Feiertag, 10.03.2019

von Andreas Brauns aus Schellerten

Unterwegs mit den Suchenden. Exerzitien für Atheisten

Heute (10.3.2019) ist der erste Fastensonntag. Die knapp sieben Wochen bis Ostern nutzen manche zur inneren Einkehr. Etwa, indem sie Exerzitien machen, also geistliche Übungen. Allerdings denken viele, das sei nur etwas für Geübte. Für Menschen, die fest in ihrem christlichen Glauben stehen und sich für einige Tage zurückziehen, etwa in ein Kloster, um sich in Schweigen zu besinnen, zu beten und in der Bibel zu lesen. Pater Reinhard Körner sieht das anders.

Pater Körner hat als Exerzitienleiter im Laufe vieler Jahre die Erfahrung gemacht: Exerzitien sind ein Angebot für alle Menschen, die suchen – nicht unbedingt nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens, sondern eher nach dem, was sie in Einklang bringt mit sich selbst. Der Karmelitenpater leitet das ordenseigene Exerzitienwerk und lebt im Kloster Birkenwerder, nordöstlich von Berlin. Zusammen mit anderen begleitet er dort Menschen bei ihrer Suche, gibt Anregungen, die neue Horizonte eröffnen.

„Als wir Anfang 1990 unser Exerzitienhaus eröffneten, da haben wir bald festgestellt, dass bei jedem Kurs immer so ein, zwei, drei oder vier sogenannte Religionslose mit dabei sind. Die sind nicht etwa gekommen, um den christlichen Glauben kennen zu lernen, sondern die hörten von anderen: Hier kann man gut schweigen, hier kann man gut nachdenken. Und da waren die mit dabei. Und das haben wir uns ´ne Weile angeguckt und dann haben wir gesagt: Die laden wir direkt ein. Dass sie wissen: Sie sind willkommen. Und dann seit Mitte, Ende der 90er Jahre bieten wir jährlich zwei- oder dreimal einen Kurs mit der Überschrift an ´Exerzitien für Religiöse und Religionslose´.“                  

In sich hineinhören – das machen doch auch Menschen ohne Religion

Es geht dem Ordensmann bei diesen Kursen nicht darum, Menschen zu belehren. Er möchte vielmehr dazu anregen, sich auseinander zu setzen mit dem, was das eigene Denken und Handeln leitet. Dabei hat er gelernt: Im Schweigen sind religiöse und religionslose Menschen einander ziemlich ähnlich, weil sie in sich hineinhören. Und da spielt es kaum eine Rolle, ob jemand abgeschlossen hat mit der Kirche und dem Glauben, unberührt davon lebt, gerade damit ringt oder sich geliebt sieht von Gott.

„Die Begriffe ´Religiöse´ und ´Religionslose´, sind unsere kirchlichen Begriffe, so bezeichnen die sich nicht selbst. Es gibt Leute, die sagen, ´Ja, ich bin Atheist!´, aber hier, in unserem Ostdeutschen Umfeld, würden die meisten, wenn Sie sie fragen: Gehören Sie einer Religion oder Konfession an? Da sagen die: ´Nö, ich bin normal!´ Die Meisten bei uns hier im Osten, der Statistik nach sind es 86%, fühlen sich nicht zu einer Religion oder Konfession zugehörig. Und das sind in der Regel Menschen, die sind mit Religion, erst recht mit ´ner Konfession praktisch nicht in Berührung gekommen. Und da fällt das, was wir hier sagen, wenn es für sie verständlich ist, wenn sie darin Lebenserfahrung erkennen und ausgesprochen finden, dann fällt das auf ganz tollen Boden."                                                                                                    

Die knapp vierzig Zimmer im Gästehaus des Klosters Birkenwerder sind in der Regel ausgebucht. Unter den Teilnehmenden sind evangelische, freikirchliche und katholische Frauen und Männer, Hartz IV-Empfänger und Professoren, Hausfrauen, oft auch Priester und Ordenschristen. In den „Exerzitien für Religiöse und Religionslose“ erleben Christen und religionslose Menschen die durchstrukturierten Tage gemeinsam.

