Feiertag, 13.01.2019

von Ina Rottscheidt aus Köln

Ein Land bereitet sich auf den Weltjugendtag vor: "Oh, wie schön ist Panama!"

In den kommenden zwei Wochen treffen sich etwa 400.000 katholische Jugendliche in Panama. Das mittelamerikanische Land ist Gastgeber des Weltjugendtages. Mit den „Tagen der Begegnung“ beginnt nun bereits das Vorprogramm, bei dem es vor dem Treffen mit dem Papst vor allem um das Kennenlernen von Land, Leuten und Glauben in Panama geht. Ina Rottscheidt, die 100 Jugendliche aus Köln auf dem Weltjugendtag begleiten wird, war bereits im Vorfeld bei den Vorbereitungen in Panama und im Erzbistum Köln mit dabei.

 „...äh, wie war das? ..Hágase en mí según tu palabra! ..aha…“

 Ein bisschen Übung braucht es noch, bis die Weltjugendtagshymne richtig sitzt. Aber auf Spanisch ist das ja auch nicht ganz einfach und: noch ist Zeit zum Üben. Es ist ein sonniger Tag im Herbst 2018: In Bensberg bei Köln treffen sich rund 100 Jugendliche aus dem Erzbistum Köln. Sie alle werden Mitte Januar gemeinsam nach Panama zum Weltjugendtag reisen, dem größten Treffen junger Katholiken weltweit. Weltjugendtage finden alle zwei bis drei Jahre statt – jedes Mal in einem anderem Land. 2019 ist das kleine zentralamerikanische Land Panama der Gastgeber.

Für die beiden Studenten Kilian und Corinna steht schon lange fest: Da fahren sie wieder mit. Beide waren schon vor zwei Jahren in Polen dabei: 

 „Es war supertoll, eine super Erfahrung habe ich da gemacht, die Gemeinschaft mit den anderen Christen habe ich da erlebt und gemeinsam auf Papst Franziskus zu warten. –

Es ist einfach dieses Internationale, dass man die Weltkirche mal erleben kann, dass man sieht: Hey, wir sind hier aus so vielen unterschiedlichen Ländern, von allen Kontinenten. Normalerweise hat man dieses Trennende durch die Sprache, aber das fällt komplett weg, man verständigt sich, man feiert die Messe zusammen. Man erlebt einfach diese weltweite Gemeinschaft in der Kirche, das ist wirklich großartig.“

Gelegenheit, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen

Bei dem Treffen in Altenberg haben Corinna und Kilian zum ersten Mal die anderen Mitreisenden kennengelernt. Erste Brocken Spanisch haben sie da gelernt. Und viel Organisatorisches gab es zu klären: Vom Reisewetter über die nötigen Impfungen bis hin zur Gastfamilie.

Es ging aber auch um Inhalte, gemeinsame Gebete und Gesang. In Workshops haben sich die Jugendlichen mit den Themen des nächsten Weltjugendtages beschäftigt. Wie immer steht der unter einem Motto. In diesem Jahr ein Zitat aus dem Lukas-Evangelium:

„Das Motto ist ja: ‚Siehe ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach Deinem Wort.‘ Das Wort, das Maria gesagt hat, die irgendwie immer so ein Musterbeispiel für die Berufung ist….“

Tobias Schwaderlapp ist Diözesanjugendseelsorger im Erzbistum Köln und er leitet das Treffen. Auch er freut sich schon auf die Reise nach Panama. Für ihn sind solche Weltjugendtage immer eine gute Gelegenheit, sich auch mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen:

„Und damit hat Berufung für mich immer etwas zu tun mit meiner persönlichen Suche nach einem erfüllten Leben. Und ich glaube, da ist es total wichtig, dass wir merken, dass wir nicht alleine auf diesem Weg sind und dass wir uns gegenseitig begleiten.“

