarbeitet man mögliche Lösungen für eine Neuordnung Deutschlands nach Hitler - nach den Erfahrungen der totalitären Diktatur mit ausdrücklich christlichem Fundament. In der neuen Regierung ist Paulus van Husen als Staatssekretär vorgesehen. Noch geht man davon aus, dass sich das Nazi-Regime bald von selbst erledigt.

„Unsere gemeinsamen Besprechungen waren erregend schön wegen ihres Gegenstandes und der durch ihn geschaffenen abenteuerlichen Atmosphäre. Sie waren echt humanistisch, galt es doch, in Liebe schwierige, oft recht kontroverse Fragen von unterschiedlichen Standpunkten aus zu einer Lösung zu bringen, die konstruktiv und nicht pragmatisch sein sollte. Ich habe in meinem langen Leben einen solchen Aufwand an Geist, spritziger Unterhaltung und fröhlichem Schaffenswillen nicht wiedergefunden.“ (8)

„Es waren die Anständigen!“

Sophie von Bechtoldsheim, Historikerin und Enkelin Claus von Stauffenbergs, über den Kreisauer Kreis:

„Man kann eigentlich sagen: Es waren die Anständigen. Man lernt in Paulus van Husen einen solchen Anständigen kennen. Mit viel Humor, mit einer unfassbar guten Menschkenntnis, wie er die Leute beschreibt, wie er auch ganz fair mit ihnen umgeht, selbst, wenn ein anderer dann vielleicht als Verräter bezeichnet wird, also, er ordnet das auch psychologisch ein, und das finde ich, macht dieses Buch zu einer wirklich herausragenden Quelle.“

Peter Yorck ist Cousin und enger Vertrauter von Claus von Stauffenberg. So trifft Paulus van Husen Stauffenberg mehrfach, auch kurz vor dem Anschlag.

„Stauffenberg umriss die Lage, ihre Gefahren und die Notwendigkeit zum schnellen Handeln. Er war ernster als sonst, aber gelassen und sicher. Niemand hätte bei seiner äußeren Unbefangenheit ahnen können, vor welcher geschichtlichen Tat er stand. Er war eben durch und durch Soldat. Als er fortging, wurde der Atem des Schicksals spürbar bei den letzten Worten, die ich von ihm hören sollte: ‚Es bleibt also nichts übrig, als ihn umzubringen.‘“ (9)

Staatsstreich gescheitert – Es folgt die Tortur

20. Juli 1944, abends. Der Staatsstreich ist gescheitert. Es beginnt eine beispiellose Hetzjagd. Die Offiziere werden noch in derselben Nacht erschossen, ihre Familien ins KZ verschleppt, Kinder von ihren Eltern getrennt. Fieberhaft sucht die Gestapo auch zivile Beteiligte und weitere Mitglieder des Kreisauer Kreises. Hunderte werden verhaftet, Unzählige ermordet.

Am 12. Oktober 1944 wird Paulus van Husen festgenommen. Knapp drei Monate nach dem Attentat, als letzter der Verschwörer. Er ist am Ende erleichtert. Doch von nun an durchläuft er eine Tortur in etlichen Gefängnissen, er wird verhört, geschlagen, ausgehungert. Den Winter verbringt er bei strammen Minusgraden in einer ungeheizten Zelle. Am schlimmsten sind die Bombenangriffe. Die Gefangenen werden ohne jeden Schutz in ihren Zellen gelassen. Todesangst Nacht für Nacht. Doch es gibt auch Hoffnungszeichen. Van Husens Schwester Ite, offenbar mit Haaren auf den Zähnen, schafft es immer wieder, ihm Nahrungsmittel zukommen zu lassen. Und dann sein starker Glaube, er trägt den Katholiken. So auch, als er im Auto mit einem Mitgefangenen ins KZ Ravensbrück gebracht wird. In einem Sonderbereich sind dort die im Zusammenhang des 20. Juli Verhafteten eingesperrt. Van Husens Großneffe Manfred Lütz:

