Feiertag, 16.06.2019

von Klaus Böllert aus Hamburg

Weltkirche auf einer Insel. Wie Migranten die Kirche auf Island bereichern

Island verändert sich rasant. Dazu gehören wachsende Touristenströme, aber auch die Migration. Die führt vor allem dazu, dass der Anteil der Katholiken unter den Einwohnern steigt. Klaus Böllert hat Island besucht. Er zeichnet ein Bild von den Chancen und Herausforderungen der wachsenden Kirche in Island.

Island geht es wirtschaftlich sehr gut. So gut, dass viele Arbeitsmigranten kommen, mehrheitlich aus Polen, aus Litauen und von den Philippinen, also viele katholische Christen. Das sieht man gleich, wenn man den Landakot betritt. Es handelt sich dabei um einen Hügel in der Hauptstadt Reykjavik, wo die katholische Kathedrale steht. Diese Kirche ist sonntags mehrmals voll. Katholische Isländer wie Olafhur Christensson sind dann in der Minderheit.

„Stimmt, stimmt. Wir sind eine sehr kleine Minderheit, aber wir fühlen uns wohl. Die katholische Kirche ist die einzige große Einwanderer-Kirche, die man hat, also ein Integrationspunkt. Wenn man von Multikulti spricht, dann über die katholische Kirche.“

Die Sprache der katholischen Kirche ist universal

Es gibt in der Kathedrale Gottesdienste in polnischer Sprache. Da bleiben die polnischen Christen eher unter sich. Im englischsprachigen Gottesdienst versammeln sich dagegen Christen vieler unterschiedlicher Nationen und auch im Gottesdienst in isländischer Sprache. Der klare Ablauf eines katholischen Gottesdienstes hilft beim gemeinsamen Feiern, und auch das Kirchenlatein. Kyrie oder Gloria in excelsis Deo klingen eben weltweit gleich. Gebete wie das Vater Unser sprechen dann alle in ihrer jeweiligen Landessprache. Der Chor singt auf Isländisch.

Aber natürlich ist die Sprachbarriere hoch. Isländisch ist sehr schwer zu lernen. Meist hilft man sich mit Englisch, aber schon beim Kaffee nach dem Gottesdienst sitzen dann doch die Polen bei den Polen und auch die Philippinos haben einen Tisch für sich. An dem sitzt Caroline. Und die ist sehr froh, dass es außer ihr noch viele andere Philippinos auf Island gibt.

„Es ist gut, weil die Philippinen ein sehr katholisches Land sind und wenn wir hierher kommen, bringen wir das mit. Das ist gut.“

Polen und Philippinos bilden die größte Gruppe

Zwischen den polnischen und philippinischen Gruppen sitzen eher vereinzelt Isländer wie Olafhur Christensson.

„Ich glaube, innerhalb der Gruppen gibt es mehr Kontakt als zwischen den Gruppen.“

Das ist auch ein Problem, das Sera Jakob bewegt, den Kanzler des Bistums Reykjavik, das ganz Island umschließt. Ein Kanzler ist hier so etwas wie der Büroleiter des Bischofs. Sera Jakob ist Priester und stammt aus Frankreich, aus dem Elsass. Also auch er ist Migrant, so, wie alle insgesamt 16 katholischen Priester auf Island. Gerade die Gruppe der polnischen und philippinischen Katholiken auf Island ist so groß, dass sie eher jeweils unter sich bleiben.

„Diese Gruppen zusammen zu bringen, das ist sehr schwer. Wir sind immer dabei, uns etwas Neues einfallen zu lassen: Wie können wir Gelegenheiten anbieten, wo alle kommen, zum Beispiel bei der Fronleichnamsprozession. Aber das ist schwer. Zum Beispiel zum Weltjugendtag in Krakau – wir haben auch eine Gruppe von Island geschickt. Und in dieser Gruppe waren nur Philippinen.“

Gläubig zu sein – das ist in Island ungewöhnlich

Die Hoffnung ist, dass die Kinder dieser Einwanderer, die ja auch gemeinsam auf isländische Schulen gehen, dann später nicht mehr unter sich bleiben werden. Junge Christen wie die 26jährige Isländerin Elin versuchen, eine gemeinsame Jugendarbeit aufzubauen.