Trotz Schulzeit und Semester über 2.000 deutsche Teilnehmer

Corinna und Kilian sind schon seit vielen Jahren befreundet. Sie kennen sich aus der gemeinsamen Messdienerzeit und jetzt fahren sie zusammen nach Panama. Mehrere hunderttausend Jugendliche aus aller Welt werden dort erwartet. Aus Deutschland werden es rund 2.300 sein. Und das ist schon überraschend viel, denn wenn am 22. Januar der Weltjugendtag offiziell beginnt, dann sind hierzulande weder Schul- noch Semesterferien. Und billig ist die Reise mit gut 1.500 Euro auch nicht. Corinna und Kilian haben extra dafür gespart – die Uni haben die beiden um den Weltjugendtag drum herum organisiert:

„Ich verpasse nur eine Woche in der Uni an Vorlesungen und muss nur eine Klausur schieben, das ist ganz ok, weil danach vorlesungsfreie Zeit ist.  –
Ich bin bei mir in der Uni in Erfurt recht flexibel, ich habe mir auch nur zwei Vorlesungen ins Semester gelegt und Blockseminare, die alle schon im Dezember fertig sind. Ich habe das auch extra für den Weltjugendtag gemacht, weil das ein tolles Erlebnis ist. Und jetzt geht es nach Panama, wo ich vermutlich sonst auch nicht mehr hinkommen werde, da war mir das schon wichtig, dass ich das mit der Uni so gestalte.“

Die Vorfreude bei den Kölner Pilgern ist groß. Und am Ende dieses Vortreffens klappt es auch mit der  Weltjugendtagshymne. Die besingt auf Spanisch das Motto: „Siehe ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach Deinem Wort“.

Aus Jugendtreffen wurde die Institution „Weltjugendtag“

Der erste Weltjugendtag fand 1984 statt: Damals lud Papst Johannes Paul II. zum „Internationalen Jubiläum der Jugend“ nach Rom ein. Eigentlich eine einmalige Veranstaltung – die aber für so große Begeisterung sorgte, dass sie zur festen Einrichtung wurde.

Seither finden die Weltjugendtage jedes Jahr statt: alle zwei bis drei Jahre als internationaler Weltjugendtag, dazwischen als regionale Weltjugendtage in den einzelnen Bistümern.

Kardinal Paul Josef Cordes war in den 80er Jahren Vizepräsident des Päpstlichen Rates für die Laien und maßgeblich für die Organisation zuständig: 

„Es hat mich so gefreut, dass Johannes Paul es verstanden hat, heute das Evangelium attraktiv zu machen. Mir scheint, dass in den Jugendtagen zum Ausdruck kommt, das Evangelium ist nach wie vor eine Kraft. Zum Beispiel beim WJT in Manila später: vier Millionen Jugendliche. Es hat noch nie vorher so ein großes Treffen gegeben von Menschen, die freiwillig zusammen gekommen sind! Natürlich ist das die Faszination des Papstes gewesen, aber darüber hinaus auch die Kraft, die im Evangelium steckt, wenn sie von guten Menschen wirklich vermittelt wird.“ 

Auf allen Kontinenten war der Weltjugendtag bereits: In den USA, auf den Philippinen, in Australien, in Brasilien – und im Jahr 2005 stand Köln Kopf. Damals kam der frisch gewählte Papst Benedikt zu Besuch:

„Euch, liebe junge Menschen, kommt die Aufgabe zu, den universalen Atem der Kirche zu leben! Lasst euch vom Feuer des Geistes entflammen, damit ein neues Pfingsten bei uns einkehren und die Kirche erneuern kann. Der Herr segne diese Tage!“ (Benedikt XVI, 2005 in Köln)

Der heutige Erzbischof von Berlin, Heiner Koch, war damals Generalsekretär des Weltjugendtages in Köln. Er erinnert sich gerne an 2005 zurück. Und er wurde auch Jahre später noch bei Auslandsreisen darauf angesprochen: 

„Und alle erzählten mir von einer großen Begeisterung, wie viel ihnen der Glaube bedeutet habe, wie sehr es ihnen zu Herz gegangen sei, wie gastfreundlich die Deutschen gewesen waren und wie lebendig sie die Kirche in Deutschland erlebt hatten. Ich glaube, diese Erfahrung in den Herzen von 1,2 Millionen jungen Menschen, die in Köln dabei waren, bleibt, auch wenn diese Menschen älter werden.“ 

