Feiertag, 30.09.2018

von Stefanie Stahlhofen aus Rom

Zur Jugendsynode im Vatikan „#SagsFranziskus“

Man könnte eine Stecknadel fallen hören im Circus Maximus in Rom, so still ist es plötzlich bei der Begegnung von Papst Franziskus mit 70.000 jungen italienischen Pilgern. Der Papst hat sie zu einem abendlichen Treffen geladen, gerade läuft eine Fragerunde, die mit Spannung verfolgt wird. Dario, 27 Jahre und Krankenpfleger, steht vorm Mikrofon. Er sagt, dass die Kirche den Menschen immer ferner werde und zu selbstbezogen sei:

„Heiliger Vater, ich heiße Dario und bin 27. Wir brauchen Beweise und ein aufrechtes Zeugnis, das uns begleitet und uns zuhört, den Zweifeln Gehör schenkt, die sich unserer Generation täglich stellen. Der unnötige Pomp und die häufigen Skandale machen die Kirche in unseren Augen mittlerweile wenig glaubwürdig.“

Offensichtlich hat Dario vielen aus dem Herzen gesprochen. Auch Papst Franziskus ist klar, dass junge Leute der Kirche etwas zu sagen haben und dass es an der Zeit ist, sich damit auseinanderzusetzen. Deswegen hat er für Oktober eine große Versammlung zum Thema Jugend und Glaube im Vatikan einberufen: Die katholische Bischofssynode.

Sie tagt ganze drei Wochen - vom 3. bis zum 28. Oktober. Auf Deutsch hat sie den offiziellen Titel „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“.

Mit „den Jugendlichen“ meint die katholische Kirche nicht nur Teenager, sondern mehr oder weniger alle zwischen 15 und 30. Und bei dem etwas sperrigen Begriff „Berufungsunterscheidung“ geht es darum, wie junge Leute wichtige Lebensentscheidungen treffen, etwa im Bereich Partnerschaft, Ehe und Familie - aber auch um Entscheidungen für ein Leben im Dienst der Kirche: zum Beispiel als Priester, Mönch oder Ordensschwester. Wichtig bei allem auch die Frage: Wie kann die katholische Kirche an der Seite junger Leute sein? Schließlich wird sie von ihnen oft als entfernt wahrgenommen. Deswegen war Papst Franziskus bei der Vorbereitung des Bischofstreffens eines ganz besonders wichtig:

„Es liegt mir sehr am Herzen, dass die kommende Bischofssynode vorbereitet wird durch ein echtes Anhören der Jugendlichen. Und wenn ich sage ‚echtes Anhören‘, dann meine ich damit auch die Bereitschaft, etwas zu ändern, gemeinsam unterwegs zu sein, die Träume miteinander zu teilen.“

Zur Vorbereitung der Synode verschickte der Vatikan Fragebögen an Bischöfe auf der ganzen Welt. Darüber hinaus startete der Vatikan auch eine große Internetumfrage für junge Leute. Diese Umfrage richtete sich  ausdrücklich auch an Jugendliche, die aus anderen Religionen stammen oder die sich als nicht gläubig bezeichnen. Auch konkrete Treffen und Austausch im Vorfeld der Synode waren dem Papst wichtig: Der Vatikan organisierte mehrere Vorbereitungstreffen mit verschiedenen Teilnehmern: Ordensleute und Priester, Wissenschaftler, Geistliche und Laien aus allen Kontinenten. Und natürlich auch mit jungen Leuten selbst. Wer nicht an den Treffen vor Ort teilnehmen konnte, war eingeladen, sich über die sozialen Netzwerke zu beteiligen, auf Deutsch etwa mit dem Hashtag #SagsFranziskus.

Hashtag meint das Rautezeichen auf der Computer-Tastatur. Das wird in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram verwendet, um verschiedene Beiträge zu einem Thema zu sammeln. Zur Vorbereitung der Bischofssynode zur Jugend war eines dieser Schlagworte „SagsFranziskus“ - es sollte im Internet sammeln, was junge Leute aus aller Welt dem Papst gern sagen würden.

Ideen gesammelt wurden ebenso in Rom bei den Vorbereitungstreffen zur Bischofssynode. Eine der Teilnehmerinnen in Rom war Sylvia Buhl. Die 28-Jährige aus Wuppertal arbeitet in Wien für die Österreichische Bischofskonferenz. Sylvia Buhl erhofft sich von der Bischofssynode im Oktober:

„Zum Einen einen neuen Aufschwung in der Kirche, ein jugendlicheres Bewusstsein mit den gleichen Inhalten, die wir haben, weil die gut sind. Aber mit dem Bewusstsein, dass die Art und Weise, wie man sie vermittelt, ein neues Gesicht braucht. Und dass es wichtig ist, Jugendliche dauerhaft mit einzubeziehen, weil sie einfach einen Großteil der Kirche ausmachen.“

Die Ergebnisse der Internetumfrage und Vorbereitungstreffen hat der Vatikan in einem großen Dokument gesammelt. Es hat den Titel „Instrumentum laboris“. Das Arbeitsdokument umfasst 214 Punkte und ist 80 Seiten stark. Es soll den Bischöfen bei den Beratungen und Diskussionen während der Synode als Grundlage dienen.