„In unseren Gruppen sind hauptsächlich Philippinos, aber wir machen alles in Englisch, also kann jeder kommen. Wir haben auch viele Amerikaner. Wir gehen vor allem in die Richtung: Gebet und Lobpreis.“

Im Sonntagsgottesdienst in Reykjavik und danach beim Kirchenkaffee erlebt man eine internationale, auch eine recht junge Kirche. Und eine wachsende. Ende der 1990er Jahre gab es nicht einmal 3.000 registrierte Katholiken in Island. Heute sind es 13.000. Das sind aber immer noch nur rund 3,5% der Isländer. Werktags braucht es darum auch schon manchmal Mut zum Bekenntnis, sagen Jung und Alt, sagen die 26jährige Elin und der schon betagte Olafhur Christensson.

„Die ganze Gesellschaft ist gegen alles, was mit Glauben zu tun hat. Und wenn man dann noch sagt, man ist katholisch und Isländer, dann kriegt man große Augen.“

- „Es ist eine Herausforderung, besonders wenn du auf der Arbeit oder in der Schule bist. Sie verstehen das nicht und fragen, warum du in der Kirche bist. Es ist sehr herausfordernd, aber ich bin einfach froh, denn die Gemeinschaft hilft mir zu wachsen.“

Missionare aus Frankreich brachten den Katholizismus

Im Jahr 1000 beschlossen die Isländer auf einem Althing, der Versammlung der Fürsten, das Christentum anzunehmen. Alle Isländer wurden getauft, es blieb aber erlaubt, den alten Göttern im Stillen zu dienen. Eine friedliche Christianisierung. 551 Jahre später wurde die Reformation durchgesetzt. Nicht ganz friedlich. Danach gab es jahrhundertelang keine katholischen Christen mehr in Island. Bis französische Missionare kamen, erzählt Sera Jakob.

„Erst nach den Anfängen der Missionstätigkeit der Kirche mit zwei französischen Priestern im 19. Jahrhundert ist ein Isländer katholisch geworden. Der hat die erste katholische Familie gegründet und von dieser Familie habe ich eine Tochter noch gut gekannt, so dass man sehen kann, dass die neuere Geschichte der Kirche sehr kurz ist, eigentlich. Diese Familie, die sind jetzt bei der sechsten Generation, das ist heute noch der Kern der isländischen Gemeinde.“

Als Sera Jakob vor 34 Jahren aus Frankreich nach Island kam, war Island noch ein anderes Land. Es gab nicht den heutigen Reichtum, nur wenige Touristen und nur etwas mehr als 1000 Katholiken. Die Infrastruktur war so schlecht ausgebaut, dass es nichts Ungewöhnliches war, wenn er am Wochenende Stunde um Stunde unterwegs war, um im Norden eine Beerdigung zu halten. Eine ist ihm besonders im Gedächtnis geblieben.

„Und das war im Februar. Da bin ich mit dem Auto hingefahren, weil ich dem Flugzeug nicht traute, denn im Winter wird manchmal nicht geflogen. Und das bedeutete 17 Stunden und ganz allein. Ich habe keine fünf Autos gesehen unterwegs. Der Gottesdienst war sehr schön, aber der einzige Katholik im Gottesdienst, der war im Sarg.“

„Wir können neues Denken auf Island gebrauchen“

Mit dem Wirtschaftsaufschwung – auch durch den Tourismus – kamen die Arbeitsmigranten. Im Jahr 2000 zählte man erstmals mehr Touristen als Einwohner. 300.000 Reisende kamen. Die Infrastruktur wurde und wird ausgebaut. Inzwischen besuchen um die 2 Millionen Touristen im Jahr Island. Auch deshalb ist Island auf Migration angewiesen. Inzwischen sind 12,5% der Isländer Migranten. Arbeiten sie und wollen sich integrieren, sind sie auch willkommen, wie Gisli Haldorsson sagt, der Bürgermeister von Arbourg im Südwesten von Island.