Die Erfahrung von Köln ist im Herzen geblieben

Aber bewirken solche Weltjugendtage etwas? Können sie in Zeiten der Krise Jugendliche wieder für Kirche begeistern und Menschen dauerhaft an sich binden? Oder sind sie am Ende nicht mehr als eine große katholische Party mit einem Papst, der wie ein Popstar verehrt wird? Erzbischof Koch ist überzeugt: Weltjugendtage wirken nach, auch wenn man das nicht mit zunehmenden Priesterberufungen, Taufen oder Kircheneintritten beziffern kann:

„Die Nachhaltigkeit liegt in den Herzen der Menschen und in der Kirche, die Gastgeberin war. Ich weiß, dass wir in Deutschland noch sehr lange auch in der Bischofskonferenz und in vielen Gemeinden, gerade im Bistum Köln, von der Erinnerung an die Zeit gelebt haben. Es hat uns selbst in Köln und Umgebung Mut und Kraft gegeben und herausgerissen aus einer gewissen und Trägheit und Alltäglichkeit. Es ist eine Langzeitwirkung für die Gäste, aber auch vor allem für die Gastgeber.“

Die Abläufe sind immer ähnlich: Vor jedem internationalen Weltjugendtag gibt es die so genannten „Tage der Begegnung“. Jugendliche besuchen die Diözesen des Gastgeberlandes, verbringen eine Woche in einer Gastfamilie, nehmen am Gemeindeleben teil: So lernen sie Alltag und Kultur des Landes besser kennen.

In Colón, in Panama, kann man es kaum noch erwarten, dass der Weltjugendtag endlich beginnt. Schon vor Monaten hat man in dem Bistum mit den Vorbereitungen begonnen. Yitzhak González organisiert dort die Jugendarbeit:

„Wir sind total aufgeregt. Wir konnten es ja alle nicht glauben, als Papst Franziskus angekündigt hat, dass der nächste Weltjugendtag in Panama stattfinden wird. Die Vorfreude ist riesig und jetzt sind wir dabei, die Leute zu animieren, dass sie mitmachen und Pilger bei sich zu Hause aufnehmen.“

Die Gastfamilien in Panama brennen auf die „Tage der Begegnung“

Das Bistum liegt im Norden Panamas, ungefähr eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. 15.000 Jugendliche wollen sie hier bei den Tagen der Begegnung aufnehmen. Vor allem deutsche Pilger reisen dorthin. Und schon im letzten Jahr wurden Gastfamilien gesucht.

Yitzhak ist in einem kleinen Vorort von Colón unterwegs. Hier wohnt die Familie Rosanía. Auch sie wollen Pilger aufnehmen. Vater José führt ihn durch das einfache Haus. Die nackten Betonwände sind blau gestrichen, das Innere ist ziemlich vollgestellt mit Möbeln, doch Platz für die ausländischen Gäste soll es auf jeden Fall geben.

Alessandro, der Sohn, zeigt sein Zimmer: Ein kleines Zimmer mit einem Etagenbett. Über dem Schreibtisch baumeln Medaillen vom Fußballspielen. Dort können mindestens zwei Pilger schlafen, sagt der Vater. Und am liebsten würde er noch mehr aufnehmen.