„In strengem Schweigen, zweimal am Tag einen Vortrag, am Abend noch einmal einen Impuls, früh einen Gottesdienst. Und dann thematisch in den Vorträgen, da machen wir immer so Fragen, die allgemein uns Menschen angehen. Die einfach Hilfe sein sollen, als Mensch zu leben. Die auch so etwas sind wie Grundlagen, um vernünftig religiös zu leben. Die auch Grundlage sind, um menschlich als sogenannter Religionsloser leben zu können. Dabei nehme ich durchaus auch biblische Erzählungen aus dem Alten Testament oder Gleichnisse Jesu. Das wird auch akzeptiert. Die rechnen natürlich auch damit, dass hier was Christliches vermittelt wird. Sonst würden sie nicht kommen. Aber sie wissen: Dass es eben nicht missionarisch zum Glauben hinführen soll, sondern wirklich anhand dieser Lebensweisheiten aus der Bibel jeder für sein Menschsein was lernen kann.“                        

Spiritualität, die Religiöse und Nichtreligiöse verbindet                       

Bei den sogenannten „Exerzitien für Religiöse und Religionslose“ hat Pater Reinhard Körner etwas Grundlegendes im Blick. Eine Spiritualität, eine Geisteshaltung, die Nichtreligiöse und Religiöse verbindet – hinweg über alle weltanschaulichen Modelle und religiöse Traditionen. Dazu gehört eine Erfahrung, die Nichtglaubende und Glaubende miteinander teilen. Egal, wo jemand in Europa lebt. Und so werden immer wieder Exerzitien ausgeschrieben mit dem Titel:  

„´Auf Weisheit hören´. Die Bibel spricht oft von Weisheit, im alten Testament wie im neuen dann. Gemeint ist ja damit, dass dem Menschen immer wieder eine Wahrheit entgegenkommen kann, woher auch immer – aus einem Buch oder aus ´nem Gespräch mit jemandem -, und ich dann spüre: Mensch, das ist wahr, das müsste ich an mich ranlassen. Weisende Wahrheit, so versuche ich das dann zu übertragen. Und darauf zu hören, darauf zu achten, das ist eigentlich so etwas wie die Grundspiritualität des Menschen überhaupt. Und wenn man das im religiösen Bereich nicht macht, dann kann man ganz schön daneben tappen und wird zum Ideologen – auch in der Glaubensverkündigung.“                                                                                                                         

Dem Karmelitenpater Reinhard Körner liegt eine gesunde Spiritualität am Herzen. Das heißt für ihn: Menschen sollen zu Menschen werden. Der Ordensmann hat als ´gelernter Ostdeutscher´, wie er sich selbst bezeichnet, Frauen und Männer im Blick, wie sie sind. Ob getauft oder nicht, lammfromm oder skeptisch.

Allzu kirchliche Sprache hat hier keine Chance

„Ich bin 51 geboren, in der damaligen DDR aufgewachsen. Schon in der Schulklasse waren wir von 30 Schülern fünf Christen, drei evangelische, zwei katholische. Die sogenannten Religionslosen, da habe ich nie Berührungsängste gehabt. Wir haben zusammen Fußball gespielt als Jungs, ich bin mit vielen heute auch befreundet. Unter meinen engeren Freunden sind viele Religionslose. Da lernt man natürlich auch das Gespür von Anfang an, wie die ticken, sag ich mal. Und dann kommt dazu: Eigentlich deshalb wollte ich Priester werden, später dann in Richtung Orden, aus folgendem Grund: ich hatte selber viele Fragen an den Glauben. Wir mussten uns ja als Kinder und Jugendliche schon auseinandersetzen. Eine andere Weltanschauung regierte hier. Und ich wollte immer Theologie studieren, um es meinen Freunden verklickern zu können. Und das geht nur mit deren Worten. Das heißt aber zugleich auch: ich muss hinter die gängigen theologischen und kirchlichen, kirchischen Begriffe gucken. Und dann merke ich auch, wie manches im Grunde genommen Worthülsen sind, in denen gar nichts drinsteckt. Oder verqueres Zeug steckt. Und dann das neu versuchen zu verstehen. Und mir geht´s so: Was ich verstanden habe, erst recht, was ich nicht nur mit dem Kopf verstanden habe, sondern zugleich, was mich innerlich bewegt, was mich berührt, dafür versuche ich Worte zu finden. Am Schreibtisch finde ich die nicht so, wie wenn ich gerade mit jemandem so im Gespräch bin.“

Die Menschen, die zu solchen Kursen ins Exerzitienhaus nach Birkenwerder kommen, fühlen sich ernst genommen und mit ihrem Denken akzeptiert. Sie spüren: Religionslos zu sein, das ist kein Makel.