„Wir sind nur wenige hier auf Island, wir können wirklich anderes Denken und neue Leute hier gebrauchen.“

Dass dieses neue Denken von neuen Leuten oft auch katholisch geprägt ist, stört ihn nicht. Gerade soll in Selfoss, das zur Gemeinde Arbourg gehört, eine neue katholische Kirche gebaut werden. Bürgermeister Gisli Haldorsson sieht eine wichtige Scharnierrolle der katholischen Kirche.

„Es ist schwierig, in ein anderes Land zu gehen. Besonders wenn du katholisch bist, denn die katholische Bevölkerung ist nicht groß und du findest nicht überall katholische Kirchen. Ich denke, dass die katholische Kirche eine Vermittlerin sein kann, dass sie es den Einwanderern leichter machen kann, ein Teil der Gesellschaft zu werden. Wir machen uns Sorgen, weil viele Migranten aus denselben Ländern kommen, dass sie unter sich bleiben und sich nicht integrieren, also hat die katholische Kirche da eine echte Funktion, uns alle besser zu verknüpfen.“

Reiches Land – arme Katholiken

Dazu braucht die Kirche Gemeinde- und Gotteshäuser, aber Islands Kirche ist nicht in der Lage, selber zu bauen. Island ist doch ein reiches Land? Stimmt, sagt Sera Jakob. Aber:

„Nicht die katholische Kirche. Die ist arm in einem reichen Land. Unsere Katholiken sind erstens fast alle Einwanderer. Die haben die niedrigsten Arbeitsstellen in Island. Die haben ihre Familien. Die können nicht viel geben. Und das Land ist reich, aber das Leben ist auch sehr, sehr kostspielig. Die Kirche hier im Land kann das mit ihrem eigenen Einkommen nicht decken. Wir haben einen Zuschuss vom Staat für jeden registrierten Katholiken von etwa 90 Euro im Jahr. Damit bezahlen wir die Steuern, die Versicherungen, die Transportkosten und dann ist es schon aus. Dann stehen wir da mit leeren Händen.“

Deshalb ist die isländische Kirche auf Hilfe aus Deutschland angewiesen. Und die bekommt sie: zum einen vom Ansgarwerk. Dahinter verbirgt sich eine Stiftung der Bistümer Osnabrück und Hamburg, die die weit verstreut lebenden Katholiken in den nordischen Ländern unterstützt: In Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweden und Island. Doch an erster Stelle ist hier das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken zu nennen. Prälat Georg Austen ist Generalsekretär des Bonifatiuswerkes und sehr regelmäßig im Gespräch mit der Kirche auf Island. Dabei geht es auch um neue Hilfsprojekte.

„Dafür sind sie sehr dankbar, aber ich erlebe immer auch, dass die Menschen sagen: Es ist schön, dass ihr an uns denkt, dass wir auch in dieser Vereinzelung nicht allein gelassen werden - Keiner soll alleine glauben –, dass wir füreinander beten und in diesem Band verbunden sind. Aber das ist auch als Zeichen großer Wertschätzung zu sehen, dass wir auch zusammen stehen und zusammen gehören.“

 - Wie hilft das Bonifatiuswerk der katholischen Kirche in Island?

