Feiertag, 08.07.2018

von Stefan Förner aus Berlin

Organspende, eine Herzenssache? Wenn der Tod Leben rettet

Organspenden in Deutschland gehen zurück, gleichzeitig steigt der Bedarf. Das Thema wird nicht nur aufgrund des Skandals manipulierter Wartelisten schärfer diskutiert. Stefan Förner spricht im Feiertag über die Erfahrung mit einer Organspende im direkten Freundeskreis, und fordert eine größere Offenheit im Umgang mit Organspenden, die ihm vor allem eines stärker vor Augen geführt hat: Das Leben ist ein Geschenk.

Wir hatten das so verabredet, mein Freund Stephan und ich. Sobald er weiß, dass das für ihn vorgesehene Herz unterwegs ist, komme ich zu ihm ins Herzzentrum. Er sollte nicht allein sein in den letzten Stunden vor der Transplantation. Mehrere Wochen sollten vergehen, in denen ich ihn wartend in seinem Krankenhausbett wusste, und ihn besser nicht besuchen sollte mit einer Erkältung, um durch eine Infektion nicht in letzter Minute die Transplantation zu gefährden. Doch dann kam der erwartete und gefürchtete Anruf. Und so saßen wir – am Ende zu viert – um sein Bett herum, während das Spenderherz gerade – vermutlich im Helikopter – auf dem Weg nach Berlin war. Unsere Antwort auf die Spannung zwischen Hoffen und Bangen war eine ziemlich große Albernheit und Ausgelassenheit. Vielleicht war es die einzige Möglichkeit, diese Stunden zu überstehen. An Besinnung oder ans Beten dachte ich erst, als Stephan dann in den Operations-Saal geschoben wurde. Die behandelnden Ärzte hatten das Spenderorgan in Augenschein genommen und wollten eine Transplantation wagen.

Als jetzt Stephen Hawking starb, musste ich wieder an Stephan denken. Denn ähnlich wie der berühmte Physiker strafte auch mein Freund Stephan die Prognosen der Medizin Lügen. Bereits nach der Geburt hatten die Ärzte den Eltern nahe gelegt, sich von ihrem Sohn zu verabschieden, mit einem solchen angeborenen Herzfehler könne er nicht überleben. Aber Stephan und seine Eltern kämpften, bis er ein fast ganz normales Leben führen konnte. Er reiste gern, kochte gut und gönnte sich auch mal ein Bierchen. Er hatte sein krankes Herz sehr gut kennengelernt und wusste, was er ihm zumuten konnte. Aber ab seinem 40. Lebensjahr wurde das Herz schwächer und als auch ein Herzschrittmacher es nicht mehr ausgleichen konnte, konfrontierte ihn sein Arzt mit dem Thema: Organspende. Zu dem Zeitpunkt hatte ich längst einen Organspender-Ausweis, aber erst in der persönlichen Auseinandersetzung wurde mir nach und nach bewusst, was das bedeutet: die Hoffnung für meinen Freund liegt darin, dass jemand anders stirbt. Wir haben uns oft darüber unterhalten, denn da Stephan kein akuter Fall war, lag bei ihm keine hohe Dringlichkeit vor. Manchmal war mir, als könne er den Gedanken nur mit schwarzem Humor ertragen, meist war ihm aber bewusst, wie tod-ernst die Angelegenheit ist. Nur noch der Tod eines Anderen könnte sein Leben retten.

Die christliche Hoffnung: Im Sterben liegt nicht das Ende

„Wenn der Tod Leben rettet“. Dass das Leiden und Sterben Jesu Christi uns Rettung und Heil bringt, gehört zu den zentralen Botschaften des christlichen Glaubens. Er hat sein Leben geopfert, damit wir leben können. Ein Gedanke, der schon beim Propheten Ezechiel formuliert ist:

„Das Wort des HERRN erging an mich: So spricht GOTT, der Herr: Ich nehme euch heraus aus den Nationen, ich sammle euch aus allen Ländern und ich bringe euch zu eurem Ackerboden. Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist gebe ich in euer Inneres. Ich beseitige das Herz von Stein aus eurem Fleisch und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich gebe meinen Geist in euer Inneres und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Rechtsentscheidungen achtet und sie erfüllt. Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe. Ihr werdet mein Volk sein und ich, ich werde euer Gott sein.“ (Ezechiel 36,16.22.24–28)

„Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist gebe ich in euer Inneres. Ich beseitige das Herz von Stein aus eurem Fleisch und gebe euch ein Herz von Fleisch.“ Wenn ich diesen Text bei einer Taufe beispielsweise als Lesung gehört habe, habe ich mich vor allem für die Familie des Täuflings gefreut, habe den Text des Propheten Ezechiel im übertragenen Sinn gelten lassen. Mit dem Thema Organspende im Hintergrund liest er sich viel dramatischer: wenn mein Herz aus Stein ist, dann bin ich tot. Es kann nicht das Blut durch meinen Körper pumpen. Es kann gar nicht schlagen. Gott, der Herr, gießt reines Wasser über uns aus und schenkt uns ein neues Herz. Das steht da, lange bevor es die christliche Taufe gab, von Vorstellungen wie der Organtransplantation ganz zu schweigen. Die direkte und eindeutige Sprache des Propheten Ezechiel – gerade auch in der neuen und ungewohnten Einheitsübersetzung – berührt mich auf ganz andere Weise.

Leiden und Sterben kann im Glauben nicht verdrängt werden

Der Apostel Paulus schließt in seinem Brief an die Römer in gewisser Weise an diesen Gedanken des neuen Lebens an. Er setzt das Untertauchen in der Taufe mit dem Begrabenwerden und Auferstehen in Verbindung. Das Untertauchen ist nicht nur eine Reinigung, es ist auch wie das Absterben des „alten Menschen“ und die Geburt aus der Taufe.

„Wie können wir, die wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben? Wisst Ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln. Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein. Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.“ (Römerbrief 6,2-5.8)

„Wenn der Tod Leben rettet“. Immer wieder ertappe ich mich selbst dabei, es mir gemütlich einzurichten in einer Art „Wohlfühl-Katholizismus“ und die These vom Tod, der Leben rettet, kurzerhand zu spiritualisieren. Das steht im Glaubensbekenntnis und hat mit meinem Alltag – „Gott sei Dank“ – nicht viel zu tun. Mir geht es gut, alles schön, und nach der Tagesschau habe ich die vielen Berichte von Leid und Sterben schon wieder vergessen. Organspenderausweis habe ich zwar, aber ob der jemals gebraucht wird? Dabei hat mein Glaube zentral und sehr konkret mit dem Leiden und Sterben zu tun. Auch wir haben keine einfache Antwort auf die Frage, warum es Leiden und Sterben gibt. Aber wir glauben an einen Gott, der uns insofern nahe ist, als dass er für uns gestorben ist.

Organspende als Erscheinungsform der Nächstenliebe

Die deutschen Bischöfe nähern sich dem Thema „Hirntod und Organspende“ genau auf diese Weise, also aus ihrer christlichen Glaubensüberzeugung heraus, theologisch an. Sie schreiben in einer entsprechenden Handreichung zum Thema vom „dankbaren Bekenntnis, dass Gott uns das Leben geschenkt hat“, dass „wir Menschen durch keine Macht der Welt, auch nicht durch den Tod, von der Liebe Gottes getrennt werden können, die in Jesus Christus offenbar geworden ist“. Um dann fortzufahren:

„Diese Gewissheit, in allen Situationen des Lebens von Gott unverlierbar gehalten zu sein, drückt sich in der Hoffnung aus, dass Gott uns Menschen nicht im Tod lassen, sondern zur ewigen Gemeinschaft mit sich auferwecken wird. Für die Haltung gegenüber der Transplantationsmedizin ergibt sich daraus zunächst, dass die Organspende eine Möglichkeit darstellen kann, wie jemand das empfangene Geschenk des Lebens und die erfahrene Zuwendung Gottes anderen weiterschenken kann. Organspende ist für den Christen eine Erscheinungsform der Nächstenliebe, die auch im eigenen Tod noch Lebensmöglichkeiten für einen Mitmenschen eröffnet. Als nicht selbstverständliche Tat freier Nächstenliebe kann eine solche Handlung allerdings nicht als generelle Pflicht erwartet oder gar durch moralischen Druck erzwungen werden.“ (1)

Mir gefällt in diesem Text besonders die Formulierung, dass die Organspende eine „Erscheinungsform der Nächstenliebe“ sei, und eine „nichtselbstverständliche Tat“. Die deutschen Bischöfe haben in Ihren Überlegungen nicht nur das Gelingen der Organspende im Blick sondern auch ihr mögliches Scheitern. Denn nicht jede Transplantation gelingt, nicht jedes Spenderorgan wird angenommen, und nach wie vor gibt es einen viel höheren Bedarf an Spendern.