„Vorne zwei SS-Leute, hinten die beiden, man hatte ihnen vorher gesagt, sie dürfen nicht miteinander reden, plötzlich brüllt der SS-Mann, der Beifahrer: ‚Lassen Sie das, Sie dürfen nicht miteinander reden‘, und dann sagt Paulus van Husen: ‚Wir haben nicht miteinander geredet.‘ – ‚Doch, ich habe gesehen, wie Sie die Lippen bewegt haben.‘ Und dann sagt er: ‚Ich bete Rosenkranz‘. Und dann sagte der nix mehr. Und dann kommen sie an in Ravensbrück, ihnen werden alle Sachen abgenommen, auch der Rosenkranz wird abgenommen, und dann geht der SS-Mann hin, nimmt den Rosenkranz und gibt ihn ihm. Das sind Szenen, die mich – selbst, wenn ich es berichte – unglaublich rühren.“ 

Je weiter die Alliierten nach Deutschland vordringen, desto mehr werden auch die Gefängniswärter Verbündete. Meist sind es selbst frühere Gefangene, viele Kommunisten, oder Auslandsdeutsche. Sie überbringen Pakete und Botschaften, Nachrichten von heimlich abgehörten Auslandssendern, stecken Essen zu, verbinden die Wunden nach den Verhören. Van Husen bekommt sogar täglich heimlich die Kommunion zugesteckt, gesendet von Jesuitenpater Augustin Rösch, auch er inhaftiertes Mitglied des Kreisauer Kreises.

Van Husen überlebt und wird Mitbegründer der CDU

10. Januar 1945, Berlin: der Prozess. Paulus van Husen steht vor dem berüchtigten Präsidenten des Volksgerichtshof, Roland Freisler. Die Todesstrafe droht, mit viel Glück vielleicht auch nur Zuchthaus. Gleichzeitig nähern sich die Russen unaufhaltsam Berlin. Jeder Tag kann nun Rettung bringen. Oder auch den Tod durch Erhängen. Doch bevor Freisler sein sadistisches Urteil sprechen kann, kommt er selbst ums Leben – beim schweren US-Luftangriff am 3. Februar. Ende April wird Paulus van Husen befreit, von russischen Soldaten.

Der Widerstandskämpfer Paulus van Husen hat überlebt. Nach dem Krieg wird er unter Adenauer oberster Verwaltungsrichter. Und er ist Mitbegründer der CDU - ohne das geistige Gut des Kreisauer Kreises gäbe es die CDU nicht, schreibt er in seinen Memoiren.

Am 1. September 1971 stirbt Paulus van Husen in Münster, mit 80 Jahren. Als Großneffe Manfred Lütz viele Jahre später das Haus ausräumt, wähnt er sich in einem Museum, alles ist so geblieben, wie es seit Jahrzehnten war. Lütz findet unzählige Niederschriften, Briefe, Dokumente, die Lebenserinnerungen. Und mehr Madonnen pro Quadratmeter als in jedem Raum, den Lütz je gesehen hat, Kirchen eingeschlossen.

Das Motto des Juristen Paulus van Husen war zeitlebens: „Gloria Dei suprema lex“ – Die Ehre Gottes ist das höchste Gesetz.

 

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.

 

Zitate:
(1) Manfred Lütz, Paulus van Husen: „Als der Wagen nicht kam – Eine wahre Geschichte aus dem Widerstand“, Herder-Verlag, 228.
(2) ebd., 143.
(3) ebd., 176.
(4) ebd., 167.
(5) ebd., 178.
(6) ebd., 169.
(7) ebd., 197.
(8) ebd., 203.
(9) ebd., 224.

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 21.07.2019 gesendet.


Über die Autorin Elena Griepentrog

Elena Griepentrog ist Hörfunk-Journalistin/Feature-Autorin und arbeitet für die Kulturwellen diverser ARD-Sender. Ihr Fokus liegt auf den Bereichen Zeitgeschehen/Gesellschaft, Religionen und Psychologie. Außerdem arbeitet sie in Berlin als Buisiness- und Entwicklungscoach mit dem Schwerpunkt: "Die eigene Berufung. Und was uns davon abhalten kann, sie zu leben".

Kontakt

www.elena-griepentrog.de

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