„Zum einen hilft es natürlich, dass Kirchen gebaut werden können und Klöster. Dass Einrichtungen für die Gemeinden auch erhalten werden können. Gerade ist ein Exerzitienhaus und Gästehaus neu entstanden mit der Kirche dazu. Wir helfen natürlich auch in der caritativen und katechetischen Arbeit. Wir haben auch zwei Personalstellen, die wir hier unterstützen. Und aus Deutschland über das Bonifatiuswerk werden auch alle Priester unterstützt in einer Gehaltsstützung für Autos und Wohnungen, die auch mit anfallen. Also die ganze Bandbreite bis dahin, dass auf Island sogar zwei Bonibusse fahren, die als mobile Glaubenshelfer helfen, die Menschen zusammen zu bringen.“

Ordensschwestern entwickelten das Gesundheitssystem

Da gibt es dann mal 600 Euro für einen Kongress, aber auch hohe Summen wie 360.000 Euro für die Errichtung eines Exerzitienhauses mit einer Kapelle in Stykkisholmor. Und ebenso wie in anderen nordischen Ländern fördert das Bonifatiuswerk ganz gezielt auch die Ansiedlung von Ordensgemeinschaften in Island.

„Ja, weil das für mich ‚Anders-Orte‘ sind. Orte des Gebetes, Orte der Ordensgemeinschaften, die wir brauchen. Es ist schon erfreulich zu sehen, dass sich in den letzten Jahren gerade oft auf alten Spuren und Wurzeln neue Klöster angesiedelt haben in völlig säkularisierten Gegenden und Landen, wo Menschen entdecken: hier sind Orte, an denen Menschen für mich beten. Wo ich mit meinen Fragen hinkommen kann. Diese Orte werde mehr und mehr auch angenommen in der kulturellen Landschaft. Hier finden auch Leute, die nicht zur katholischen Kirche gehören, einen Ort, der sie anzieht, der für sie anders ist, wo sie merken: Hier leben Menschen aus christlichem Geist und versuchen auch für mich zu beten. Das finde ich sehr wichtig. Deswegen unterstützt das Bonifatiuswerk auch gerade diese Orte.“

Die Klöster können dabei an ganz alte und auch jüngere Traditionen anschließen. Nach der Christianisierung im Jahr 1000 bis zur Reformation gab es einige Klöster auf Island. Und dann auch wieder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit Hilfe des Bonifatiuswerkes wurde ja auch das Exerzitien- und Gästehaus in Stykkisholmor im Nordwesten Islands eröffnet. Direkt daneben befindet sich ein heute staatliches Krankenhaus, das 1933 von belgischen Ordensschwestern gegründet wurde. Die Leiterin des katholischen Gästehauses, Unnur Svensson, erzählt.

„Zu dieser Zeit hatten wir nur zwei Krankenhäuser in Reykjavik, sonst nichts. Also war es aufregend, dass die belgischen Nonnen Stykisholmoor wählten, eine sehr kleine Ortschaft zwei Stunden von Reykjavik entfernt. Sie kamen mit dem Boot hier im Hafen an, es ist wirklich eine unglaubliche Geschichte. Sie begannen ihr Haus zu bauen mit der Kapelle und dann den alten Teil des Krankenhauses. Es war sehr kalt und dunkel, so wie die Winter hier sind. Sie hatten einfach diese Mission und sie haben es einfach getan. Ein Krankenhaus in Reykjavik wurde auch von katholischen Nonnen geleitet. Was wäre aus dem Gesundheitssystem in Island geworden, wenn diese Leute nicht gekommen wären?“

Musikalische Ordensschwestern passen nach Island

Mit den ersten Katholiken kamen im 20. Jahrhundert auch katholische Ordensgemeinschaften nach Island. So wie die Karmelitinnen. Sie wohnen in einem langen weißen zweistöckigen Bau auf einem Hügel in Reykjavik. Rechts eine Mauer. Links der Eingang zur Kapelle. Es ist 8 Uhr morgens. Zeit für den Frühgottesdienst. Wer die Kapelle betritt, wird möglicherweise meinen, die Musik käme vom Band.