Das Dokument geht auf sehr viele verschiedene Bereiche ein, etwa:

-          Das Verhältnis zwischen den Generationen

-          Die Jugendlichen im kirchlichen Leben

-          Das Problem der Arbeit

-          Die jungen Migranten

-          Körper, Gefühlsleben und Sexualität

-          Entscheidungsunfähigkeit angesichts zu vieler Auswahlmöglichkeiten

-          Der Wunsch nach einer „authentischen Kirche“

-          Christus, ein „Jugendlicher unter Jugendlichen“

-          Die Reifung des Glaubens und der Unterscheidung

-          Die verschiedenen Wege der Berufung“

Dabei wollen die Bischöfe also auch Themen anpacken, die für einen großen Teil der heutigen Generation Jugendlicher prägend sind, aber gerade auch aus kirchlicher Perspektive Zündstoff bieten könnten: Einige Vorstellungen junger Leute kollidieren wohl mit traditionellen Überzeugungen der christlichen Glaubenslehre. Dazu gehören etwa die Rolle der Frau in der Kirche und das Thema Sexualität.

Angesprochen werden im Arbeitsdokument auch die Themen Singledasein, Auswirkungen des digitalen Wandels, Drogen und Verweltlichung, also die immer stärkere Beziehung zu weltlichen Dingen.

Das Arbeitsdokument hält auch die Tatsache fest, dass viele katholische Jugendliche den Anweisungen der kirchlichen Sexualmoral nicht folgen. Dafür hat demnach keine Bischofskonferenz „Lösungen oder Patentrezepte“ – viele sind demnach aber der Meinung, dass „die Frage der Sexualität mit mehr Offenheit und ohne Vorurteile diskutiert“ werden müsse.

Aus den Ergebnissen der Onlineumfrage zitiert das Arbeitsdokument einen Jugendlichen mit den Worten: „In der heutigen Zeit ist die dem Zuhören gewidmete Zeit niemals verlorene Zeit“.

Dazu wird angemerkt, dass die Kirche oft Mühe hat, Jugendlichen tatsächlich zuzuhören. Eine Bischofskonferenz habe etwa festgestellt, junge Leute hätten oft das Gefühl, dass „die Kirche ihre Lebensumstände nicht aktiv wahrnimmt“, und dass „ihre Meinungen nicht ernst genommen werden“.

Insgesamt klingt im Arbeitsdokument für die Bischofssynode vor allem eines immer wieder an: Der Wunsch Jugendlicher nach einer „authentischen Kirche“. Dazu, dass sich viele junge Leute von der Kirche entfernen, heißt es im Arbeitsdokument selbstkritisch:

„Es gibt dafür ernst zu nehmenden Gründe: die Skandale sexueller und finanzieller Art, angesichts derer die Jugendlichen die Kirche nachdrücklich auffordern, „ihre Null-Toleranz-Haltung gegenüber ihren Institutionen zu verstärken“; die mangelnde Vorbereitung der Amtspriester; die passive Rolle, die Jugendlichen innerhalb der Christengemeinde zugewiesen wird, und die Schwierigkeiten, die die Kirche dabei hat, ihre Lehren und ethischen Standpunkte der heutigen Gesellschaft gegenüber zu verteidigen.“

Dass sich viele junge Leute von der Kirche entfernen, liegt demnach also an einer oft nicht ausreichenden Ausbildung der Priester und zu wenig Mitsprache junger Leute - oft können sie nur passiv statt aktiv mitwirken. Zudem scheint es der Kirche nicht zu gelingen, ihre Moralvorstellungen und Lehren in die Gesellschaft zu bringen. Dazu schädigen Skandale um sexuellen Missbrauch und Finanzen die Glaubwürdigkeit der Kirche. Dabei ist gerade Glaubwürdigkeit so wichtig. So steht weiter im Arbeitsdokument der Bischofssynode:

„Wenn es stimmt, was die Jugendlichen behauptet haben, dass nämlich ein authentisches Zeugnis die deutlichste Sprache spricht, dann ist das Leben der jungen Heiligen das wahre Wort der Kirche. Und die Aufforderung, ein heiliges Leben zu führen, ist von allen Appellen an die Jugendlichen von heute der unentbehrlichste.“

 Das heißt quasi im Umkehrschluss, dass nur eine authentische, glaubwürdige Kirche auch Jugendliche und junge Erwachsene dazu bringen kann, sich in der Kirche wohl zu fühlen, ihr zu folgen und dann auch ihren Lebensweg aus dem Glauben heraus zu finden – eben so wie die Heiligen, die die Kirche verehrt, weil sie durch ihren Glauben in Kirche und Gesellschaft ein besonderes Leben führten.