„Das Haus hat drei Schlafzimmer, da können die Gäste schlafen. Im Hof können wir Hängematten aufhängen und zur Not können wir auch noch ein paar Luftmatratzen aufblasen und hier ins Wohnzimmer legen.“

Für die europäischen Weltjugendtagsbesucher wird das in vielerlei Hinsicht eine neue Erfahrung: Nicht nur, weil das Klima auch im Januar feucht und warm ist. Sondern auch, weil das Leben der Menschen so ganz anders ist, sagt Yitzhak von der Jugendpastoral:

„Wir haben zum Beispiel geplant, dass wir aufs Land fahren, damit die Gäste erfahren, wie die Menschen hier leben. Wir wollen ihnen zeigen, wie wir hier unseren Glauben leben, aber wir werden ihnen natürlich auch zeigen, wie wir hier feiern. Es wird ein großes Kulturprogramm geben, sie lernen unsere Traditionen kennen und natürlich unser großartiges Essen.“

Glauben teilen – und sich darin gemeinsam bestärken

Feiern, im Glauben bestärkt werden und den Papst treffen – deshalb kommen viele junge Menschen nach Panama. Es geht aber auch darum, die Lebenswelt anderer Menschen kennenzulernen. Daher organisiert das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat für rund 600 deutsche Pilgerinnen und Pilger Besuche in sozialen Projekten: Denn auch wenn Panama den Ruf eines reichen Landes hat, wo Millionäre aus aller Welt gerne ihr Geld parken – viele Menschen haben an diesem Reichtum keinen Anteil. Der Bischof von Colón, Manuel Ochogavía, hat daher vor allem eine Botschaft an die Gäste:

„Was sie in ihrem Herzen behalten sollten, ist die Begegnung mit jungen Menschen aus anderen Teilen der Welt. Sie werden Jugendlichen aus Lateinamerika begegnen, die so wenig besitzen, die nicht die gleichen Chancen wie Jugendliche aus Europa haben und die doch glücklich sind, die kämpfen und trotz aller widrigen Umstände an eine bessere Welt glauben. Und ich glaube, das ist das wichtigste, was die Besucher aus Panama mitnehmen können.“

Auch im Weltjugendtags-Büro in Panama-Stadt laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Hunderte Freiwillige aus Panama und der ganzen Welt arbeiten dort. Sie organisieren Unterkünfte, übersetzen Texte, melden Pilger an und beantworten Fragen. Víctor Hugo Chacón ist schon lange kein „offizieller“ Jugendlicher mehr. Aber die Weltjugendtage haben den Mitt-Dreißiger so begeistert, dass er jetzt neben seiner Arbeit als Anwalt noch ehrenamtlich mithilft:

„Ich bin schon vier Mal beim Weltjugendtag gewesen: Wir waren letztes Mal in Rom 2000, in Toronto 2002, in Köln in Deutschland 2005 und zuletzt in Madrid. Das war die schönste Erfahrung, die ich meinem Leben gehabt habe.“

Eine große Gelegenheit für Panama und ganz Mittelamerika

Als der Papst ankündigte, dass der nächste Weltjugendtag in Panama stattfinden würde, konnte Victor es kaum glauben. Er und seine Landsleute sind aus dem Häuschen, denn das letzte Mal, dass ein Papst sie besuchte, war 1983. Damals kam Johannes Paul II. – und jetzt freuen sich alle auf Franziskus.

„Ich denke, das ist ganz wichtig für unser Land und für ganz Mittelamerika. Es ist es eine gute Gelegenheit, dass der Papst uns gewählt hat für den Weltjugendtag.“

Tatsächlich hat dieser Weltjugendtag vor allem die jungen Menschen in Zentralamerika im Blick: Viele dort wachsen in Armut auf und haben wenig Perspektiven. Die weite Reise zu den vorangegangenen Weltjugendtagen auf einem anderen Kontinent konnten sich nur die wenigsten leisten. Jetzt sollen alle aus der Region die Chance bekommen, so etwas mitzuerleben, sagt der Erzbischof von Panama-Stadt, José Domingo Ulloa Mendieta:

„Als wir uns darum bewarben, Gastgeber des Weltjugendtages zu werden, dachten wir an tausende von Jugendlichen hier in der Region, in Zentralamerika, die es nicht leicht haben. Zu deren Alltag Drogenhandel und Gewalt gehören, die keine Perspektive haben und sich oftmals gezwungen sehen, auszuwandern. Jugendliche, die niemals daran gedacht haben, so eine Erfahrung zu machen. Für diese Jugendlichen an den Rändern der Gesellschaft haben wir uns beim Papst um den Weltjugendtag beworben.“