„Sie suchen nicht Gott – sie suchen das Heil-Sein“

„Ich glaube, die Menschen, ob nun religiös oder religionslose, die suchen schon was. Aber sie suchen nicht in dem Sinne wie man sagt: Sie suchen bewusst oder unbewusst Gott, nee, die suchen Heil-Sein.“

Sie suchen es nicht alle nach der christlichen Tradition, sondern auf ihre je eigene Weise. Es ist die Suche nach einem erfüllten Leben, nach einem Leben in Fülle, wie es in der Bibel heißt.

„Einfach richtig sein, erfüllt sein. Und wenn sie dafür dann Anregungen finden, die sie nicht zugleich vereinnahmen – bei den Religionslosen -, sondern wo einfach dieses menschliche Grundempfinden ausgesprochen wird und ´n paar Wege angedeutet werden, wie kann man auch selber, ohne ständig zum Therapeuten rennen zu müssen, wie kann man selber in sich und im Leben das finden, was einem hilft, erfüllt Mensch zu sein.“

Religionslose und religiöse Menschen suchen gleichermaßen nach Anregungen, um auf ihrem Weg selbst voran zu kommen, Mensch zu werden.

„Interessant ist auch die Reaktion von Christen, die bei diesen Kursen mit dabei sind: Mensch, jetzt in dem Kurs habe ich erst so richtig verstanden, was in christlichem Sinne da gemeint ist.“  

Das gilt auch für eigentlich bekannte Gleichnisse aus den Evangelien. Bei Matthäus ist eine Szene überliefert, in der Jesus vom Unkraut erzählt: zusammen mit dem Weizen wächst es auf einem Feld – und Jesus sagt: Verbrennt das Unkraut, und den Weizen schafft in die Scheune. Wie kann diese Geschichte religiösen und religionslosen Menschen gleichermaßen etwas sagen? 

„Heute wissen wir, wie das mit dem Unkraut ist: Da ist nicht einfach Unkraut gemeint, sondern dieser Taumellolch, wie es im Griechischen da heißt. Also etwas, was dem Weizen sehr ähnlich sieht und doch giftig ist. Und die Sinnspitze dieses Gleichnisses, also das Unkraut jätet aus und den Weizen schafft in die Scheune, will eigentlich sagen: Achte genau drauf, gucke hin: Nicht alles, was gut menschlich aussieht oder im religiösen Bereichen, was gut katholisch klingt, ist wirklich förderlich, ist wirklich nahrhaft, ist wirklich Weizen. Sondern manches sieht erst mal schön aus, doch ist Gift letztlich. Und dafür die Nase kriegen.“

Sensibel werden, hinterfragen und nicht alles einfach hinnehmen. Das ist nicht einfach. Aber Pater Reinhard Körner erlebt immer wieder: Es gelingt.

Dazu braucht Gott die Christen

„Es gibt Menschen, die hören das im Kurs und dann macht es Klick. Was mit Erlösung gemeint ist, das erfahre ich hier ständig. Es gibt andere, die tun sich so schwer, die erkennen zwar vom Verstand her: Hier müssen sie weiter denken, ihre Vorstellungen weiten, aber die Prägungen sind so stark drin, dass sie es manchmal schwer haben.  

Für mich sind die Menschen erst mal Menschen! Das ist für mich ein Grunddiktum. Wir sind alle erstmal Menschen. Aber, gleich dazu - aus meiner christlichen Sicht -, wir sind alles Gottes Menschen. Gott geht seinen Weg nicht mit der Kirche, nicht mit den Christen, er geht ihn mit der Menschheit! Und dazu braucht er auch ein paar Christen.“

Doch wozu braucht Gott die Christen? Pater Körner verweist hier gerne auf ein Wort Jesu, das in den Evangelien überliefert ist. Darin bezeichnet er seine Jünger und die, die ihm nachfolgen wollen als das Salz der Erde. Doch dieses Salz, so Pater Körner, muss behutsam eingesetzt werden.