Zehn Karmelitinnen stehen im Seitenschiff, von der Gemeinde abgetrennt durch ein Gitter, und halten Flöten, Geigen und Notenmappen in den Händen. Die Schwestern kommen alle aus Polen und leben zum Teil schon recht lange in Island. 1984 gründeten sie das Kloster. Seitdem lebt auch Schwester Agnes hier. Sie glaubt, dass es kein Zufall ist, dass die Nonnen hier so musikalisch sind.

„Isländer singen sehr gut. Jesus weiß das und hat vielleicht darum Schwestern hierher gesendet, die musikalisch sind.“ (lacht)

Die Schwestern leben vom Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, vom Verkauf von Kerzen und Kräutern, von Spenden, auch aus Deutschland. Island als boomendes Land? Als große Touristenattraktion? Hier im Kloster, auch Karmel genannt, ist davon wenig zu spüren. Die Schwestern wissen davon, sehen es aber nicht, denn: Sich in Reykjavik umschauen, die Naturwunder Islands besuchen – das machen die Ordensschwestern hier normalerweise nur ein Mal im Leben.

„Die Mädchen, die zu uns kommen, um in das Kloster einzutreten, wollen oft auch am Anfang das Land sehen - aber wir sind in Klausur.“

Konkret heißt das: Schwester Agnes hat den Karmel 1984 zuletzt verlassen.

(lacht) „Ja, genau.“

Man hört es: Unglücklich muss so ein Leben offensichtlich nicht machen. Aber das geht nur aus einer tiefen Spiritualität heraus.

„Weil Jesus uns in dieses Land gerufen hat, nach Island, lieben wir dieses Land. Wir lieben diese Leute und wollen, dass diese Leute glücklich werden, in dem sie Jesus kennenlernen.“

„Das ist mein Platz, den Jesus für mich gesucht hat“

Weil sie Jesus kennen, sind sie glücklich - das, was Schwester Agnes sagt, ist eine Erfahrung, die sie mit ihren Mitschwestern teilt. Seit kurzem gibt es eine Novizin im Karmel von Reykjavik. Es ist Schwester Martha. Auch sie stammt aus Polen, aber sie kam ursprünglich nicht nach Island, um in das Kloster einzutreten, sondern um zu arbeiten.

„Ich kam nach Island, wenn ich mich recht erinnere, 2014, um drei Jahre in einem isländischen Laden zu arbeiten. Und dann lernte ich das Kloster kennen und wurde eine Nonne.“

Dies, nachdem sie immer wieder zu Gottesdiensten, Gebetszeiten und Glaubensgesprächen zu den Karmelitinnen gekommen war. Schwester Martha weiß, dass sie nach den ewigen Gelübden nie mehr das Haus verlassen wird, nie mehr in ihre polnische Heimat zurückkehren kann und auch nicht mehr die Gletscher, Vulkane, Wasserfälle und die anderen Naturwunder Islands sehen wird. Eine schwere Entscheidung? Nein, sagt sie, denn jemand anderes hat für sie entschieden.

„Der wichtigste Grund ist, näher und näher zu Jesus zu kommen und ihn mehr und mehr zu lieben. Ich glaube, dass er diesen Ort für mich ausgesucht hat. Da kann ich nicht sagen: ‚Nein, Jesus, ich möchte lieber draußen mit den Leuten leben‘, weil ich tief im Herzen spüre, dass dies mein Platz ist, den er für mich gesucht hat.“

Schwester Martha ist ein hoffnungsvolles Beispiel für die Kirche in Island. Weil sie sich ganz für Island entschieden hat und als Nonne hier dauerhaft spirituell wirken wird.

Die katholische Kirche Islands wächst und wird mehr und mehr durch Migranten geprägt. Noch bleiben vor allem Polen und Philippinos unter sich. Die Hoffnung ist, dass die zweite Generation der Migranten in Island wirklich heimisch wird, dass sie eine eigene isländisch-katholische Identität entwickeln, als Kirche in Island mit Wurzeln in aller Welt.

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.


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Dieser Beitrag wurde am 16.06.2019 gesendet.





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