Feiertag, 28.10.2018

von Juliane Bittner aus Berlin

„Bin kein Riese und auch kein Zwerg“ Zum 75. Todestag von Bernhard Lichtenberg

„Ich lehne die Deportation der Juden ab, weil sie gegen das Hauptgebot des Christentums verstößt: Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.“ Der Satz bekommt Gewicht und hat Folgen, wenn er im Verhör durch die Gestapo bekräftigt wird. Der Berliner Dompropst Bernhard Lichtenberg (1875-1943) hat das getan. Erschüttert durch die Schrecken der Reichspogromnacht betete er in der St. Hedwigs-Kathedrale allabendlich öffentlich für die Juden. Der Priester wurde verhaftet und verurteilt. Er starb am 5. November 1943 auf dem Transport ins KZ Dachau. Einen „frommen Sturkopf“ nannte man ihn.   

„Von Lichtenberg - in Lichtenberg“ liest das Schalterfräulein des Postamtes den Absender des Briefes, der vor ihr liegt. Sie dreht das Kuvert um und da steht „An Lichtenberg - in Lichtenberg“ als Adresse. Sie stutzt. „Wollen Sie mich veräppeln?“, entfährt es ihr. Jetzt erst sieht sie ihren Kunden an. Mitte Zwanzig dürfte er sein, groß, kurzes Haar, graue Augen. Dazu das Schwarz seiner Kleidung, der weiße Kragen: O je, ein Pfarrer, denkt sie. „Entschuldigung, Herr Pastor.“ - „Ich bin kein Pastor, ich bin Kaplan“, korrigiert der junge Mann. „Mein Name ist Lichtenberg. Und mein Bischof hat mich hierher nach Lichtenberg versetzt.“ Er zeigt auf den Briefumschlag: „Dieser Brief geht an meinen Onkel in Schlesien, dort gibt es auch einen Ort, der Lichtenberg heißt.“ Das Postfräulein drückt den Stempel auf den Brief. Es erscheint die Jahreszahl 1900.

Bernhard Lichtenberg wurde 1875 im Städtchen Ohlau in Niederschlesien geboren. Nach dem Theologiestudium und der Weihe zum Priester kam er nach Berlin. Zunächst nach Lichtenberg, das damals noch „bei Berlin“ hieß. Mehr als 40 Jahre später schrieb er im Gefängnis Berlin-Tegel über seine Anfänge in der Lichtenberger Pfarrei St. Mauritius:

„Dass ich in eine Arbeiterpfarrei gekommen war, wollte mir lange nicht einleuchten. Man hat eben in Schlesien andere Begriffe. Nur die alten Mütter, die jeden Morgen zur Heiligen Messe kamen, blieben ihrer alten Mode treu. Die Kirche St. Mauritius in Lichtenberg stand damals erst halb. Ich konnte noch bequem um die kleine Kirche gehen und Brevier beten. Da geschah es in den ersten Wochen, dass eine Frau mit einem Kind auf dem Arm erstaunt der dürren Gestalt im Talar, mir also, nachsah und sagte: „Mensch, wie siehst du denn aus!“ Als ich im Vorübergehen die Tür zur Kirche schloss, fügte sie hinzu: „Ja, mach die Bude zu!“

„Er hat den Leuten janz schön uffjemischt“

Das machte Bernhard Lichtenberg  nicht. Geradezu arbeitswütig stürzte er sich in die Großstadtseelsorge, gründete Gemeinden, baute Kirchen, sammelte die Katholiken, die in die Reichshauptstadt strömten. Ein Zeitzeuge erinnert sich an Pfarrer Lichtenberg:

„Was er sich einmal vorgenommen hatte, das führte er durch. Koste es, was es wolle, gegen alle Widerstände. Er hat, wie wir hier sagen, ‘den Leuten janz schön uffjemischt’,  er hat sich wirklich durchgesetzt. Die Kirche, das war seine Werkstatt. Schon früh um halb sechs war er im Beichtstuhl. Im Predigen war er ganz groß. Wenn er predigte, besonders an Sonn- und Feiertagen, war die Kirche gerappelt voll.“