„Bekanntlich kann man die Suppe auch versalzen. Es reichen ein paar Körner, doch die müssen Wirkung haben. Nicht unbedingt, indem sie die anderen auch zu Salz machen. Das wäre ja gar nicht gut. Sondern das, was diese Salzmenschen erfüllt, so wie mich auch, aus diesem Geist miteinander umgehen. Und dann ist erstaunlich, was manchmal passiert. Wie Leute dann wach werden, interessiert sind für das, was dahinter steckt. Gerade auch durch diese Exerzitienkurse, wo Religionslose mit dabei sind, da sind schon so manche, die sich haben taufen lassen. Das ist nicht der Normalfall. Die haben wir nicht dahin getrieben, die haben wir nicht missioniert. Das wäre nach meinem Empfinden eine Missachtung der Menschen, letztlich auch eine Missachtung Gottes. Die Alten haben immer gesagt: Glaube ist eine Gnade, ein Geschenk Gottes. Und das schenkt er nur Einigen. Und das schenkt er ihnen nicht, weil er die besonders liebt und die Anderen nicht, sondern weil er die braucht für die Anderen.“

Nicht missionieren, sondern Gott dienen

Für Christen aber heißt das: Sich zurück zu nehmen. Gott nicht in die Quere kommen etwa indem andere missioniert werden, sondern ihm zu dienen. Gute Bedingungen zu schaffen für sein Handeln. Vor allem durch eine verständliche Sprache.

„Das heißt also: Unser ganzes kirchistische Reden und auch Denken, darauf müssen wir verzichten, da müssen wir umlernen. Man kann hier nur was Positives einbringen, wenn man sich klar macht: ich bin unter Menschen. Es sind alles erstmal Menschen! Gottes Menschen. Das verstehen so viele leitende Leute einfach nicht!“

Aber diese Erkenntnis ist für den Ordensmann der Schlüssel dafür, dass Menschen sich ernst genommen fühlen und sich öffnen für Anregungen und einen Austausch. Und so geht es bei den Exerzitien für Religiöse und Religionslose in Birkenwerder nicht zuerst um Vermittlung von Glaubenswahrheiten, es geht um den Menschen und um einen Gott, der seinen Geschöpfen nachgeht, sie sucht.
Reinhard Körner hat seine ganz eigene Geschichte mit diesem Gott und seiner Kirche.

“Ich bin als Vierzehnjähriger in ein kirchliches Internat gegangen, damals. Ich konnte nicht auf die erweiterte Oberschule gehen, weil ich keine Jugendweihe, nicht bei den Pionieren, bei der FDJ, wie es damals so war. Und da habe ich ein Gottesbild vermittelt gekriegt, das mich regelrecht krank gemacht hat. Im Elternhaus nicht, in der Pfarrgemeinde auch nicht, aber im Internat wurde mit dem strafenden Gott regiert. Und das hat mich krank gemacht, richtig psychosomatisch. Als ich dann nach Erfurt kam und begonnen hatte, Theologie zu studieren, da ging mit dann auf: Ich muss mich von diesem Gottesbild verabschieden. Wesentlich ´ne Rolle gespielt hat für mich dabei der Kontakt mit religionslosen Menschen, die glücklich waren, die glücklich lebten. Und ich konnte es nicht mit meinem Glauben. Mit diesem elenden Gott, der einen krank macht. Da habe ich mich entschieden: Jetzt bin ich Atheist!  Und habe das ein Jahr lang durchgehalten und war glücklich, ich war gesund, ich war befreit!“

Gott sucht sich seine Menschen

Diese Erfahrung prägt den Karmelitenpater bis heute. Er hatte sich entschieden für ein Leben ohne Religion, um frei atmen zu können. Er hat Gott links liegen gelassen. Aber Gott ihn nicht.  