Das Arbeitsdokument betont, dass die Kirche jungen Leuten deshalb nicht nur die „jungen Heiligen“, sondern auch die „Jugend der Heiligen“ nahe bringen sollte. Schließlich waren alle Heiligen auch mal jung - demnach wäre also hilfreich, wenn die Kirche jungen Leuten am Beispiel der Heiligen klar macht, wie diese ihre Jugend erlebt haben.

So könnten viele, auch komplizierte, Situationen von Jugendlichen angesprochen werden - mit Beispielen, wie sich dabei Gott zeigt. Das Leben der Heiligen könnte in diesem Sinne allen Jugendlichen zeigen, dass es jedem auch heute noch möglich sei, ein Leben wie Heilige zu führen. So steht es im Arbeitsdokument.

Zurück zum Circus Maximus in Rom, wohin Papst Franziskus an einem lauen Sommerabend im vergangenen August 70.000 junge Katholiken aus ganz Italien eingeladen hat. Das abendliche Treffen soll der spirituellen Vorbereitung auf die Bischofssynode im Oktober dienen.  Musik hier ganz ausblenden

Gerade läuft die Fragerunde, die mit Spannung verfolgt wird, so dass es trotz der vielen Menschen ganz still ist in der ehemaligen römischen Arena. Dario, der 27-jährige Krankenpfleger, steht vorm Mikrofon. Er liest seine Worte vom Blatt, blickt aber immer wieder auf, schaut durch seine schwarze Hornbrille herüber zu Papst Franziskus. Als Krankenpfleger beschäftigt Dario etwa, warum ein guter Gott so viel Leid und Ungerechtigkeit auf der Welt zulässt. Dem Papst sagt er auch, dass ihm die Kirche, die den Menschen doch das Wort Gottes bringen solle, immer weiter vom Volk entfernt und in sich selbst verschlossen erscheine.

Der Papst hört Dario aufmerksam zu, macht sich hin und wieder Notizen auf einem Zettel. Er hat die Texte der jungen Leute schon vorher bekommen und Antworten vorbereitet. Das hat er zu Beginn der Fragerunde im Circus Maximus offen gesagt und zugleich angekündigt, sich auch spontan zu äußern.

Und was antwortet Franziskus nun auf Darios kritische Aussage? Er sagt, der junge Krankenpfleger habe den Finger in die offene Wunde gelegt:

„Er hat gesagt, dass wir immer ferner und in unseren Ritualen verschlossen sind. Manchmal ist es wahr. Ich denke oft an Jesus, der an die Tür klopft, weil wir ihn oft ohne Zeugnis gefangen halten in unseren Formalitäten, in unserer Verschlossenheit, in unserer Selbstsucht, in unserer klerikalen Lebensweise.“

Mit Klerikalismus meint der Papst eine Haltung die nach seiner Beobachtung zu viele Priester verinnerlichen: Nämlich sich gegenüber anderen Gläubigen in der Gemeinde überlegen zu fühlen, sich selbst als geweihter Priester über die Laien zu stellen und deren notwendigen und oft wichtigen Beitrag für das Leben der Kirche manchmal gar nicht erst zuzulassen – zugespitzt könnte man vielleicht von Machtbesessenheit sprechen.

Das ist laut Papst Franziskus aber nicht nur ein Problem der Kirche, sondern betrifft jeden einzelnen von uns. Der Papst verurteilt auch Verschlossenheit und Egoismus - und ganz besonders, dass die katholische Kirche oft nicht das lebt, was sie predigt: Das meint der Papst, wenn er sagt, dass Jesus „ohne Zeugnis“ gefangen gehalten wird. Franziskus nimmt aber auch die Jugend in die Pflicht. Wie bei einem anderen Treffen mit jungen Italienern:

„Ihr fragt euch zu Recht, ob wir Bischöfe bereit sind, euch wirklich zuzuhören und etwas in der Kirche zu verändern. Und ich frage euch: Seid ihr bereit, Jesus zuzuhören und etwas in euch selbst zu verändern?“

Zuhören und bereit sein, etwas zu ändern, das gilt bei der Bischofssynode also für alle Seiten. Wohin es nach der Bischofssynode zur Jugend geht, liegt dennoch alleine beim Papst. Die Synode allein kann nämlich keine bindenden Entschlüsse fassen. Sie legt Franziskus ihr Abschlussdokument vor, aus dem er dann ein sogenanntes „nachsynodales Schreiben“ verfasst. Mit seinen Schlussfolgerungen zur Synode gibt der Papst darin die weitere Richtung vor.