An einem Frühsommerabend des Jahres 1931 tritt eine Frau auf den Priester zu, der über den Berliner Opernplatz läuft: „Sind Sie Pfarrer Lichtenberg?“, fragt sie ihn.  -  “Ja, und wer sind Sie?“ - „Ich arbeite hier in der Nähe“, erwidert sie und zieht eine Zeitung aus der Einkaufstasche. Es ist ein Exemplar des „Angriffs“, eines Sprachrohrs der Nationalsozialisten. Die Frau zeigt auf einen Artikel und sagt: „Ich habe gehört, wie Sie sich für den Film ‚Im Westen nichts Neues‘ einsetzen. Und gelesen, welchen Schmutz dieses Naziblatt gegen Sie schleudert.“ Lichtenberg sieht die Frau durch seine ovalen Brillengläser aufmerksam an. Mehr als 30 Jahre lebt er nun schon in Berlin. Vor kurzem hat man ihn an die St.-Hedwigs-Kathedrale gerufen. Er wird Dompropst an der Hauptkirche des Bistums Berlin. Die Frau holt ihn aus seinen Gedanken: „Sie stellen sich den Nazis entgegen. Das wird Ihnen Hitler nie verzeihen! Lesen Sie doch, was im ‘Angriff’ steht: ‘Das deutschbewusste Berlin erhebt millionenstimmig den Ruf: Raus, zum Tor hinaus mit Lichtenberg!’ Das bedeutet Gefahr...“ Über die Frau hinweg blickt der Dompfarrer zur Kuppel der Kathedrale. Ihr metallenes Kreuz fängt die Abendsonne ein. ‘Wozu die Auseinandersetzung hart auf hart verschieben’, geht es ihm durch den Kopf, ‘sie kommt ja doch.’ Später wird er das im Gestapo-Verhör laut sagen:

„Meine Einstellung zum nationalsozialistischen Staat richtet sich nach der Einstellung des Apostels Paulus, wie sie im Römerbrief, Kapitel 13, zum Ausdruck kommt. Da mir eine Ausgabe des Neuen Testaments in diesem Raum nicht zur Verfügung steht, zitiere ich dem Gedächtnis nach: ‘Es gibt keine Regierungsgewalt außer von Gott, und die Obrigkeit ist Dienerin Gottes zum Guten’. Damit will ich gesagt haben, dass ich den Staat als solchen anerkenne. Ich kann aber als katholischer Priester nicht von vornherein zu jeder Verfügung und Maßnahme, die von der Regierung getroffen wird, Ja und Amen sagen.“

Statt „Heil Hitler“ – „Gelobt sei Jesus Christus“

Wie aktuell sie klingt, diese Rede. Dompropst Bernhard Lichtenberg protestierte öffentlich gegen Machtmissbrauch und Verfolgung Andersdenkender. Einige seiner Mitbrüder schüttelten den Kopf: Unklug sei es, die Mächtigen derart zu reizen. Doch Lichtenberg blieb seinem Gewissen treu. Zeitzeugen betonten, Lichtenberg hätte niemals mit „Heil Hitler“ gegrüßt. Im Gegenteil: Er habe beim Einsteigen in die U-Bahn oft „Gelobt sei Jesus Christus“ gesagt. „Heil Hitler“ zu sagen, wäre für ihn einer Blasphemie gleichgekommen.