„Aus dem Vertrauen, in allen Situationen des Lebens, auch im Sterben, von Gott gehalten zu sein, kann auf der anderen Seite aber auch für denjenigen, der auf ein Organ wartet, die Bereitschaft erwachsen, die Endlichkeit des Lebens anzunehmen. Die christliche Botschaft kann auch für denjenigen, der kein Spenderorgan bekommen kann und vergeblich wartet, eine Hilfe sein, nicht daran zu verzweifeln, sondern seine Hoffnung auf das von Gott geschenkte ewige Leben zu richten.“ (2)

„Wenn der Tod Leben rettet – Organspende, eine Herzenssache?“ Der Titel dieser Sendung ist geklaut, von Nataly Bleuel, Christian Esser und Alena Schröder. Ihr Buch „Herzenssache“ ist da am stärksten, wo die drei nicht selbst schreiben, sondern aufschreiben, was die erzählen, die mit dem Thema Organspende in Berührung kommen. Als Chirurg, als Empfänger, als Seelsorgerin, Krankenschwester oder als die Mutter, die nach dem diagnostizierten Hirntod ihrer Tochter entscheiden muss, was mit dem kerngesunden Herz ihrer Tochter passieren soll:

Wenn der Todestag zum Geburtstag für andere wird

„Unsere Tochter war fast Leistungssportlerin, sie war topfit. Wir haben dann immer gesagt, das tolle Herz muss doch irgendwie weiterschlagen. (...)

Ich wollte das starke und gute Herz nicht einfach so sterben sehen. Wenn schon der Kopf gestorben ist, dann soll doch zumindest das Herz weiterleben. Weil, mit dem Herz verbindet man auch viel. Es macht den Menschen aus, es kommt doch aufs Herz an, finde ich. Das Hirn war tot, aber das Herz sollte weiterleben. Das war eine gute Entscheidung. Und verhältnismäßig einfach.

Ich wüsste so gern, wo es jetzt schlägt. Aber man erfährt ja nichts. Der Todestag meines Kinders, das war ja quasi der Geburtstag für ein anderes. Oder sogar mehrere. Ich habe von Eltern gehört, die sind extra nach Kroatien gefahren, als sie gehört hatten, das Organ ihres Sohnes sei dahin vermittelt worden. Nur um die Luft zu atmen, in der das Herz ihres Kindes weiterlebt. Es ist nicht leicht, mit dem Tod zu leben.“ (3)

„Herzenssache“ ist nicht nur ein naheliegender anspielungsreicher Titel für ein Buch über Organspende, es ist den Autorinnen auch erkennbar eine Herzenssache, über die sie schreiben und erzählen lassen. Um verantwortlich mit der großen Offenheit ihrer Gesprächspartner umzugehen, sind die Antworten nicht journalistisch aufgehübscht oder geglättet. Wenn die Mutter in ihrer Antwort ins Stocken gerät, weisen darauf diskret drei Punkte hin. Man kennt sie also nicht, hat kein Gesicht vor Augen, nicht einmal einen Namen. Und doch kommen sie sehr nahe, die Betroffenen und die Expertinnen in gleicher Weise. Wer sich unsicher ist, ob er selbst einen Organspender-Ausweis ausfüllen will, sollte sich die Zeit nehmen, dieses Buch zu lesen. Das Buch zu lesen macht die Entscheidung nicht einfacher, ob man sich jetzt einen Organspender-Ausweis zulegt oder nicht. Es liefert aber die Grundlagen, die eine jede und ein jeder für eine verantwortete Entscheidung kennen sollte. Es macht also die Entscheidung besser. Und es leistet einen Beitrag zu dem, was die Autorinnen in ihrem Nachwort fordern. Eine größere Offenheit und Transparenz im Umgang mit dem Thema.

„Wirksamer als jede Werbekampagne würde eine solche Offenheit dazu führen, dass mehr Leute als bisher sich nicht nur mit der Organspende befassen, sondern auch mit Leben und Tod, Leib und Seele. Und mit dem, was die Hochleistungsmedizin möglich macht. Wer mehr weiß, der kann klarer entscheiden und formulieren, was er will. Und vielleicht wollen mehr Menschen, als man vermuten würde, genau das: Organe spenden. Um Menschenleben zu retten. Trotz allem.“ (4)

Man kann eine Organspende nicht einfordern 

„Der erste, der auf Herz Schmerz reimte, war ein braver Mann; der Einmillionste aber, dem es gelingt, die beiden Begriffe einleuchtend, einschmeichelnd oder aber auch nur eingängig zu paaren, ist ein Genie, zumindest aber ein hochachtbarer Artist.“ (5)