“Kurz bevor ich mich verabschieden wollte, drückte mir ein Professor, dem ich mich da offenbart hatte, ein Buch in die Hand und sagte: Bevor Sie weggehen, können Sie ja hier drin noch mal lesen. Auf dem Weg nach Hause in der Straßenbahn schlag ich das Buch auf, es war ein kurzer Text von Johannes vom Kreuz. Der Name sagte mir gar nichts. Aber ich les´ das – und es hat mich umgehauen. Da wusste ich: Ja, wenn das Gott ist, wenn das religiöses Leben ist, ja, das ist es! Und da konnte ich Christ sein. Das verdanke ich Johannes vom Kreuz. Aber das verdanke ich auch der Wahrnehmung, dass Menschen; die nicht religiös leben, die nicht mit so einem schiefen Gottesbild leben, dass die froher, glücklicher, menschenfreundlicher miteinander umgehen können als ich das konnte.“

Der Karmelitenpater Reinhard Körner ist überzeugt: Ohne nichtreligiöse Menschen wäre er nie zu dem Mann geworden, der er heute ist: Fasziniert davon, dass Gott seine Menschen sucht. Jedem nahe sein will. Niemand muss etwas leisten, um Gott für sich zu gewinnen. Gott schenkt sich. Oft allerdings verborgen.

Als Exerzitienleiter hat Pater Körner viele Frauen und Männer ausgebildet, die selbst Exerzitien geben und aufmerksam Menschen bei ihrer Suche im Leben begleiten, mit ihnen unterwegs sind.

“Menschen berühren, so dass sie eine innere Aufmerksamkeit finden für Gott, das können normalerweise nur Menschen, die selber von Gott berührt sind. Nicht Menschen, die den Katechismus in sich tragen, sondern die ´ne Gottesbeziehung in sich haben. Nur die können darauf aufmerksam machen. Nicht nur durch Worte etwa, sondern durch ihr Wesen, so, wie man sie erlebt.“

Wenn die Nichtreligiösen einen wachrütteln

Entscheidend beim Begleiten während der Exerzitien ist nicht hohe Theologie oder ein Amt in der Kirche, sondern Lebenserfahrung. Lebenserfahrung mit Gott - in allen Höhen und Tiefen.

„Und wenn einer nicht seine Basis wirklich erlebnishaft, erfahrungshaft im Menschsein hat, dann wird das nichts! Ich glaube, das ist der Schlüssel für das Wirken der Kirche in Gesellschaft auch auf Zukunft hin.“

Die Suchenden – für den Exerzitienleiter, sind sie ein Segen. Dabei ist es egal, ob sie sich als Atheisten bezeichnen oder als religionslos. Ihre ehrliche Suche nach dem, was ihr Herz berührt und ihr Leben heil macht, verbindet sie mit Glaubenden und kann diese sogar wachrütteln.

“Die haben mich herausgefordert da tiefer hinzugucken und das mit einfachen Worten zu denken und zu sagen. Ohne es in der Bedeutung zu relativieren: Das nicht. Im Gegenteil: den Kern herauszufinden.“

Die Frauen und Männer, die in Birkenwerder Exerzitien anbieten, sind da für Menschen. Sie begleiten auch über die einzelnen Kurse hinaus. Damit das gelingt, ist für Pater Reinhard Körner neben der geerdeten Lebenserfahrung vor allem eins wichtig:

„Sich in Dienst nehmen lassen von diesem Gott, der im Herzen ´ne Rolle spielt. Das ist das Geheimnis!“

 

 

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.

 

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2019 gesendet.


Über den Autor Andreas Brauns

Andreas Brauns wurde 1962 geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Nach dem Theologiestudium in Frankfurt am Main und Freiburg im Breisgau absolvierte er seinen Zivildienst in Hannover. Während dieser Zeit gab es erste Kontakte zur kirchlichen Rundfunkarbeit. Seit 1995 arbeitet er als Redakteur im „Katholischen Rundfunkreferat für den NDR“. Zudem arbeitet er seit einigen Jahren auch als Beauftragter für Funk- und Fernsehen im Bistum Hildesheim. Ein Wort des Apostels Paulus im Römerbrief begleitete ihn seit dem Studium: „Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?“

Kontakt
andreas.brauns@bistum-hildesheim.de


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