Beim Treffen vor der Synode im Circus Maximus machte Franziskus der Jugend aber noch einmal Mut, sich weiter einzubringen:

„Geht ein Risiko ein, geht voran! Ich werde glücklich sein, wenn ich euch schneller laufen sehe als jene, die in der Kirche ein wenig langsam und ängstlich sind. Der Heilige Geist möge euch bei diesem Lauf vorwärts drängen. Die Kirche bedarf eures Schwungs, eurer Intuitionen, eures Glaubens.“

Papst Franziskus betont also, dass die Kirche den Weg in die Zukunft gemeinsam mit den jungen Leuten gehen will. So wird die Bischofssynode, zu der zwischen 250 und 400 Teilnehmer erwartet werden, nicht nur aus Bischöfen und Kardinälen bestehen. Sie bilden zwar die große Mehrheit, und werden einen Großteil der Plätze in der Synodenaula füllen, die an den Plenarsaal im Bundestag erinnert.

Um für die Jugend zu sprechen, sollen in den Reihen auch etwa 40 junge Leute aus aller Welt sitzen. Sie sind, genauso wie einige Fachleute und Beobachter unterschiedlicher Organisationen, Konfessionen und Glaubensgemeinschaften, neben den Bischöfen eingeladen.

Als so genannte "Auditores" haben die Jugend-Vertreter das Recht, bei den Beratungen zu reden, allerdings sind sie nicht stimmberechtigt: Sie können also nicht mitentscheiden, wenn die Bischöfe am Ende abstimmen, was sie dem Papst zum Abschluss der dreiwöchigen Beratungen mitgeben wollen. Kritiker meinen, die Jugend hätte so am Ende doch zu wenig Gewicht.

Unterdessen versichert Papst Franziskus den Teilnehmern der Jugendbegegnung im Circus Maximus, dass die Kirche den Weg in die Zukunft gemeinsam mit der Jugend gehen will, er bittet aber auch um Geduld:

„Und wenn ihr dort ankommt, wo wir noch nicht angekommen sind, habt bitte die Geduld, auf uns zu warten.  Ein afrikanisches Sprichwort sagt: ‚Wenn du schnell gehen willst, lauf alleine. Wenn du weit gehen willst, geh zusammen mit jemandem.‘“

Die Kirche will also an der Seite junger Leute bleiben, mit dem Ziel, ihnen durch die Vermittlung des Glaubens eine gute Stütze im Leben zu bieten. Dazu könnte auch die Kirche vom Elan junger Leute profitieren. Damit all das gelingen möge, hat der hat der Papst auch ein eigenes Gebet für die Synode verfasst:

„Herr Jesus,

auf dem Weg zur Synode richtet Deine Kirche

ihren Blick auf alle Jugendlichen dieser Welt.

Wir bitten Dich, dass sie ihr Leben mutig in die Hand nehmen mögen,

dass sie nach den schönsten und tiefsten Dingen streben

und dass sie stets ein freies Herz bewahren mögen.

In Begleitung weiser und großmütiger Leiter, hilf ihnen,

dem Ruf zu folgen, den Du an jede und jeden von ihnen richtest,

damit sie ihr Lebensprojekt verwirklichen und Glück erlangen können.

Halte ihre Herzen offen  für die großen Träume und lass sie aufmerksam sein für das Wohl ihrer Brüder und Schwestern.

Mögen sie Zeugen Deiner Auferstehung sein und Dich lebendig neben ihnen erkennen, mögen sie freudig verkünden, dass Du ihr Herr bist.“

(Gebet des Heiligen Vaters Franziskus für die Jugendlichen im Hinblick auf die Bischofssynode 2018, zitiert nach dem Instrumentum Laboris)

Die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.

 

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 30.09.2018 gesendet.


Über die Autorin Stefanie Stahlhofen

Stefanie Stahlhofen ist Italien und Vatikan-Korrespondentin der katholischen Nachrichtenagenturen KNA (Bonn), kath.ch (Zürich) und Kathpress (Wien). Sie studierte Italienisch, Germanistik und Kunstgeschichte in Dresden, Florenz und Freiburg. Ihre Journalistenausbildung absolvierte sie beim ifp in München. Sie arbeitete u.a. für diverse Zeitungen, die DPA, Radio Vatikan und den SWR. Sie lebt in Bad Ems und Rom. Kontakt
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