Robert Gernhardt weist in seinen „Gedanken zum Gedicht“ auf die altbekannte Besonderheit der deutschen Sprache hin, dass sich Herz auf Schmerz reimt und auf die damit verbundene Herausforderung für den Dichter. Der Kitsch droht, das ist wahr, aber dieses Reimpaar ist unverzichtbar. Denn es bringt – auf relativ schlichte Weise – zum Ausdruck, dass kein Körperteil emotional so bedeutsam ist wie unser Herz. Es schmerzt bei Liebeskummer, es ist das Synonym für die großen Gefühle, für Leidenschaften, das Herz aus Stein steht für Kaltblütigkeit und Gleichgültigkeit. Wer ein Herz für Kinder hat, steht auf der richtigen Seite. Wer verliebt ist, dem schlägt das Herz genauso bis zum Hals, wie dem, der Angst oder Lampenfieber hat. Angeblich müssen selbst professionelle Orchestermusiker Beta-Blocker nehmen, um ihr aufgeregtes Herz zum Konzert unter Kontrolle zu bringen. Dass es die meiste Zeit und bei den meisten Menschen jahrzehntelang völlig unaufgeregt und ohne, dass wir etwas dazu tun müssten, seinen lebenswichtigen Dienst tut, vergessen wir gern.

Auch in der Debatte um Organtransplantation wird die Debatte vom Herzen beherrscht. Dabei sei eine Lungen-Transplantation viel mühsamer und riskanter, versuchten die Intensiv-Schwestern meinen Freund Stephan zu beruhigen. Das neue Herz fängt von allein an zu schlagen, das Atmen dagegen muss der Patient mit der neuen Lunge erst wieder selbst lernen.

Hat es sich gelohnt?

Meinen Freund Stephan habe ich nach seiner mehr als 24-stündigen Operation nur noch einmal gesehen – auf der Intensivstation, am Leben gehalten von den Apparaten um ihn herum. Schon bei der Operation war es zu Komplikationen gekommen, und trotz aller ärztlicher Anstrengungen wollte das Spenderherz offenbar nicht so, wie es sollte. Mehr erfuhr ich nicht, mehr geht mich auch nichts an. Schließlich mussten die Eltern darum kämpfen, dass ihr Sohn sterben darf, dass die Apparate abgeschaltet werden. Für die Eltern ein schwerer Schritt, bei dem sie sich auch noch gegen die Ärzte durchsetzen mussten, die die nicht gelungene Transplantation auch als eine eigene Niederlage sahen.

Hat es sich gelohnt, dass Stephan sich auf die Herztransplantation eingelassen hat? Wenn es ums Überleben geht, klammert man sich an alles, was Hoffnung gibt. Nur so konnte der kleine Stephan überleben. Würde er heute zur Welt kommen, würde sein Herzfehler schon pränatal operiert werden und er käme mit einer ganz anderen Prognose auf die Welt. Wenn die Medizin weiterhin solche Fortschritte macht, wird es vielleicht schon bald keine Organspenden mehr brauchen, um Leben zu retten.

Bis dahin zeigt uns aber die Organspende – und mir persönlich die Geschichte meines Freundes Stephan – die Grenzen dessen auf, was wir Menschen schaffen können. „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ (Ez 36,26) heißt es beim Propheten Ezechiel. Organspende ist nichts, was man einfordern kann, was doch klappen muss, so wie wenn man ein Ersatzteil auswechselt. Es ist ein Geschenk, natürlich ein Geschenk des Organspenders, bzw. seiner Angehörigen, die für ihn entscheiden. Es ist ein Geschenk, nicht das Verdienst oder die Leistung von Ärzten und medizinischer Technik. Es ist ein Geschenk, auf das es keinen Rechtsanspruch geben kann.

Es ist ein Geschenk, Gott sei Dank!

Zitate:

(1) Die Deutschen Bischöfe. Glaubenskommission: Hirntod und Organspende, hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2015, S. 28.
(2) ebd., S. 29.
(3) Nataly Bleuel, Christian Esser, Alena Schröder: Herzenssache – Organspende: Wenn der Tod Leben rettet, C.Bertelsmann, München 2017, S. 16, 21.
(4) ebd., S. 182.
(5) Robert Gernhardt, Gedanken zum Gedicht, Zürich 1990, S. 27.


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Dieser Beitrag wurde am 08.07.2018 gesendet.


Über den Autor Stefan Förner

Stefan Förner ist Theologe und Sprecher des Erzbistums Berlin. Kontakt
Stefan.Foerner@erzbistumberlin.de
www.erzbistumberlin.de