Die Mitarbeiterin des Dompropstes, Schwester Stephana Ostendorf, gab später zu Protokoll: „Ich erinnere mich, wie er einmal zu mir sagte: ‘Vielleicht wird es auch mir an den Kragen gehen. Aber wir Priester dürfen nicht schweigen. Wir sind keine stummen Hunde.’“ Seine aufrechte Haltung bringt ihm die Verhaftung ein. Bei der Vernehmung durch die Gestapo geht es immer wieder um sein Eintreten für die Juden. Das Protokoll des Verhörs durch Gestapo-Beamte hält Lichtenbergs Argumentation fest:

„Wenn sich die Tendenz der Regierungsverfügungen und –maßnahmen gegen die Lehre des Christentums und damit gegen mein priesterliches Gewissen richtet, werde ich meinem Gewissen folgen und alle Konsequenzen in Kauf nehmen, die sich daraus für mich ergeben.“

1935 in der Reichskanzlei in Berlin. Völlig irritiert lauscht der Beamte in den Telefonhörer hinein und starrt dabei die Bürowand an. An der hängt ein Bild seines höchsten Vorgesetzten - Hermann Göring, Ministerpräsident, Chef der Gestapo. „Habe ich Sie recht verstanden, Sie wollen den Herrn Ministerpräsidenten sprechen“, fragt der Beamte nach. Am anderen Ende der Leitung die laute, aufgeregte Stimme eines Mannes: „Mir liegt ein Augenzeugenbericht vor über Zustände im Konzentrationslager Esterwegen: Prügel ... Brutalität der Wachmannschaften ... Quälereien der Juden ... Morde ... Das ist satanisch! Dafür trägt Ihr Herr Göring die Verantwortung!“ - „Mensch, halten Sie den Mund“, schnarrt der Beamte ins Telefon, „das sind doch alles bolschewistische Lügengeschichten!“

‘Dieser Lichtenberg muss verrückt sein’, denkt er. ‘Sich bei Göring über die KZs beschweren: Weiß der denn nicht, wie man mit Kritikern seiner Sorte umgeht?’ Doch, Lichtenberg wusste das; er war weder blauäugig noch realitätsfremd. Immer wieder betete er, Gott möge ihn befreien von Menschenfurcht und einem Übermaß an menschlicher Klugheit. Er stand zu seinen Überzeugungen. Im Gestapo-Verhör bekannte er:

„Die Evakuierung der Juden mit all ihren Begleiterscheinungen lehne ich innerlich ab, weil sie gegen das Hauptgebot des Christentums gerichtet ist, ‘du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst’. Und ich erkenne auch im Juden meinen Nächsten, der eine unsterbliche, nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffene Seele besitzt.“

In der Reichspogromnacht betete er öffentlich für die Juden

‘Nein, nein, nein - das kann, das darf doch nicht sein!’ Atemlos hastet Dompropst Lichtenberg an diesem Novembermorgen des Jahres 1938 durch Berlin-Mitte. Immer wieder presst er die geballten Fäuste gegen die ergrauten Schläfen. Er kann kaum glauben, was er da sieht: SA-Männer stemmen mit einem Brecheisen Steine aus dem Pflaster und schleudern sie gegen Schaufensterscheiben. „Haltet ein! Was tut ihr da“, ruft er ihnen zu. Im Nu ist Lichtenberg umringt. „Schweinepriester“, grölen die Männer. Doch ihr Wortführer herrscht sie an: „Lasst ihn! Alles zu seiner Zeit: Heute geht’s den Juden an den Kragen. Der da ist später dran.“ Lichtenberg erstarrt. Hitlers Sprüche aus „Mein Kampf“ dröhnen ihm im Kopf. Nun ist sie aufgegangen, die furchtbare Saat. Nein, niemals wird es eine Brücke geben zwischen dem heidnischen Nationalsozialismus und dem christlichen Glauben. Als sich die Gemeinde der St.-Hedwigs-Kathedrale am 9. November zum Abendgebet versammelt, hört sie den Dompropst öffentlich für die Juden beten. Und das nur wenige hundert Meter von der Reichskanzlei entfernt.