Als der Papst 2016 beim letzten Weltjugendtag in Krakau Panama als nächsten Gastgeber ankündigte, war der Jubel dort groß. Doch zugleich zweifelten viele, dass das kleine Land die Organisation einer solchen Massenveranstaltung schaffen würde. Während deutsche Planer derzeit immer wieder am  lateinamerikanischen Hang zur Improvisation verzweifeln, ist der Erzbischof von Panama zufrieden:

„Nach der ersten Überraschung kam natürlich die Sorge auf, ob wir das alles schaffen werden, aber mittlerweile sehen wir dem Weltjugendtag gelassen entgegen und haben Vertrauen in uns selbst und in Gott: Wenn er uns auswählt, dann gibt er uns auch die Kraft, die anstehenden Herausforderungen zu meistern und dieses Treffen von Gläubigen aus aller Welt zu organisieren.“

Höhepunkt: Wenn alle zusammen vor dem Allerheiligsten schweigen

Mittlerweile wurden für fast alle Pilger Gastfamilien gefunden, darauf ist er besonders stolz. Es wird Katechesen, Gottesdienste, Diskussionsrunden und Workshops geben, die sich mit den Anliegen der Jugendlichen beschäftigen. Sie können mit den Bischöfen, die mitreisen, über ihren Glauben reden. Und mit tausenden junger Pilger wird der Papst den Kreuzweg gehen.

Höhepunkt für viele Teilnehmer ist die Vigil – das Abendgebet am Samstag, bevor der Papst dann am Sonntag mit ihnen den großen Abschlussgottesdienst feiert. 2005 erleuchtete ein hunderttausendfaches Kerzenmeer das Marienfeld bei Köln. Erzbischof Heiner Koch – damals WJT-Generalsekretär – erinnert sich noch heute daran:

„Der Höhepunkt war, als 800.000 Jugendliche – so viele waren es ja noch nie bei einer Vigil wie in dieser Nacht – in Stille vor dem Allerheiligsten gebetet haben. Man hatte auch in Rom gesagt, das wird nie gehen, das haut nicht hin, das klappt nicht. Und es war eine unheimliche Konzentration und Stille in dem Moment.“

In wenigen Tagen werden sich tausende Jugendliche in aller Welt auf den Weg nach Panama machen. Auch in Köln packen die Pilger bereits ihre Koffer. Und Jugendseelsorger Tobias Schwaderlapp ist überzeugt: In Zeiten, in denen die Katholische Kirche in der Krise steckt, kann von einem Weltjugendtag ein positives Zeichen ausgehen:

„Was mir immer wieder auf meinem persönlichen Glaubensweg und damit auch auf dem Berufungsweg weiterhilft ist das Bewusstsein, mit einer unendlich großen Anzahl von Leuten hier unterwegs zu sein, und zwar aus der ganzen Welt. Nicht jetzt so ein Nischen-Dasein zu führen, nur hier in Deutschland und ansonsten dahinter existiert keine Welt. Sondern zu erleben: wir sind eine Weltkirche und jeder in seiner Art und mit dem Facettenreichtum, den eben die Kulturen der Welt bereit halten, da unterwegs zu sein, auf dem dann doch jeweils wieder persönlichen Lebensweg mit dem lieben Gott – ich glaube, das ist eine große Bestärkung, die habe ich auch immer so erlebt.“

 

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.


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Dieser Beitrag wurde am 13.01.2019 gesendet.


Über die Autorin Ina Rottscheidt

Ina Rottscheidt ist Redakteurin bei DOMRADIO.DE. Sie studierte Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Geschichte und Romanistik in Köln und Madrid. Ihre Journalistenausbildung absolvierte sie beim ifp in München. Sie arbeitete für diverse Sender, u.a. für die Deutsche Welle, WDR 5 und den Deutschlandfunk. Ihr Schwerpunkt sind die Themen Zeitgeschehen/Gesellschaft, Lateinamerika und Weltkirche.  

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