Vier Jahre danach gab Lichtenberg im Verhör durch Beamte der Gestapo zu Protokoll:

„Ich bete jeden Abend mit meiner Gemeinde für die schwerbedrängten nichtarischen Christen, für die Juden, für die Gefangenen in den Konzentrationslagern, zumal für die gefangenen Priester und Ordensleute, für die zum Unglauben, zur Verzweiflung und zum Selbstmord versuchten Menschen, für die Millionen namen- und staatenlosen Flüchtlinge, für die kämpfenden, verwundeten und sterbenden Soldaten hüben und drüben, für die in bombardierten Städte in Freundes- und Feindesland.“

Oktober 1941. Die NSDAP lässt an alle Berliner Haushalte ein Flugblatt verteilen. Darin steht, mordlüsterne Juden wollten den braven Deutschen ans Leben. Niemand dürfe nunmehr den Juden freundlich oder gar mitleidsvoll begegnen. Hass sei geboten. Lichtenberg entwirft sofort ein Gegenpapier. Er diktiert seiner Mitarbeiterin Schwester Stephana: „Lasst euch durch diese unchristliche Gesinnung nicht beirren, sondern handelt nach dem Gebot Christi: Du sollst deinen Nächsten lieben!“ Schwester Stephana will den Ton  entschärfen: „Herr Dompropst, wollen Sie sich nicht etwas gelinder ausdrücken“, schlägt sie vor.  ‘Gelinder’?  Für einen Moment fühlt sich Lichtenberg in seine Schulzeit versetzt. Gab es nicht damals schon Lehrer, die ihm rieten, er müsse sich „vor Übereilung hüten“? Doch was ist ‘übereilt’? Ist es nicht höchste Zeit zu widerstehen? Er muss seinen Text von der Kanzel verlesen, er muss! Seine Mitarbeiterin hat Angst um ihn: „Sie können dafür ins Gefängnis kommen...“ Lichtenberg nickt: „Dann gehe ich halt ins Gefängnis. Wenn wir Priester schweigen, werden die Menschen ja ganz irre und wissen nicht mehr, woran sie sind. Wir Priester sind keine stummen Hunde!“

„Ein Priester bleibt Priester – auch in Ketten“

Zwei Jahre Haft wegen „Heimtücke“ und „Kanzelmissbrauchs“ heißt das Urteil. Erschöpft liegt der Strafgefangene in einer Zelle des Gefängnissen Berlin-Tegel. Er hat Schmerzen, Fieber. Eine chronische Nierenbeckenentzündung und Angina pectoris quälen ihn. Bernhard Lichtenberg will stark sein. Wie hatte man ihm bei seiner Priesterweihe im Dom zu Breslau gepredigt? „Ein Priester bleibt Priester, und wäre er in Ketten“. Wenn nur dieser elende Hunger nicht wäre... Mühsam greift er zum Bleistift und schreibt an den Gefängnisdirektor:

„Ich bin noch zu jung fürs alte Eisen.
Ich möchte noch gern in die Freiheit reisen.
Und noch im Berliner Steinbruch schuften
und nicht sang- und klanglos verduften.
Doch dazu gehört auch physische Kraft.
Vielleicht, dass Kartoffelbrei es schafft?
Drum, liebes Gefängnis, lass dich erweichen:
Meines Vaters Alter möcht ich erreichen.
Ich bin kein Riese, wenn auch kein Zwerg,
herzlich bittet der Dompropst Lichtenberg.“

Die Bitte um zusätzliche Kost wurde abgeschlagen. Die Gestapo verfügte: Lichtenberg wird nach der Haft ins Konzentrationslager Dachau überstellt. Denn mit seiner „Bekehrung zum Nationalsozialismus“ sei nicht zu rechnen, heißt es, er bleibe „unverbesserlich“. Wer einen schwerkranken Mann im Viehwagen, bei klirrendem Frost, angekettet an andere Häftlinge, Richtung Dachau schickt, rechnet damit, dass er diesen Transport nicht überlebt. Das ahnte auch Bernhard Lichtenberg: „Wie Gott will, ich halte still“, soll er immer wieder gesagt haben. Er war bereit, für seine Überzeugung zu leben und, wenn es sein muss, zu sterben. Einen „frommen Sturkopf“  könnte man ihn nennen, der unerbittlich auch gegen sich selbst war. Nach einem Herzanfall in der Gefängniszelle notierte er:

„Ich weiß, ich muss sterben. Aber wenn dann die letzte Stunde droht, dann packt einen die Todesangst, und sie ist umso furchtbarer in dieser Verlassenheit der Gefängniszelle. Dann hämmert man mit den Fäusten an die Tür und schreit: Lass mich raus, ich sterbe. Tja, steht der Tod unmittelbar vor einem, dann will man doch noch nicht sterben. Dieses verfluchte Leben ist doch schön!“

„Sie haben heute einen Heiligen begraben“

Auf dem Transport nach Dachau stoppt der Zug am 3. November 1943 in der Stadt Hof. 200 Gefangene, darunter Bernhard Lichtenberg, werden in ein Gefängnis gebracht. Der Gefängnisleiter wird auf Lichtenberg aufmerksam und sorgt dafür, dass der schwerkranke Geistliche in das städtische Krankenhaus von Hof überwiesen wird. Dort stirbt er 5. November 1943. Sein Leichnam wird nach Berlin überführt und am 16. November unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem alten Domfriedhof der St.-Hedwigs-Gemeinde zu Grabe getragen. Während der Beisetzung tritt ein Mann, der mit Bernhard Lichtenberg im Gefängnis gewesen ist, auf einen der Trauernden zu und sagt: „Sie haben heute einen Heiligen begraben.“

Gut 50 Jahre später, im Juni 1996, wird Bernhard Lichtenberg von Papst Johannes Paul II. im Berliner Olympiastadion selig gesprochen.

Bernhard Lichtenberg. Er war Beter und Täter. Ein Priester aus Überzeugung und ein Menschenliebhaber, ein beherzter Prediger und ein Kämpfer im politischen Alltag Berlins. Ein Zeuge des Evangeliums bis zur Hingabe seines Lebens.

 

Literatur & Zitate

1. Kock, Erich: Er widerstand. Bernhard Lichtenberg, Dompropst bei St. Hedwig;  Morus Berlin, 1996
2. Ogiermann, Otto: Bis zum letzten Atemzug, Der Prozess gegen Bernhard Lichtenberg, St. Benno-Verlag Leipzig, 1968
3. Bernhard Lichtenberg nach: Klein, Dr. Gotthard (Bearb.): Berolinen. Canonizationis Servi Dei Bernardi Lichtenberg sacer¬dotis saecularis in odium fidei, uti fertur, interfecti (1875–1943), Positio super martyrio, Bd. II, Rom 1992. Alle Zitate von Dr. Klein, Postulator des Selig- und Heiligsprechungsverfahrens für Bernhard Lichtenberg, zur Veröffentlichung freigegeben.
4.  Zeitzeuge mündlich gegenüber Juliane Bittner, 1993. O-Ton im Hörfunkarchiv des Erzbistums Berlin nicht mehr vorhanden.

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.


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Dieser Beitrag wurde am 28.10.2018 gesendet.


Über die Autorin Juliane Bittner

Juliane Bittner, 1951 in Leipzig geboren, studierte in Ost-Berlin Wirtschaftswissenschaften und arbeitete als Diplom-Ökonom im staatlichen wie im konfessionellen Gesundheitswesen. Parallel dazu war sie als Autorin und Lektorin für den katholischen St.-Benno-Verlag Leipzig sowie als "DDR-Korrespondentin" für die deutschsprachige Sektion von Radio Vatikan tätig. Seit der deutschen Wiedervereinigung ist sie Journalistin und Medienseelsorgerin im Print- und Hörfunkbereich. Inzwischen im Ruhestand, halten fünf Enkelkinder sie frisch. Kontakt
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